19.09.2015 LesART Reinfeld mit Richard Berkowski: “Unerhört – gern gehört”

2015-09-19 LesART Plakat mit HintergrundEinladung:

Liebe Freunde der Lokfelder Brücke,

hiermit lade ich euch herzlich ein zur nächsten Radio-Satire mit Richard Berkowski, zu Gast ist wieder Patrick Farrant, Gitarre.

Radioaktivitäten: Unerhört – gern gehört. Ein LesART-Abend von und mit Richard Berkowski

Datum:                Samstag, 19.09.2015
Uhrzeit:               Einlass ab 19:30, Beginn um 20:00 Uhr
Ort:                       Alte Schule, Matthias-Claudius-Str. 29, 23858 Reinfeld
Eintritt:                VVK 10,- Euro bei „Foto in Reinfeld“, Paul-von-Schoenaich-Str. 52  (an der Abendkasse 12 Euro)
Details:            www.reinfeldkultur.de

Wie im letzten Jahr veranstalten wir diesen Kulturabend gemeinsam mit dem Runden Tisch Reinfeld´s Zukunft.

Liebe Grüße,
Melanie Otto


 

Radioaktivitäten:

Unerhört – gern gehört

Ein LesArt-Abend von und mit Richard Berkowski.

Musikalischer Gast: Patrick Farrant

Es ist schon so etwas wie eine gute Tradition: Am Samstag, dem 19.9.2015, um 20 Uhr liest Richard Berkowski wieder einmal in der Alten Schule Reinfeld aus seinen Radiosatiren. Wie bei der überaus kurzweiligen und gut besuchten Lesung im letzten Jahr ist er wieder Gast des Kulturvereines Lokfelder Brücke und des Runden Tisches Reinfelds Zukunft. Sein Auftritt ist Teil der Veranstaltungsreihe LesArt Reinfeld.

Richard Berkowski liest aus seinen zahlreichen Radiosatiren, mit denen er fast täglich auf WDR und NDR zu hören ist. Wenn schwere Zeiten für die Bürger gute Zeiten für die Satire sind, dann müssen sich Satiriker in diesen Tagen um die Themenauswahl keine Sorgen machen: Von der Rettung des Abendlandes bis zum richtigen Umgang mit dem neuen Smartphone, von der PKW-Maut bis zur Waffenlieferung in Krisengebiete: Vieles ist so unerhört, dass man da einfach gehörig hellhörig werden muss. Und wer gehört werden will, muss lesen, und zwar laut. Und genau das geschieht in der Alten Schule, wo das Reinfelder Publikum den Ratzbeker Autoren und Musiker live dabei erleben wird, wie er unterschiedlichste Charaktere und Situationen zum Leben erweckt. Bereichert wird das Programm durch Einspielungen von eigenen Radioproduktionen und durch Gitarrenimprovisationen und Eigenkompositionen des Lübecker Gitarristen Patrick Farrant.

Richard Berkowski spricht, schreibt und produziert Radio-Satiren, die regelmäßig auf NDR2, WDR2, NDR Info, WDR5 oder dem SWF zu hören sind. Die wunderbar schrägen „Expertengespräche“ in der Intensivstation auf NDR Info, die „Tönende Wochenschau“, die Zugabe auf WDR2 oder Serien wie „Pilze unserer Heimat“ gehören zu seinem Repertoire. Sein eigentliches Spezialgebiet aber sind die tagesaktuellen kleinen Szenen, in denen politische Ereignisse satirisch gespiegelt werden, kaum dass sie überhaupt geschehen sind. Aber, da das Radio beim Einblenden der Namen von Autoren und Sprechern technisch naturgemäß an seine Grenzen stößt, bleibt den meisten Hörerinnen und Hörern verborgen, wer sich hinter dem kleinen Scherz oder der hoffentlich treffenden Pointe verbirgt. Bei dieser Lesung ist das anders, hier erlebt das Publikum den Autor und Sprecher in seinem Element – hautnah und authentisch.

Der in Paris geborene Jazz-Gitarrist Patrick Farrant studierte sein Instrument am berühmten Berkley College of Music in Boston und arbeitete im Laufe seiner Karriere mit Größen wie Michael Gibbs, Eartha Kitt, Benny Baily, Herb Geller und Nils Landgren zusammen. Auf zahlreichen CDs und in Konzerten mit unterschiedlichsten Formationen ist sein einfühlsames und prägendes Gitarrenspiel zu hören. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Patrick Farrant ist ein Meister der Jazz-Improvisation und kam im letzten Jahr beim Publikum so gut an, dass schnell die Fortsetzung dieser fruchtbaren Zusammenarbeit feststand.


Weitere Infos zu den Künstlern entnehmen Sie bitte direkt den Webseiten:

Richard Berkowski

Richard Berkowski“Ich schreibe, spreche und produziere die Radio-Satiren selbst. Und ich gehöre zu den erfahrensten Radio-Autoren der Republik:
Bei Radio Hamburg, einem der erfolgreichsten Sender Deutschlands, war ich von Anfang an dabei. Zunächst als Autor und Sprecher von Comedies, dann als Moderator der meistgehörten Comedy-Sendung der Stadt, Sekt oder Selters. Als Frühredakteur habe ich im Gespann mit John Ment Guten Morgen Hamburg zur erfolgreichsten Sendung der Stadt gemacht, und als Unterhaltungschef betreute ich so legendäre Formate wie die Kanzler-WG (mit Elmar Brandt), Friseur Dieter (mit Jasper Vogt) oder die Chaos-Telefon-Comedy Studio Braun. Seit nunmehr elf Jahren habe ich mich mit radiosatire.de als Autor und Produzent von Radio-Satiren und Comedies etabliert.

Richard BerkowskiIch habe über 1500 gesendete Radio-Satiren und Comedies geschrieben und eine noch größere Zahl produziert und redaktionell betreut. Als Chefredakteur von fun fun radio 95.0 konnte ich auch meine Führungsqualitäten beweisen, aber nun mache ich wieder das, was mir am meisten Spaß macht: Satire – bissig, aktuell, ohne Respekt aber mit Niveau.

Meine Kenntnisse und Erfahrungen habe ich als Dozent an der Hanseatischen Akademie für Medien, Lübeck, an kommende Moderatoren-Generationen weitergegeben.”

Website: … ->  www.radiosatire.de


Patrick Farrant

Patrick Farrant“Studium:
Berkley College of Music, 1980-1985 in Boston (USA)

Private Studien, Komposition und Arrangement bei
John Bavici, James Williams, Michael Gibbs, John La Porta, Joe Pass, Walter Norris

Zusammenarbeit mit:
Michael Gibbs, Eartha Kitt, Benny Baily, Lou Black Burn, Barry Finerty, George Garzone, Kamalesh Maitra, Herb Geller, Nils Landgren, Pat Martino

Preisträger des Jazz Podiums Schleswig Holstein:
1993 und 1994: Patrick Farrant Trio & Fiete Felsch Quartett

Lehrtätigkeiten:
Privatdozent, Workshops (Improvisation, Jazzgitarre, Ensembles, u.a. Musikhochschule Hamburg, Musikhochschule Lübeck, Guitar Institute Berlin)

Jazz Festivals und Konzerte:”
… -> www.patrickfarrant.de


Weitere Lesungen:

25.07.2015 Lesung mit Jörg Langmann: “Das Märchen vom Lübecker Marzipanapfel”

Zu unserem “Natur-Kultur-Erlebnis TRAVETRÄUME” am 25.07.2015 hat Jörg Langmann dieses Märchen neu geschrieben und vorgelesen. Es kommen darin 10 regionale Sagen vor (siehe unten). Es entstand auf meinen Wunsch hin passend zur Ferienaktion “Obstwiesen-Abenteuer” der Hanse-Obst-Initiative mit Heinz Egleder. Nachdem wir u.a. einen neuen Apfelbaum gepflanzt haben, hat uns Jörg das Märchen vorgelesen.
Ich freue mich sehr über dieses so einzigartige, zauberhafte und gelungene Märchen, VIELEN DANK JÖRG!!! Und nun viel Freude beim Lesen, eure Melanie 🙂

Zum Download als PDF bitte hier klicken.

2015-07-25 18.49.37

“Das  Märchen  vom  Lübecker  Marzipan-Apfel”
von Jörg  Langmann

In  Krummesse  an  der  Lübecker  Grenze  und  besonders  am  Krummesser  Baum,  da,  wo heute  die  Hanse-Äpfel  zu  Hause  sind,  gab  es  beizeiten  einen  großen  Wachturm  und  große Menschen  –  es  lebten  dort  mehrere  Riesen.  Die  Kirchtür  der  Krummesser  Dorfkirche  soll deshalb  früher  viel  größer  gewesen  sein.  (1)

Davor  –  als  die  ersten  Kirchenglocken  zu  läuten  begannen,  wanderten  die  Zwerge  und Unnerirdischen  über  Liubice  –  so  hieß  Lübeck  früher  –  und  über  die  Ostsee  aus.  (2)

Noch  früher,  bevor  das  Land  beackert  und  die  Äpfel  veredelt  wurden,  war  hier  Wald,  und die  Waldmänner  und  Gelben  Wiever,(3)  lebten  in  Eintracht  mit  den  Tieren  und  Pflanzen.

Eigentlich  sollen  die  Krummesser  Riesen  nach  Amerika  (4)  ausgewandert  sein,  es  geht jedoch  die  Kunde,  daß  einer  von  ihnen  nur  bis  Lokfeld  kam.

Und  das  kam  so:

Die  Lübecker  Pfeffersäcke  bauten  einen  Grenzwall  und  am  Crummesser  Baum  einen Wachtturm,  um  das  köstliche  Lübecker  Martzapaen  vor  den  vielen  armen  und  hungrigen Bauerskindern  der  Umgebung  zu  schützen.

Das  fand  einer  der  Riesen  nicht  gerecht  und  er  stapfte  los,  nach  Norden,  um  das  in  Lübeck  –  der  Königin  der  Hanse  –  zu  klären.  Der  Riese  hieß  Heinz  und  seine  Vorfahren sollen  die  Heinzelmännchen  gewesen  sein.

Doch  halt,  ein  Baum,  ein  hölzerner  Schlagbaum,  versperrt  ihm  den  Weg.  Die  Lübecker achten  auf  ihren  Schutz  –  lang  nicht  jeder  Riese  darf  ihre  Grenze  passieren.
Heinz  hat  Glück  –  warten  muß  er,  aber  in  der  Zeit  sammelt  er  in  den  umliegenden  Gärten die  schönsten  Äpfel  für  die  Reise.  Und  schöne  feine  Äpfel  gibt  es  hier  –  viele  viele  HanseÄpfel  für  die  Hanse-Stadt  Lübeck.
Als  er  sich  einen  besonders  schön  aussehenden  Apfel  pflücken  will,  erreicht  ihn  ein Warnruf.  „Halt“,  ruft  die  alte  Eule  aus  ihrem  tiefen  Loch  im  Apfelbaum,  „willst  Du  diesen zauberhaften  Apfel  Dein  eigen  nennen,  braucht  er  einen  Namen,  sonst  verliert  er  seine Zauberkraft.“

Ei,  ei,  so  sei  es  denn  ein  Lübecker  Apfel…

Neein  –  Du  machst  es  Dir  zu  einfach  –  gib  Dir  gefälligst  mehr  Mühe!

Da  Heinz  im  Glück  von  Schneewittchens  Zauberapfel  schon  gehört  hat,  will  er  kein  Risiko eingehen,  wühlt  in  seinem  Gehirn  und  in  seinen  Rocktaschen  und  findet  –    zusammen  mit einem  Stück  Marzipan  –  die  Idee,  diesen  Hanse-Apfel  mit  dem  Namen  „Lübecker  Marzipan Apfel“  zu  versehen.

Guhut,  guhut  ,  schon  besser,  und  gib  ihn  erst  aus  der  Hand,  wenn  Dir  Dein  Glück  winkt, unkt  die  Eule  und  auch  der  Schlagbaum  öffnet  sich  nun  wie  von  allein.

Mit  Siebenmeilen-Schritten  geht  es  der  großen  Stadt  entgegen.  Die  ist  für  den  nun  wirklich großen  Riesen  doch  zu  groß  –  trotz  und  wegen  der  vielen  engen  Gassen,  hier  kann  man sich  ja  verlaufen  und  steckenbleiben.

Erschöpft von den vielen neuen Eindrücken läßt Heinz sich am Ufer der Trave, da, wo die
Wakenitz einmündet, nieder, betrachtet den Flug der drei Schwanenjungfrauen (5) und
schläft ein.

Er schläft nicht solange wie Dornröschen, aber lange genug, um einen langen Traum zu
träumen.

Seine Vorfahren, Riesen und Zwerge, Unterirdische, Heinzelmännchen und weiße Frauen
ziehen im Traum an ihm vorbei und rühren die Sehnsucht nach Heimat und Familie. Aber
wie dahin gelangen?

Oha, das kann ich Dir sagen, erklingt eine teuflisch tief klingende Stimme – gib mir einfach
etwas von Deinem Reiseproviant, am besten den wunderschönen Apfel in Deiner rechten
Rocktasche und ich führe Dich dorthin, wohin Dein Herz es begehrt.

Gesagt getan, will Heinz sein Glück ganz schnell aus der Tasche ziehen, besinnt sich
jedoch eines besseren, greift schnell in die linke und fördert einen fast ebenso schönen
Hanse-Apfel zu Tage, welchen er seinem stirnrunzelnden Gegenüber überreicht.

Neeiin, neeiin protestiert dieser, ich will den aus Deiner rechten Rocktasche…

Heinz greift in eben diese Tasche und wühlt mit seiner Hand so lange darin herum, bis er
den Apfel so mit dem Marzipanresten eingeschmiert hat, daß er ihn – schwups –
hervorholte und spricht: diesen Pferdeapfel gebe ich Dir gerne für Deinen wohlgemeinten
Rat.

Wutentbrannt schnaubt der Wode, den kannst Du behalten, geh Du bloß nach Westen
dorthin wo der Pfeffer wächst und viel Glück mit Deinem verfl…..Pferdeapfel.

Das war ja einfach, sagt sich Heinz, wacht auf, da habe ich ja Glück gehabt und werde
diesem Flußlauf stromaufwärts folgen.

Den sich in vielen Schleifen windenden Travelauf entlangstapfend, manchmal auch im
Wasserlauf selber, denn zur Sommerszeit gluckert es manchmal nur leise plätschernd,
vermeint er in der Erzählung des Wassers die eine uralte Geschichte zu vernehmen.

Des Teufels Groß(e) Mutter selbst, die Muttergöttin, auch Erdmutter genannt, hat in ihrer
Wut sich so durch das Land gepflügt, daß die Trave und ihre Schleifen entstanden.
Wütend war sie, weil Wuot-an, der später der Verteufelung anheim fiel, sie ungeduldig vor
sich her trieb und peitschte. (6)

So blubbert das Wasser vor sich hin und es ist Heinz, als ob es auch von der Quelle des
Glücks spricht…

Auf jeden Fall stapft er weiter, vorbei an den zu Stein verwandelten Brüdern bei
Hamberge, die ihr Brot in den Schmutz getreten hatten (7), vorbei an der weißen Frau von
Klein-Wesenberg, die sich in eine Wasserpfütze verwandeln kann (8) und an der
Teufelskuhle (9), in der der Teufel verbannt wurde.
Die drei Elschen vom Elschenbek (10) grüßt er freundlich im Vorbeigehen und …
… und jedesmal beißt Heinz gedankenverloren in seinen Glücksapfel und jedesmal
schrumpft er ein klein wenig. Er spürt das nicht, nur das Wasser steigt ihm immer weiter
am Körper hoch, bis es ihm fast bis zum Halse reicht.

So ward aus dem Riesen ein Zwerg, ein Heinzelmann.

Es blieb ihm nichts anderes übrig, als rechterhand im Furtbereich bei Stormurfeld ans Ufer
zu wechseln und in dem großen Garten auszuruhen, der heute zur Lokfelder Brücke
gehört.

Die Kerne seines zauberhaften Apfels verteilten sich wie von selbst und bald blühten hier
wunderschöne Hanse-Apfelbäume … mit ganz viel Glück und wenn alle Kinder es wollen,
wächst hier auch bald ein Lübecker Marzipan-Apfelbaum.

Jedesmal, wenn Ihr in einen der lieblichen Hanseäpfel beißt, erinnert Euch an die Riesen
und Zwerge, die Schwäne und Waldläufer, die Ihr in jedem blühenden Baum, jedem
plätschernden Bach und in jedem Windhauch spüren könnt. Sie sind hier – so wie der
ZwergRiese Heinz hier ist – und wenn Ihr sie achtet, beschützen sie Euch in dem, was Ihr
von Herzen tut.

Das war die Geschichte von Heinz, der später auch sein Glück mit Schneewittchen fand,
hier als Geist der Lokfelder Brücke auf alles acht gibt und dankbar ist, Euch jetzt diese
Geschichte erzählt zu haben.

(1) Sage aus Krummesse
(2) Sage aus Lübeck
(3) Sage aus Krummesse
(4) Sage aus Krummesse
(5) Sage aus Lübeck
(6) Sage aus Oldesloe
(7) Sage aus Hamberge
(8) Sage aus Klein-Wesenberg
(9) Sage aus Klein-Wesenberg (Barnitz?)
(10) Sage aus Reinfeld

Zur nicht-kommerziellen Weitergabe freigegeben unter Nennung des Autors und nur ohne Änderung!

25.07.2015 Traveträume

Herzlich Willkommen zu unserem

Natur-Kultur-Erlebnis “TRAVETRÄUME” im Treffpunkt Lokfelder Brücke!

Der Förder- und Kultur-Verein und die Agentur Travetraum organisieren zum vierten Mal ein Sommer-Ferien-Programm für Groß und Klein, in Kooperation mit Freunden und Netzwerkmitgliedern. Getreu unserem Motto: „Brücken bauen – Menschen verbinden“ starten wir dieses Jahr unsere Kooperation mit der Lübecker Hanse-Obst-Initiative:

2015-07-25 Traveträume Plakat

Einladung

Ab 14 Uhr öffnet unser Flusscafé mit Infopoint:

(Bio-veganes Kuchenbuffet auf Spendenbasis. Details folgen…)

 

14-18 Uhr Ferienpass-Aktion “Obstwiesen-Abenteuer für Kids”:

Titel:

Obstwiesen-Abenteuer für Kids

Datum:

Samstag, 25.07.2015

Uhrzeit:

14:00 – 18:00 Uhr (open end am Lagerfeuer)

Ort:

Treffpunkt Lokfelder Brücke, Lokfeld 2, 23858 Barnitz

Veranstalter:

Förderverein Lokfelder Brücke e.V.

Anmeldung:

Heinz Egleder, Tel. 0176 278 40 625, info@lokfelder-bruecke.de

Teilnehmer:

5-15 Personen (Erwachsene + Jugendliche ab 6 Jahren)

Kosten:

12,- Euro (Begleitperson 8.- Euro, kostenfrei mit

Begleitausweis)

Beschreibung:

Alle Kinder, auch die mit körperlichen oder geistigen Handicaps, erleben auf dem Gelände vom Treffpunkt Lokfelder Brücke mit Obstbäumen einen spannenden Tag: Äpfel mit einer Handpresse selbst zu Apfelsaft verarbeiten, einen Obstbaum pflanzen, am Lagerfeuer u.a. Stockbrot und Bratäpfel rösten, an der Trave umherstreifen und Pflanzen, Tiere sowie Geschichtsspuren entdecken, Gemüse + Kräuter ernten und gemeinsam zubereiten, Pfadfinder-Techniken kennenlernen; geeignete Spiele zwischendurch. Spannendes über Obstbäume und andere Gehölze erklärt ein Lübecker Obstliebhaber. Infos: Elternbeteiligung möglich, festes Schuhwerk, lange Hosen, Regenschutz, nur bedingt Rollstuhl-geeignet.

hanse-obst_05

Heinz Egleder

Lübecker Hanse-Obst-Initiative

Royal Rangers Lübeck 2: www.rr456.de

joerg

Jörg Langmann

 

 

 

 

Jörg Langmann liest “Das Märchen vom Lübecker Marzipan-Apfel”. Dieses Märchen hat er gerade neu geschrieben, passend zum Obstwiesen-Abenteuer von Heinz. Es kommen darin 10 regionale Sagen vor und es ist ganz zauberhaft geworden!

 

Ab 17 Uhr laden wir ein zum gemeinsamen Sommerfest mit Spass und Tanz:

Das Essen haben wir umgeplant, dieses Mal bringt jeder etwas selbst mit und wir machen einen “bio-veganen Grill-Potluck”. Ein Gas- und ein Kohlegrill stehen bereit, Kohle und Grillgut organisiert jeder selbst. Nur die Getränke haben wir dann schon hier (Spendenbasis: Viva con Agua, Voelkel BioZisch, Neumarkter Lammsbräu).

Dazu findet auf vielfachen Wunsch die erste Sack-ins-Loch-Weltmeisterschaft statt! Spielregeln: Zwei Spieler versuchen abwechselnd von einer Linie aus jeweils 5 Säcke ins Loch zu werfen. Daneben = 0 Punkte, Landung auf dem Brett = 1 Punkt, Treffer ins Loch = 3 Punkte. Wer am meisten Punkte hat, hat gewonnen 🙂SiL-WM 2015

 

Um 20 Uhr freuen wir uns auf die Flussbühne mit zwei Comedy-Showeinlagen und im Anschluss ist die Bühne frei für alle Tänzer!

florianwilhelm

Florian Wilhelm

Florian Wilhelm mit
“Stell dir vor es geht und keiner kriegt’s hin”.
Ein kurzweiliger Ausflug in den alltäglichen Wahnsinn:
Kollegen, Nachbarn und alle anderen Bekanntschaften,
die einem das Leben zu Hölle machen.

 

 

 

pyramusthisbe

Svenja Groth, Michael Frädrich, Rainer Ludwig

 

“PYRAMUS UND THISBE – 
Eine spaßhafte Tragödie” 
aus dem Sommernachtstraum
von William Shakespeare,
dargeboten vom TRIO SVEMIRA.

 

 

 

 

 

 

tanz

Tanzfläche frei! 😀

Oliver Henkel bringt Tanzmusik mit, 80er/90er… Die Bühne ist dann frei für alle Tanzmäuse 🙂

 

 

 

 

Wer möchte kann den Abend am Lagerfeuerlagerfeuer ausklingen lassen und hier übernachten (vorher Zelt aufschlagen…). Am nächsten Morgen gibt es ein gemeinsames Frühstück, Aufräumen, Abbauen und um 12:12 Uhr die Mitgliederversammlung unseres Vereins zum Abschluss eines schönen Sommerfestes.

Wer jetzt noch nicht angesprochen und eingeplant ist aber im Team mit organisieren möchte, kann sich super gern noch melden 🙂 Wir brauchen immer helfende Hände zum Auf- und Abbauen, Kuchenbäcker, Fotografen, Feuerhüter, Geschichtenerzähler, Gitarrenspieler, … Wir freuen uns auf euren Besuch und viele schöne Stunden! 😀

Presseartikel, Berichte, Einträge:

Fotogalerie:

Weitere Traveträume:

10.12.2014 MARKT “Advent vegan”

Neuer Zeitungsbericht im MARKT vom 10.12.14. Vielen Dank für die Veröffentlichung unserer Veranstaltung! 🙂

2014-12-10 MARKT Advent vegan

(Zum Download als PDF bitte hier klicken)

Quelle: MARKT Wochenzeitung für Bad Oldesloe, Reinfeld und Umgebung, 10.12.2014 und http://epaper.lokale-wochenzeitungen.de/mabmod/34/

23.08.2014 Traveträume

Herzlich Willkommen zu unserem

Natur-Kultur-Erlebnis “TRAVETRÄUME” im Treffpunkt Lokfelder Brücke!

Der Förder- und Kultur-Verein und die Agentur Travetraum organisieren zum dritten Mal ein Sommer-Ferien-Programm für Groß und Klein, in Kooperation mit Freunden und Netzwerkmitgliedern. Zum 825-jährigen Jubiläum von Lokfeld gibt es eine ganz besondere Aktion getreu unserem Motto: „Brücken bauen – Menschen verbinden“:

2014-08-23 Traveträume Plakat

Einladung

Ab 14 Uhr öffnet unser Flusscafé mit Infopoint:

vivaconaguaRainer Ludwig von “Viva con Agua Lübeck” wird über das Projekt berichten. Seit den Traveträumen 2012 beschäftigen wir uns mit der Trinkwsserqualität, haben Filme angesehen und an Wasservorträgen teilgenommen.
Natürlich gibt es hier das Wasser in Flaschen auch zu kaufen 🙂
Viva con Agua : www.vivaconagua.org
Viva con Agua Lübeck: www.facebook.com/vivaconagualuebeck

Brückenbau 039Im Team bauen wir eine Hängebrücke von Baum zu Baum über die Trave (zwischen Lokfeld und Groß Barnitz), mit der sämtliche Teilnehmer sicher den Fluss überqueren können!
Ein Trainer vom schnurstracks Kletterpark gibt der Gruppe Material und Tipps zwischendurch – den Rest erledigen die Teilnehmer. Gemeinsam, kreativ, besonnen und verantwortungsvoll finden wir sicher die Lösung und schlagen buchstäblich Brücken.

Brückenbau Anmeldung für 15-50 Personen:logo_schnurstracks
Jugendliche ab 8 Jahren 7,- € (Erwachsene 12,- €).
Inkl. Brückenbaumaterial, Organisation und Leitung durch Trainer vom schnurstracks Kletterpark Hamburg-Sachsenwald.

schnurstraks Kletterpark Hamburg-Sachsenwald: www.schnurstracks-kletterparks.de

Ab 17 Uhr können dann alle Besucher die Brücke ausprobieren.
nabuBeim Spendenklettern für den Klimaschutz kostet jede Überquerung 2,- € Brückenzoll, der dem NABU Reinfeld-Nordstormarn zugute kommt, für Baumpflanzaktionen an der Trave (standortheimische und flußtypische Gehölze, auf eigenen Flächen).
NABU Reinfeld-Nordstormarn: www.nabu-reinfeld.de
Aktuelles NABU-Projekt “Travekids auf Flusssafari”: www.travekids.de

Ab 18 Uhr laden wir ein zum gemeinsamen Sommerfest mit Speis und Trank für wenig Taler. Die Flussbühne steht den Künstlern offen und wir lassen den Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklingen:

oliverhenkelDer Lübecker Schriftsteller Oliver Henkel (2facher Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises) lädt alle ein zu einer ganz besonderen LESUNG. Er schreibt uns zum Lokfeld-Jubiläum eine kleine Geschichte und lässt den “Geist der Lokfelder Brücke” erzählen, was hier geschah… wir sind sooo gespannt!!!

Travetraum-Netzwerk: www.travetraum.de/oliver-henkel
Website: www.oliverhenkel.com

Wer sich selbst noch einbringen oder ein Zelt aufschlagen möchte kann gern einfach anrufen oder herkommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und viele schöne Stunden!

Presseartikel:

Rezepte:

Weitere Traveträume:

23.08.2014 “Ein Ort erzählt” von Oliver Henkel

“EIN ORT ERZÄHLT – Die Autobiographie der Lokfelder Brücke”

Diese Geschichte wurde 2014 geschrieben von unserem lieben Freund und Vereinsmitglied, Oliver Henkel. Sie ist ein wirklich besonderes Geschenk zum Jubiläum “825 Jahre Lokfeld”. Als Grundlage diente gesammeltes Material aus der Geschichtsgruppe des Förder- und Kulturvereins Lokfelder Brücke e.V., zusammen mit Olivers eigenen Recherchen. Die Idee entstand gemeinsam im Winter zuvor, nach dem Wunsch, die Geschichte der Lokfelder Brücke auf die besondere Art und Weise erzählen zu können, wie wir sie hier seit Jahren erleben und sie früher gewesen sein könnte. Das Resultat entspricht dem “Geist der Lokfelder Brücke” so sehr und ist zugleich ein fantastisches Original des Lübecker Schriftstellers, dass wir wirklich bewegt waren, als wir sie das erste Mal von Oliver hören durften. Von der Vor- und Frühgeschichte im Travetal, zur Siedlungsgeschichte Lokfelds um 1189, über die gelebte Geschichte der letzten Jahrzehnte einer guten alten Gaststätte, bis zu den bisher erlebten Jahren seit 2006 hier an diesem Fluss – laden wir euch ein zu lauschen und zu leben, erfahren und begegnen, dem Geist an einem Ort, wo wir nimmer wollen fort…

Lesungen:

Leseprobe:

“Ich habe schon viele Nächte erlebt. Wie viele, vermag ich nicht zu sagen. Und manchmal,
wenn mich die Dunkelheit umfängt und schleichend Stille einkehrt, frage ich mich, wie es
wohl sein mag, schlafen zu können. Dann verspüre ich den Wunsch, Augen zu haben, die
ich schließen könnte, um einfach nur zu ruhen. Doch ich weiß, dass ich niemals Schlaf
finden werde. So lausche ich in die Nächte, höre das leise Gurgeln des Flusses, das
Rascheln der Mäuse im Unterholz, und warte darauf, dass ein weiterer Morgen weit im
Osten graurot heraufzudämmern beginnt.
Zahllose dieser langen, finsteren Nachtstunden habe ich damit zugebracht, mich zu
fragen, wer ich wohl bin. Doch eigentlich weiß ich es. Ich habe es schon immer gewusst,
so lange meine Erinnerung zurückreicht, bis sie sich in fernen Nebeln verliert. Denn ich bin
der Geist der Lokfelder Brücke.
Nicht der Geist der Häuser, die an dieser Stelle errichtet wurden. Häuser entstehen
und vergehen. Auch nicht der Geist der Brücke, die hier die Trave überspannt. Ich kannte
diese Ufer schon undenklich lange, bevor sie durch eine Brücke verbunden wurden. Ich
bin nicht einmal der Geist der Trave, die immerfort dahinfließt, beständig nur in ihrem ewig
gleichzeitigen Kommen und Gehen, während ich verharre. Nein, ich bin die Summe all
dessen, aber auch viel mehr als das und zugleich etwas ganz anderes.
Mehr als alles andere bin ich wohl die Essenz der vielen Menschen, die hierher
kamen. Denn wo feste Ufer und ruhig strömendes Wasser eine Stelle schaffen, an der
man einen Fluss überqueren kann, da finden sich unweigerlich Menschen zusammen.
Und während sie für Stunden oder auch Tage darauf warten, dass der Nachen des
Fährmanns sie übersetzen kann oder die Furt passierbar wird, sitzen sie beieinander,
unterhalten sich, trinken miteinander, lachen und singen, streiten und weinen. Dann
werden ihre Gedanken, ihre Hoffnungen und Ängste, ihr Wissen und alles, was sie in sich
tragen, ein Teil von mir.
So sehr haben diese Menschen mein Wesen geprägt, dass ihr erstes Erscheinen
den frühesten Punkt meiner Erinnerung darstellt. Alles davor ist ein zeitloses schwarzes
Nichts. Sie kamen vor undenklichen Zeiten, in Tierfelle gekleidet, verängstigte Wanderer in
einer Welt voller Gefahren. Sie tauchten aus den dichten Wäldern auf, entfachten Feuer
und lagerten für eine Weile an dem noch namenlosen Fluss, der ihnen reichlich Wasser
und Fische schenkte, damit ihre Kinder und Alten sich erholen konnten. Und ohne dass sie
es wussten, teilten sie mit mir, was sie ausmachte. Wenn sie nachts zu den Sternen
aufblickten, fragten sie sich, wie es wohl ihren toten Ahnen ergehen mochte, sie sorgten
sich darum, ob es entlang des Flusses ausreichend Wild geben würde, sie grübelten, wie
sie die scharfkantigen Steinsplitter mit Hilfe von geflochtenem Gras am besten an Stöcken
befestigen könnten. Aber was immer sie auch taten, sie fühlten sich wohl an diesem Ort.
Ich spürte ihre Zufriedenheit, sie durchdrang und erfüllte mich mit einer ruhigen Wärme.
Doch sie stimmte mich auch traurig, weil ich wusste, dass diese Menschen weiterziehen
würden, wie es ihre Art zu leben verlangte. So kam es dann auch. Als sie schließlich
aufbrachen, ließen sie eine große Stille zurück. Und ich, aus einem Schlummer erwacht, in
den ich nicht wieder zurückfand, begann zu warten.
Ich musste lange warten. Dann und wann trug das Wasser der Trave eine vage
Ahnung mit sich, dass Menschen weiter flussaufwärts die Strömung durchwatet oder an
den Ufern gerastet hatten. Flüchtige Eindrücke nur, die rasch vorüberzogen. Doch der Ort,
dem ich innewohne, war zu abgelegen. Niemand hatte Grund, hierher zu kommen,
niemand verirrte sich hierher. Sommer und Winter vergingen, Jahre und Jahrhunderte
zogen vorüber, in denen ich alleine mit mir selbst blieb.
Schließlich aber kehrten eines Frühjahrs die Menschen zurück. Und nun erst merkte
ich, wie viel Zeit verstrichen sein musste, denn sie hatten sich verändert. Größer waren sie
geworden, und statt Fellen trugen sie Kleidung aus grob gewebtem Leinen. Aber nicht nur
ihr Erscheinungsbild war ganz anders, als ich es in Erinnerung hatte. Auch in ihnen sah es
anders aus. Sie hatten sich eine Vorstellung davon erschaffen, warum die Welt, in der sie
sich befanden, so war, wie sie war. Sie hatten den übermächtigen Kräften der Natur, von
denen ihr Überleben abhing, Namen und Gestalten zugewiesen und somit gebändigt, um
nicht unentwegt in Angst vor dem Unerklärlichen zu leben. Die Furcht hatte sich in
Ehrfurcht verwandelt.
Es war nur wenige Männer, die an einem feuchten, nebelverhangenen Tag aus dem
Wald traten. Stundenlang hatten sie sich ihren Weg durch das dichte Unterholz gebahnt;
nun ließen sie sich erschöpft am Ufer nieder. Sie hatten sich mit ihren Familien in der
Nähe niedergelassen und erkundeten nun die Gegend, in der sie fortan leben würden.
Während sie sich ausruhten und beratschlagten, ob sie umkehren oder weitergehen
wollten, bemerkte einer von ihnen, dass der Fluss, der zu jener Zeit mehrfach so breit war
wie heute, an dieser Stelle seicht genug zum Durchwaten aussah. Zwei von ihnen
versuchten es, nachdem sie die Wassergeister, die sie dort vermuteten, um Vergebung für
das Eindringen in ihr Reich gebeten hatten. Indem sie sich vorsichtig Schritt für Schritt
vorantasteten und den Boden vor sich mit langen Stöcken nach Untiefen absuchten,
durchquerten sie den grünlichtrüben Strom. Mit nassen Beinen, doch ansonsten
wohlbehalten, gelangten sie zum gegenüberliegenden Ufer, sahen sich dort um und
kehrten dann wieder zurück. Sie waren zufrieden mit der Furt, die sie entdeckt hatten. Und
auch ich war glücklich. Denn es bedeutete, dass öfters Menschen kommen würden, um an dieser Stelle von einem Ufer ans andere zu wechseln. Dann, bevor die Männer sich auf
den Weg machten, um vor Einbruch der Nacht wieder bei ihren Höfen zu zu sein,
ereignete sich noch etwas, von dem ich nicht ahnen konnte, wie lange es mich begleiten
würde. Sie bezeichneten den Fluss, den sie vorgefunden und überwunden hatten,
untereinander als Treva. Es war nicht als Name gedacht, denn in ihrer Sprache bedeutete
es einfach nur Fluss. Und dennoch schien sich das Wort in diesem Moment untrennbar mit dem träge strömenden Wasser, mit dem Ort und somit auch mit mir zu verbinden. Etwas hatte sich verändert.
Von nun an sah ich tatsächlich häufiger Menschen. …
Es ging nicht so weiter. Die Zeiten änderten sich, und die Lokfelder Brücke musste
schließen. Nach sieben langen Jahrhunderten gab es kein Gasthaus mehr am Ufer der
Trave, keine Feiern, keine Menschen, die sich um die Tische versammelten und sich
unterhielten. Drückende Stille kehrte im Saal ein. Die Autos fuhren vorüber, ohne dass ihre
Insassen den Ort spürten. Ich fühlte mich schrecklich verlassen.
Doch es sollte nicht so bleiben. Das Leben kehrte in die Lokfelder Brücke zurück.
Und ich genieße seither wieder jede Gelegenheit, den Bewohnern und Gästen, die hier
zusammenkommen, meine Geschenke zu überreichen. Der gute Geist der Lokfelder
Brücke wirkt weiter. Und so wird es bleiben. Ich weiß es.”

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Oliver Henkel:

Offener Bücherschrank

Unser “offener Bücherschrank” steht jederzeit frei zugänglich und geschützt im Infopoint (Flur zum Saal, die Haustür ist nicht verschlossen). Jeder ist herzlich eingeladen hier zu stöbern und Bücher mitzunehmen. Wir bekommen mehr Bücher als mitgenommen werden, daher ist das Regal meist voll und wir sortieren von Zeit zu Zeit aus und bringen die aussortierten Bücher meist ins Sozialkaufhaus Bad Oldesloe oder Bad Segeberg. Wenn Platz frei ist und ihr schöne Bücher spenden möchtet, könnt ihr gern auch welche reinstellen, aber bitte nicht einfach Kisten unabgesprochen im Flur abstellen 😉 Habt ihr Lust, euch mit um den Bücherschrank zu kümmern? Klasse, dann meldet euch einfach bei Oliver Henkel oder Melanie Otto 🙂

Neben dem Bücherregal im Flur stehen noch andere Regale mit z.B. Flyern von Netzwerkpartnern im Traveraum, touristischen Informationen und Ausflugszielen im Travetraum, ökologischen Reisen und weitere Angebote der Agentur Travetraum.

Hier eine Liste von weiteren Informationen und Karten, teilweise ist auch unser Bücherschrank schon online eingetragen und zu finden:

“Buchgenuss am Fluss”

25.11.2012 Eröffnung offenes Bücherregal im Infopoint im Büro: Der Ideengeber, Buchautor Oliver Henkel aus Lübeck, sagte ein paar Worte zu der Idee und spendete als Startschuss eines seiner neuen Bücher “Die Fahrt des Leviathan” mit der Inschrift: “Dieses Buch soll sein Dasein im Bücherschrank der Lokfelder Brücke beginnen. Möge es auf seinem Weg von da ab vielen Menschen begegnen, denen es ein wenig Freude bereitet.”
Vielen Dank Oliver! 🙂

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27.05.12 Lesung mit Oliver Henkel: „Die Fahrt des Leviathan“

Oliver Henkel ist Mitglied in unserem Travetraum-Netzwerk. 2011 hat er die Novelle “Slawendämmerung” zu unserem Filmprojekt “Deus Vult” geschrieben. Seid herzlich eingeladen:

Fotoalbum der Veranstaltung: