Arbeits-/Materialliste

Ihr könnt hier in vielen Bereichen mitmachen bzw. uns unterstützen und helfen, teilweise organisieren wir Workcamps während der “Traveträume“-Familiencamps und suchen Workawayer und Handwerksfirmen. Die folgenden Listen werden wir immer weiter aktualisieren, bei konkreten Fragen oder Ideen meldet euch bitte bei uns. Grundsätzlich läuft dieses kleine öko-soziale “Wohn- und Kulturzentrum” als ein gemeinnütziges Projekt ohne Gewinnerzielungsabsicht mit einem gemeinnützigen und steuerlich anerkannten Förder- und Kulturverein, der Spendenbelege ausstellen kann, mit einem Girokonto für Geldspenden. Aus (steuer-)rechtlichen Gründen und wegen verschiedener Förderrichtlinien gibt es aber eine Unterteilung in einigen Bereichen in “Privat”, “Gewerbe”, “Wohnprojekt” und “Verein”, sollte diese Unterteilung für euch wichtig sein, sprecht mich einfach darauf an, eine spätere Änderung oder Zusammenlegung bleibt vorbehalten (jeder der mich kennt, weiß, dass bei mir eh jeder Cent in dieses Herzensprojekt und den Freundeskreis / die Region in öko-soziale Bereiche fließt). Wir danken euch sehr für jede Geld- und Sachspende, jede helfende Hand und jeden guten Ratschlag 🙂 (03.01.2020, Melanie Otto)

ANGEBOT an “Urlaub gegen Hand”, “Wohnen gegen Hand”, “Workaway”, “Wandergesellen”, … (Stand: 22.09.2020):

Wo: Lokfeld 2, 23858 Barnitz, Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein, Deutschland (kurz vor Lübeck direkt an der “Trave” (Fluss), nahe der Ostsee), im “Treffpunkt Lokfelder Brücke”, “Förderverein Lokfelder Brücke e.V.”.

Wann: Ab sofort bis 30.09.2020 + 01.10.-15.10.2020, ggf. länger.

Wir suchen helfende fähige Hände, ca. 4 Stunden/Tag, 5 Tage/Woche, je nach Absprache der Unterbringung/Verpflegung. Uwe kann nur bedingt helfen neben seinem Job (Ingenieur auf Baustelle in Lübeck) mit der Koordination/”Bauleitung”, er kann zeitlich nicht mit anpacken.

Wer: 2-5 Personen, Priorität haben Handwerker/Wandergesellen (Gärtner, Maurer, Zimmermann) für die nächsten nötigen Reparaturen, dazu gern Unterstützung beim Kochen, Putzen, Marketing/Fundraising. Und ich suche noch einen neuen Architekt um die Machbarkeitsstudie zu aktualisieren (ökologisch Bauen, Energieautark, Resourcen schonen, Natur-/Kulturerlebnis, Permakultur, Vegan-Café, ggf. CoworkingSpace, Veranstaltungen/Workshops/Seminare/Zeremonien, Wohnbereich, Gästebereich, …).

Arbeit bis 30.09.: Zaun freischneiden, ca. 40 Zaunpfähle aufrichten/verlängern + ca. 40 neue Zaunpfähle setzen + ca. 300m neuen Wildzaun befestigen (wir bekommen Ende September 6 Kamerunschafe, daher hat der Zaun erste Priorität, Material ist bestellt).

Arbeit 01.-18.10. und ggf. länger: Schafstall ausbessern/dämmen. Apfelernte. Bauholz wegsortieren. Vom Saalanbau Dach + Wasserzu-/ableitungen reparieren und dämmen, Wände dämmen mit Paletten, Seegras und Holzverschalung. Holzfußboden hinter dem Tresen ausbessern. (Material weitestgehend vorhanden.) Weiter einen Raum entkernen, Fußboden und Wände neu aufbauen, Trockenbau + Fliesen, Badinstallation (Material bisher teilweise vorhanden). Später ggf. Saaldach dämmen und neuen Dachbelag aufbringen, Wände dämmen, Fassade erneuern, ehemalige Kegelbahn zu weiteren Ferienzimmern ausbauen, eine Wohnung seniorengerecht umbauen, …

  • Eine Kräuterspirale wurde im Frühjahr 2020 begonnen und kann noch fertig gestellt werden.



Standort: Resthof, teilweise sanierungsbedürftig (ehemalige Gaststätte an Landesstraße), 7.450qm Fluss-Grundstück, 300qm Gebäude. Ländlich im Dorf, Busverbindung oder Fahrrad/Auto nach Reinfeld (3km). Die Karpfenstadt Reinfeld (Holstein) liegt am Herrenteich zwischen Hamburg (50km, ÖPNV 35 Min.) bzw. Bad Oldesloe (15km, ÖPNV 6 Min.) und Lübeck (20km, ÖPNV 12 Min.), hat einen Bahnhof und Anschluss an die A1.

Kurzfristige Unterbringung nach Verfügbarkeit und/oder Bedarf: Tipi/Zelt, Schafstall, Camper-Stellplatz, Bauwagen, Wohnwagen, Veranstaltungssaal oder Ferien-/Mehrbettzimmer. Badezimmer inkl. Dusche und Waschmaschine, Küche und Saal/Wohnzimmer werden gemeinsam genutzt mit anderen Bewohnern/Gästen.

Verpflegung: Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst und Salat besorge ich (teilweise bio eingekauft, teilweise vom Foodsharing). Tierische und industrielle Produkte kaufe ich nicht ein, müsstet ihr euch bei Bedarf selbst besorgen, manchmal ist vom Foodsharing was dabei. Äpfel + Wildkräuter können selbst im Garten geerntet werden. Osmose-Trinkwasser, Tee und Kaffe sind vorhanden. Gekocht wird selbst, wir können an einigen Tagen/Abenden zusammen essen, die Küche teilt ihr euch mit anderen Bewohnern/Gästen. In Reinfeld gibt es die üblichen Supermärkte, Bäcker und Restaurants/McDonalds etc..

Bewohner: Neben mir wohnen hier derzeit meine 3 Eltern (Senioren), Uwe (Ingenieur und Huskyfarmbesitzer aus Norwegen mit zwei seiner Hunde) und bis Ende September Manuel (Physikstudent aus Chile). Ab Oktober kommen ein iranisches Pärchen und ggf. weitere/neue Gäste hinzu (Ferienzimmervermietung + 5.-18.10. Einladung zum Open-Space-Camp).

Kinder: Derzeit sind hier keine Kinder, sie sind aber willkommen und können im Garten, Saal oder auf dem Spielplatz nebenan spielen. Achtung an der Straße, einige Autofahrer fahren mit 80km/h vorbei, erlaubt sind 50km/h.

Tiere: Wir haben 2 Katzen und die 2 Hunde von Uwe hier, ab ca. Anfang Oktober dann auch hoffentlich die 6 Kamerunschafe. Eigene Hunde können mitgebracht werden wenn ihr im Saal oder außerhalb des Hauses schlaft (nicht im Ferienzimmer) und sie sich mit den anderen Tieren/Menschen verstehen. Achtung an der Straße, einige Autofahrer fahren mit 80km/h vorbei, erlaubt sind 50km/h.

Freizeit: Das Grundstück und die Gemeinschaftsräume können bis auf wenige Ausnahmen frei genutzt werden, wir haben hier Kickertische, Spiele, WLAN, einen Lagerfeuerplatz, viele Indianerbücher, einen offenen Bücherschrank und DVDs zu verschiedensten Ökothemen. Im Garten sind zwei Schwitzhütten, es gibt die Möglichkeit am Sonntag, 04.10. von 10-18 Uhr an einer indianischen Schwitzhüttenzeremonie (traditionelles Reinigungsritual der Lakota) teilzunehmen. Die Trave ist schön zum Baden und Kanufahren. Mein Fahrrad kann ich gern ausleihen. Ausflüge in die Region bieten sich natürlich auch an, nach Lübeck, Bad Segeberg, an die Ostsee, etc…

Arbeitsliste allgemein:

  • Kochen: Bei jeder Veranstaltung, jedem Camp und auf Anfrage von Gästen braucht es ein bis zwei Personen, die liebevoll und aus ganzem Herzen gern Kaffee und Essen kochen und Kuchen und Brot backen, wie immer bei uns möglichst makrobiotisch-bio-vegan-natürlich-regional-saisonal-vollwertig, soweit möglich mit Gemüse/Obst/Kräutern aus unserem Garten :-).
  • Putzen & Waschen: Viele Räume, viel Putzen 😉 Abspülen und Geschirr/Besteck einsortieren, staubsauen, wischen, Müll wegbringen. Bettwäsche und Hand-/Geschirrtücher waschen, trocknen, einsortieren. Saal, Flur, Küchen, Tresen, Ferien-/Gästezimmer, Badezimmer und Toiletten müssen natürlich regelmäßig sauber gehalten werden, vor allem vor/nach Veranstaltungen und bei Vermietungen an Gäste.
  • Infopoint: Im Flur zum Saal ist unser Infopoint mit offenem Bücherschrank, die Straßentür ist nicht verschlossen. Die Regale und Bücher & Flyer müssen immer mal wieder entstaubt und durchsortiert werden.
  • Gartenmöbel: Die Gartenmöbel für den Cafégarten müssen mind. im Frühjahr und Herbst gereinigt und ggf. repariert, rausgeholt bzw. eingelagert werden.
  • Rasenmähen: Die Rasenmäher müssen mind. im Frühjahr und Herbst gereinigt und überholt werden, die Messer geschärft werden. Wenn der Rasen trocken ist, mähen wir Wege und einige Flächen, dabei ist Unterstützung natürlich immer gern willkommen.
  • Feuerholz: Es gibt hier immer wieder Brennholz abgeknickt oder gespendet, das gesammelt, gesägt und gestapelt werden kann. Ist davon nichts mehr vorhanden oder nutzbar, kaufen wir Feuerholz, das dann ebenfalls ins Holzlager gestapelt wird. Vom Holzhacken brauchen wir immer auch ganz dünnes Anmachholz.
  • Gemüsegarten (Material vorhanden): Unser Gemüsegarten ist noch recht am Anfang und braucht viel Liebe und Pflege. Hier ist jede helfende Hand willkommen, solange das grundsätzliche Gartenkonzept und die Richtlinien der Permakultur und des ökologischen Landbaus eingehalten werden.
  • Obstgarten (Material vorhanden): Die Obstbäume sollten jährlich geschnitten werden (Feb nur wenn es über 5 Grad sind, März nur noch kleine Schnitte wegen nistender Vögel), neue Obstbäume ggf. gepflanzt werden. Das Obst kann mind. im Herbst geerntet und verarbeitet werden. Und die Brombeerbüsche müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden.
  • Kräutergarten (Material vorhanden): Wir haben ein wildes Grundstück mit verschiedensten Wildkräutern. Eine Kräuterspirale wurde im Frühjahr 2020 begonnen und kann noch fertig gestellt werden.
  • Weidenflechtzäune (Material vorhanden): Auf unserem Feuerplatz wachsen viele Weiden, die immer wieder geschnitten werden sollten (1. Okt – 28 Feb, alle 6-8 Jahre komplett). Die abgeschnittenen Weidenäste werden dann zu Zäunen geflochten, z.B. direkt am Feuerplatz oder um das Gemüsebeet herum. Ca. alle zwei Jahre bauen wir auch die Schwitzhütten daraus neu oder schneiden Gatestangen für den Sonnentanzplatz.
  • Holz-/Metallzäune (Material bestellt): Der Zaun um das gesamte Grundstück herum muss repariert und teilweise erneuert werden, damit die Tiere nicht in Richtung Nachbarn oder Straße laufen und sich gefährden bzw. weitere Tiere in Zukunft hier leben können. (Ende September 2020 kommen 6 Kamerunschafe.)
  • Schafstall (Material teilweise vorhanden): Am hintersten Ende vom Grundstück befindet sich der Schafstall, hier müssen noch Kleinigkeit repariert werden und Blechwände durch schönes Holz verkleidet und die Wände innen gedämmt werden. Der Platz davor inkl. Weg dahin muss freigemacht werden.
  • Pappeln: Leider wachsen bei uns sehr viele nicht heimische Hybridpappeln, der NABU renaturiert schon an mehreren Stellen die Trave und ersetzt sie u.a. durch heimische Schwarzpappeln oder Weiden. Die Hybridpappeln wachsen wie verrückt und verteilen sich über das gesamte Grundstück, wenn wir sie nicht immer wieder zurückschneiden und die Wurzeln rausziehen, was sehr sehr anstrengend ist. Hier brauchen wir immer wieder Hilfe von kräftigen Kerlen. Sobald der Grundstückszaun repariert ist und wieder Schafe oder Ziegen hier weiden, wäre dieses Problem wohl auch wieder behoben.
  • Pferdeboxen (Material teilweise vorhanden): Solange wir keine Pferde hier haben, dienen sie als Lager für Feuerholz und Gartengeräte. Aber auch hier kann immer etwas repariert und verschönert werden. Z.B. müssten eine neue Regenrinne und ein neues Wäscheseil für die Schwitzhüttendecken angebracht werden.
  • Löcher im Boden: Teilweise gibt es noch Löcher von einem alten Zaun im Boden der großen Wiese, die noch mit Erde zugemacht werden müssten, damit sich niemand die Füße bricht 🙂
  • Blühstreifen (Saatgut vorhanden): Wir möchten auf dem gesamten Gelände an verschiedenen stellen noch mehr Blumen pflanzen und Blumensaat streuen für Wild-/Honigbienen.
  • Mondfrauenplatz: Hinten im Garten auf/an dem Hügel unter der großen Eiche beim “Windkreis” befindet sich unser “Mondfrauenplatz”. Frauen sind in ihrer “moon”, wenn sie ihre Menstruation haben. Es gibt traditionelle Zeremonien von Naturvölkern, die eine so starke männliche (entgegengesetzte) Energie haben, dass Mondfrauen daran nicht teilnehmen. Wir möchten für Mondfrauen einen besonders schönen Platz gestalten mit Blick über alles und vielen Blumen, zum Entspannen und Genießen (z.B. während den Schwitzhütten in der Lakota-Tradition der Familie Chipps). Toll wäre es wenn jemand einen kleinen Pavillon aus Holz bauen kann, den wir dann z.B. mit Fliegennetz, Tüchern, Liege, Kissen, Obst & Getränken und Ätherischen Ölen ausstatten können. Zudem überlegen wir, eine weitere Schwitzhütte für Mondfrauen zu bauen.
  • Kaninchengehege (Material vorhanden): Der Zaun müsste so geschlossen werden, dass kein Mauswiesel mehr die Kaninchen fressen kann. Und der Kaninchenstall braucht von außen eine Dämmung aus Seegras und ein neues Gesicht aus Brettern.
  • Sandkiste (Material vorhanden): Die Sandkiste für Kinder im Cafégarten muss umgesetzt werden. Dafür muss eine neue Sandkiste aus Baumstämmen gesägt und zusammengesetzt werden, der Sand umgeschippt werden und ein neuer Deckel aus Holzbrettern gebaut werden.
  • Gartentor (nur altes Material vorhanden): Das Gartentor zum Cafégarten ist in die Jahre gekommen und fällt auseinander, einige Teile sind derzeit bereits ausgebaut. Es braucht entweder jemanden, der die Holzteile reparieren und wieder einbauen kann oder ein neues Gartentor und dann auch jemanden, der es einbauen kann.
  • Saaldach (Material fehlt noch): Das Saaldach braucht dringend einen neuen Belag bzw. Dachziegel, dafür muss die alte Wellpappe erstmal runter und Teile der Träger erneuert werden (der Dachstuhl selbst ist in Ordnung), dann der neue Belag drauf. Danach kann das Dach von unten mit Seegras gedämmt und mit Holzfaserplatten geschlossen werden.
  • Fassade (Material fehlt noch): Die alte Hausfassade ist teilweise nicht gedämmt, kaputt und mit Asbestplatten versehen. Die alten Platten müssen runter und fachgerecht entsorgt werden. Danach soll eine neue Seegrasdämmung angebracht werden inkl. Fledermaus-Nistkästen und eine Verschalung aus (Lärchen-)Holz. Für diese Arbeiten ist der Auf-/Abbau eines Gerüstes notwenig.
  • Terassendach (Material ggf. teilweise vorhanden): Für den Cafégarten brauchen wir ein festes Terassendach aus Holz- oder Aluständerwerk mit Glas- oder Welldach, damit man hier angenehm sitzen kann, auch wenn es mal zwischendurch etwas tröpfelt oder windiger wird. Alle bisher eingesetzten Pavillions sind mit der Zeit kaputt gegangen oder gar beim Sturm plötzlich zerrissen.
  • Saalanbau (Material teilweise vorhanden): Der Saal hat hinten einen kleinen Anbau, in dem sich Küche und Toiletten befinden. Das Dach und ein Toilettenabfluss müssen noch feritg repariert werden, die Wand mit Seegras gedämmt und mit Holzlatten verkleidet werden. Innen müssen die Wasserleitungen teilweise repariert und isoliert werden, damit sie im Winter nicht mehr einfrieren. Danach müssen die Spüle und der Geschirrspüler wieder richtig angeschlossen werden. Zum Schluss wird alles wieder geputzt und eingeräumt.
  • Saal (Material teilweise vorhanden): Der Saal braucht neben dem neuen Dachbelag und der neuen Fassade einige kleinere und größere Reparatur- und Sanierungsarbeiten. Die alten Holzdielen sind teilweise kaputt, müssten ausgetauscht oder abgeschliffen werden (teilweise der Boden dabei auch wieder mit Seegras gedämmt werden). Die Wände müssen teilweise neu verputzt und gestrichen werden, ggf. mit Heizrohren oder -körpern versehen werden. Die Glasbausteine sollen durch Terassentür- oder Fensterelemente ersetzt werden, damit mehr Licht reinkommt. Das Garagentor müsste früher oder später gegen eine richtige Wand mit großer Tür ersetzt werden. Beide Nebenräume müssen saniert werden, links für einen Notausgang/Werkraum und rechts für ein behindertengerechtes Badezimmer.
  • Keller: Es befinden sich zwei Kellerräume unter dem Haus, die früher oder später saniert werden müssen. Ein Keller ist voll mit Schutt aus alten Gaststättenzeiten, der da rausgeholt und entsorgt werden muss.

Materialliste allgemein: (Geld- oder Sachspenden willkommen)

  • Lebensmittel und Getränke: Viele Veranstaltungen und viele helfenden Hände brauchen viel zu essen und zu trinken. Daher freuen wir uns über jede Lebensmittel-/Saft-/Kaffee-/Kuchenspende, die möglichst makrobiotisch-bio-vegan-natürlich-regional-saisonal-vollwertig ist.
  • Putzmittel: Viele Räume, viel Bauen, viel Putzen. Putzlappen, Schwämme, Spüli, Waschmittel, Seife, Toilettenpapier, (bitte nur ökologisch abbaubar).
  • Werkzeug: Schubkarren, Spaten, Schaufeln, Hammer, Nägel, Zangen, Bohrmaschinen, Dübel, Schrauben, Sägen, Schleifen, Holzleim, Handschuhe, Arbeitskleidung, … (Wir haben schon viel aber natürlich nie genug und die Dinge gehen auch immer mal wieder kaputt.)
  • Feuerholz brauchen wir natürlich immer, für mehrere Öfen im Haus und den Feuer- und Schwitzhüttenplatz. Ideal ist natürlich schon trockenes gehacktes Holz in 25-30 cm Länge (etwas gern auch in 50 cm für die Schwitzhütte). Aber wir freuen uns auch über ganze Baumstämme, da der Bedarf schon recht hoch ist.
  • Holzbretter zum Bauen für einen neuen Kompost, zum Verkleiden des Kaninchenstalls und des Holzlagers etc.
  • Benzin fortlaufend in den Kanistern für den Rasenmäher.
  • Saatgut und Setzlinge für das Gemüsebeet, Pflanzstangen.
  • Obstbäume zum Neu-/Nachpflanzen.
  • Kräuter für die Kräuterspirale.
  • Blumen und Blumensaat für Bienen.
  • Zäune aus Holz und/oder Metall zum Umranden des gesamten Grundstücks und Einteilen verschiedener Garten-/Tierbereiche.
  • ggf. ein neues Gartentor für den Zugang zum Cafégarten.
  • Saaldach: Die alte Wellpappe ist hinüber, wir brauchen neue Wellbleche bzw. ggf. Dachziegel, Dachrinnen und Abflussrohre. Zum Dämmen danach brauchen wir noch mehr Seegras und Holzfaserplatten inkl. Zubehör.
  • Fassade: Die Hausfassade muss teilweise erneuert werden, dafür brauchen wir weiteres Seegras zum Dämmen, (Lärchen-)Holzbretter zum Verkleiden und Nistkästen für Fledermäuse, alles inkl. Zubehör und einem Gerüst.
  • Ferienzimmer: 4 Haus-/Nebeneingangstüren, 4 Terassentüren, 4 Zimmer-/Badtüren, 4 Fenster klappbar. 4 Heizkörper, Heizungsrohre. 4 WCs, 4 Duschen, 4 Waschbecken, 4 Kitchenetten, Zu-/Abwasserrohre. Stromleitungen, Wand-/Mehrfachsteckdosen, Lampen. Trockenbauwände inkl. Zubehör, Kleister, Tapete, Farbe, Parkettboden. 4 Herde, 4 kleine Kühlschränke mit jew. Gefrierfach. 4 Holztische, 16 Holzstühle. 4-8 Betten, Matratzenschoner, Matratzen, 8-16 Kopfkissen & Bettdecken, Bettwäsche. 16 Handtücher, 16 Duschtücher, 16 Geschirrtücher. 4 Sofas, 4 Sofatische. Div: Lampen, LEDs, Teppiche, Gardinen, Rollos, Deko, Geschirr, Besteck, …
  • Terassendach für den Cafégarten aus Holz- oder Aluständerwerk mit Metallfüßen, Glas- oder Welldach.
  • Saal: divers, Liste folgt…

Yoga mit Jamshid Sheikh

Seit dem Frühjahr 2019 lebt der Iraner Jamshid Sheikh in Reinfeld, wir haben ihn über die Flüchtlings- und Sozialarbeiter kennengelernt. Er macht in unserer Therapie-Theater-Gruppe mit und kommt mit seinen Schülern manchmal zu unserer Schwitzhütte. Er musste nach seinen Aussagen flüchten, weil er mehrere Bücher über alternative Medizin veröffentlicht hat, derzeit arbeitet er an der Veröffentlichung seines neuesten Buches, lernt in Lübeck an der VHS Deutsch, sucht Arbeit und hofft seine Frau und Kinder nachholen zu können.

Jamshid ist unter anderem Yoga-Lehrer, wir kamen bei unseren Theater-Treffen bereits in den Genuss einer Probestunde, was sehr viel Spaß gemacht hat. Er würde gern eine neue eigene Yoga-Gruppe gründen und freut sich über eine Kontaktaufnahme, wenn ihr Interesse habt, über unseren Verein. Er wird während unseres Sommercamps “Natur-Kultur-Erlebnis Traveträume” hier sein und am 27. und 28. Juli weitere Schnupperstunden geben, um Voranmeldung wird gebeten.

Therapie-Theater

2018 wurde der Verein zur Förderung des Therapie-Theaters-Reinfeld nach fünfzehn Jahren aufgelöst. Das bisherige Ensemble beendete sein Schaffen in wechselnder Besetzung nach zwanzig Jahren.

Ein neues Ensemble stand 2019 im Treffpunkt Lokfelder Brücke auf der Bühne und vor der Kamera, als integratives Theaterprojekt. Schirmherr des neuen Therapie-Theaters war der Förder- und Kulturverein Lokfelder Brücke e.V..

Seit 2020 geht das Therapie-Theater wieder eigene Wege. Informieren Sie sich über die therapeutischen und künstlerischen Aspekte dieses Projektes auf der Website: www.therapietheater.de

Gemeinsame Projekte mit dem Therapie-Theater waren:

  • 2011 Film “Deus vult – Gott will es” (Mittelalter-Projekt)
  • 2011 Film “KiKuFiTa – KinderKurzFilmTage” (Ferienpass-Aktion)
  • 2012 Theater “Erna Eigenartig und Claude Merkwürdig an der Bushaltestelle” (Reinfelder Kulturnacht)
  • 2019 Film “KiKuFiTa – KinderKurzFilmTage” (Ferienpass-Aktion)
  • 2019 Theater+Film “Der Geist der Lokfelder Brücke” (Advents-Projekt)

(Im Treffpunkt Lokfelder Brücke hat sich 2020 eine neue Theater-/Filmgruppe gebildet.)

https://vimeo.com/307571943?fbclid=IwAR1Viz5AzVMRnIHLzHgE24Mc-ywOaJ3RfHN9-YuIEzEEbZc6c-mXD4p7WgA

Pressebericht: 02.02.19 SHZ: “Spielend Grenzen überwinden”

WG mit Ferien-/ Gäste-/ Therapie-Zimmern

Wir haben 2017/2018 eine Wohnung (65 qm, EG) umgebaut zur Wohngemeinschaft für 4-6 Personen mit Ferien- /Gäste- und Therapie-Zimmer, alles wurde neu renoviert und mit Parkettboden ausgelegt, Kleinigkeiten folgen noch. 2019 folgte der Umbau einer weiteren Wohnung (60qm, OG). Die Zimmer sind privat zur Untermiete oder seit 2020 auch über Airbnb miet-/buchbar, zusätzliche Matratzen und Schlafsäcke/ Decken/ Bettwäsche sind vorhanden. Sie sind ideal für Gäste im Kurzurlaub und zum Kennenlernen, Übernachten bei Zeremonien oder Camps und Workshops, Monteure oder Freunde. Workawayer arbeiten hier z.B. 20 Std./Woche und erhalten dafür Übernachtung und Verpflegung kostenfrei. Freies WLAN über unser Glasfasernetz ist über den Travetraum-Gastzugang mit Passwort vorhanden. Ein paar wenige Parkplätze gibt es auf dem eigenen Grundstück, oder wir holen Gäste wenn möglich auch am Bahnhof ab und wir erfüllen erste fahrradfreundliche ADFC-Kriterien für “Bett+Bike”.
Anreise: Kontakt/Lage/Wegbeschreibung.

Das kleine Ferienzimmer im EG hat 12 qm mit zwei Betten (90 + 140 cm) inkl. Bettwäsche für 1-3 Personen, ein Regal und einen Tisch. Buchung und Ermäßigung für Vereinsmitglieder auf Anfrage, Preise pro Person s. Liste (25 €/Nacht oder 160 €/Woche oder 545 €/Monat inkl. NK).

Das große Gäste-/Therapie-/Wohnzimmer im EG hat 25 qm, Sofa (zum Gästebett ausziehbar) für 1-3 Personen, Schreibtisch und Massageliege. Es ist als Gemeinschafts-Wohnzimmer, weiteres Gästezimmer sowie für Heilbehandlungen und Einzelgespräche gedacht. Buchung und Ermäßigung für Vereinsmitglieder auf Anfrage (Übernachtung meist möglich aber Nutzung tagsüber gemeinschaftlich), Preise pro Person s. Liste (15 €/Nacht oder 95 €/Woche oder 315 €/Monat inkl. NK).

Die Küche im EG hat ca. 14 qm mit Schränken inkl. Geschirr/Besteck/Töpfen, Tisch und Stühlen, Kühl-/Gefrierschrank, Herd/Ofen, Mikrowelle, Wasserkocher und Kaffeemaschine, ökologischen Reinigungsmitteln, Hand-/Geschirrtücher. Sie ist fast fertig eingerichtet.

Das Badezimmer im EG hat 3,8 qm mit Dusche, WC, Waschbecken, Waschmaschine, Haarfön, Gästehandtüchern, ökologischen Wasch- und Reinigungsmitteln, Seife/Zahnpasta/Bodylotion/Deo (teilweise mit ätherischen Ölen von Young Living), Erste-Hilfe-Tasche. Und ein Umkehrosmose-Wasserfilter für kostenfreies Trinkwasser.

Der Flur im EG führt zur Wohnung und dem Saal, hier ist unser Infopoint mit Flyern von Freunden aus der Region, Fahrradkarten, Ausflugszielen, offener Bücherschrank…

Das kleine Ferienzimmer im OG hat 11 qm mit einem Bett (90 cm) inkl. Bettwäsche für 1 Person, einen Schrank und einen Schreibtisch. Buchung und Ermäßigung für Vereinsmitglieder auf Anfrage, Preise pro Person s. Liste (25 €/Nacht oder 160 €/Woche oder 545 €/Monat inkl. NK).

Die Küche im OG hat Einbauschränke inkl. Geschirr/Besteck/Töpfen, Geschirrspüler, Kühl-/Gefrierschrank, Herd/Ofen, Wasserkocher und Toaster, ökologischen Reinigungsmitteln, Hand-/Geschirrtücher. Der Ausblick auf die Trave ist zauberhaft 🙂

Das Wohn-/Esszimmer im OG hat 16 qm, einen Esstisch mit Stühlen für 6 Personen, ein Sofa, ein Schränkchen und einen Holzofen. Hier kann mit Reservematratze aber auch mal übernachtet werden.

Das Badezimmer im OG hat eine Badewanne, eine Dusche, WC, Waschbecken, Waschmaschine inkl. Trockner, Haarfön, Babywickeltisch, Gästehandtücher, ökologische Wasch- und Reinigungsmittel, Seife/Zahnpasta/Bodylotion/Deo (teilweise mit ätherischen Ölen von Young Living) und eine Erste-Hilfe-Tasche.

Diese Räume sind Basis/Ausgangspunkt für unser Wohnprojekt, sie werden gemeinsam genutzt zusammen mit dem Veranstaltungssaal nebenan (ca. 100 qm), dem Büro/CoWorking-Space (ca. 30 qm), den Lagerräumen (derzeit ca. 120 qm) und natürlich dem Garten (ca. 6.500 qm, das gesamte Grundstück hat 7.450 qm). Wir haben hier weitere Räume wie zwei Bauwagen, einen Wohnwagen, 3 Pferdeboxen, einen Schafstall, einen Kaninchenstall und im Sommer ein Tipi und ein kleines Mittelalterzelt (Privatwohnungen nicht mitgerechnet) (Gemischtes Fotoalbum “Räume”). Möglich sind noch 3-4 neue Ferienappartements (96 qm anstatt der Lagerräume) und ein Neubau zum Wohnen/Arbeiten (ca. 70 qm Grundfläche), landwirtschaftliche Gebäude im Außenbereich und ggf. auch die Aufstockung des Saals für weitere Gewerberäume (ca. 150 qm, ggf. barrierefrei). Gern könnten auch noch ein Bauwagen, Wohnwagen oder Tinyhouse folgen, eine Jurte oder ein Hoogan 🙂

Zur Wohngemeinschaft zählen wir meist alle, die durchgehend länger als zwei Wochen mind. einen Teil der Gemeinschaftsräume/-plätze mieten. Sie ist damit ein Teil des Wohnprojektes und mit verantwortlich für die Sauberkeit, Instandhaltung und Weiterentwicklung der Räume, sowie die Tätigkeiten unseres Vereins. Wenn möglich treffen wir uns zu einem wöchentlichen Plenum, besprechen den Putzplan und ggf. den gemeinsamen Einkauf von Lebensmitteln, lernen von- und miteinander und üben uns in gewaltfreier Kommunikation 🙂

Alles Gemeinschaftliche und Gemeinnützige läuft über unseren Förder- und Kulturverein, die Mitgliedschaft (ab 12 €/Jahr) und ein ehrenamtliches Engagement (ca. 2-10 Std./Woche) sowie eine ökologisch-soziale-spirituelle-makrobiotisch-vegane Lebenseinstellung sind sehr wünschenswert :-). Für das Tauschen / Einbringen eigener Möglichkeiten und Fähigkeiten schaut bitte in unsere Material-/Arbeitsliste. Unsere Schwerpunkte sind momentan:

  • Konzeptarbeit für ein öko-soziales Natur-Kultur-Zentrum inkl. Marketing und Fundraising
  • Planung eines makrobiotisch-veganen Flusscafés.
  • Vermietung des Ferienzimmers und weiterer Räume/Plätze inkl. dem Reinigen nach Gästebesuch / Veranstaltungen.
  • Sanierung der Gemeinschaftsräume und Ausbau weiterer Ferienappartements.
  • Bio-veganer Potluck-Brunch mit anschließenden Aktivitäten, ein Tag pro Monat 11-18 Uhr, meist am vierten Samstag.
  • Indianische Zeremonien, z.B. Schwitzhütten zu Neu-/Vollmond oder Visionssuche.
  • Integrative Theater-Gruppe, wöchentlich ca. 18:30 Uhr.
  • Aromatherapie mit Ätherischen Ölen in der Aroma-Lounge, ein Abend pro Monat 18-20 Uhr.
  • Open-Space Familien-/Work-Camp “Traveträume” für Natur- und Kulturerlebnisse, Bauprojekte und Gemeinschaft, zwei Wochen pro Jahreszeit, meist in den Ferien.
  • Bio-veganes Advents-Café, ein Nachmittag im Dezember 14-18 Uhr.

Natürlich macht nicht jeder alles sondern bringt sich seinem Talent und seinen Interessen entsprechend ein. Toll wären z.B. auch mal wieder häufiger eine offene Bühne (Musik, Theater, Zauberei, Lesungen), Workshops, Lagerfeuer, Ferienprogramm für Kinder, Kanufahren, Permakultur, mehr Tiere im Garten, Re- und Upcycling, Tanzabende, Filmabende, …

Unsere nächsten Termine/Treffen/Veranstaltungen stehen im Kalender, bitte meldet euch vorher an.

Indianische Schwitzhüttenzeremonien

Zum Fotoalbum “Ein Leben mit Zeremonien in Lokfeld” bitte auf dieses Foto klicken.

Indianische Schwitzhüttenzeremonien in der Tradition der Familie Chipps (Lakota)

Leitung: Jens Hofmann oder Melanie Otto
Materialumlage und Energieausgleich: Auf Spendenbasis
Details und Anmeldung: Bitte vorher persönlich bei uns melden, vor allem wenn ihr neu seid! Bitte nutzt auch die Informationen von Jens Hofmann auf www.4dsociety.net und www.jens-hofmann.de

Dieses Ritual der Reinigung für Körper, Geist und Seele ist ein Teil unseres Lebens mit Zeremonien und findet hier momentan regelmäßig mit Jens oder Melanie statt. Mehr Informationen und Fotos über diesen Weg allgemein und auch andere Zeremonien sind hier: “Ein Leben mit Zeremonien”.

Tunkantipi – Schwitzhüttenzeremonie
Spüre den Geruch des Präriesalbeis und des heissen Wasserdampfs auf deiner Haut. Sieh die glühenden Steine und singe die heiligen Lieder mit uns.
Dieses uralte Ritual hilft dir …..

– die Lasten und den Stress des Alltags loszulassen
– dich wieder zu verbinden
– einen Zugang zu deiner Seele, deinem Spirit zu bekommen
– wieder in Balance zu kommen, zu regenerieren
– heil zu werden an Körper, Geist und Seele
– Natur / Mutter Erde / die Elemente zu erfahren
– Gemeinschaft zu erleben
– in Glück und Gesundheit zu Leben

Aho Mitakuye Oyasin
Wir tun dies für die Kinder, die ungeborenen und die zukünftigen Generationen, damit sie in Glück und Gesundheit leben können.

Der Ablauf einer Schwitzhütte

Eine igluförmige, aus Weidenästen gebundene Kuppel, wird mit Decken so abgedeckt, dass es im Inneren, bei geschlossener Tür, absolut dunkel ist. Vor der Hütte werden in einem Feuer Steine erhitzt, bis sie rot glühen.
Nachdem wir uns mit Zedern abgeräuchert haben, gehen zuerst die Frauen und dann die Männer in die Hütte. Der Feuermann bringt die glühenden Steine und legt sie in die Mitte. Die Tür wird geschlossen, der Leiter gießt Wasser auf die Steine. Die Steine schenken uns ihren heiligen Atem, dem wir uns öffnen, indem wir zu beten beginnen. Dabei singen wir die heiligen Lieder der Lakota. Was dann passiert, wird von jedem unterschiedlich empfunden und läßt sich schlecht in Worte fassen.
Nach jeder Runde wird die Tür geöffnet, Licht und frische Luft treten ein. Die Schwitzhüttenzeremonie besteht aus drei bis vier Runden. Nach der letzten Runde verlassen wir die Schwitzhütte. Nach dem Ankleiden und Aufräumen treffen wir uns zum Essen und Klönen.

Diese rituelle Art zu “schwitzen” hat eine reinigende Wirkung auf Körper und Geist. Es bringt uns wieder mit den Elementen (Feuer, Wasser, Luft und Erde) und uns selbst in Kontakt und läßt uns erkennen, daß wir mit allem verwandt sind. Was wir mit den Worten Mitakuye Oyasin (Für alle meine Verwandten) ausdrücken.

Mitzubringen

– Wir gehen bekleidet in die Schwitzhütte, d.h. Männer ziehen Badeshorts an, Frauen tragen ein leichtes Baumwolltuch (Strandtuch) und ein T-Shirt.
– Handtücher bitte eins zum Abtrocknen und noch eins als Sitzunterlage.
– Etwas zu Essen und Trinken – als dein Beitrag zum gemeinsamen Mahl nach der Zeremonie, wenn möglich “bio-vegan-regional-saisonal-natürlich-vollwertig”.
– Falls vorhanden Stoff aus Baumwolle (Farbe beliebig) für Ties (kleine Gebetsbeutelchen), loser Tabak, Baumwollschnur.
– Gegebenenfalls wetterfeste Kleidung. (Ja wir gehen auch in die Hütte obwohl es mal regnet oder schneit.)

Ausgleich / Geld / Beitrag

Die Schwitzhüttenzeremonien machen wir auf Spendenbasis.
Das heisst wir bitten dich uns als Ausgleich dafür, dass wir dich durch den Prozess einer Schwitzhüttenzeremonie begleiten und uns um Feuerholz, Steine, Decken, den Platz etc. kümmern, einen finanziellen Beitrag in unsere Spendenbox zu geben.

Voraussetzungen zur Teilnahme / Eigenverantwortung

Wenn du zu uns kommst und an einer Zeremonie teilnehmen möchtest gehen wir davon aus, dass du in einer mindestens durchschnittlichen körperlichen wie geistigen Verfassung bist und volle Verantwortung für dein Handeln übernehmen kannst.
Sollte dem nicht so sein bitten wir dich uns darüber in Kenntnis zu setzen.
Solltest du dich in therapeutischer Behandlung befinden liegt es in deiner Verantwortung vorher mit deinem Behandler abzuklären ob eine Teilnahme möglich bzw. sinnvoll ist und uns darüber in Kenntnis zu setzen.

Frauen

Frauen, die ihre Mondzeit, also ihre Menstruation haben, können an den Schwitzhüttenzeremonien wie wir sie tun nicht teilnehmen.

Die Mondzeit der Frau ist ansich schon eine sehr kraftvolle Zeit der Reinigung. Mehr Informationen für ein besseres Verständnis geben wir gern in einem persönlichen Gespräch.

Was eine Schwitzhütte ist

Eine Zeremonie, ein Ritual, ein Gottesdienst, ein geschützter Ort, ein Ort der Heilung, der Gemeinschaft, der Achtung vor allen Wesen, aber auch ein Ort des Rückzugs und der Innenschau.

Worum es nicht geht

Es findet kein Wettbewerb statt. Es gibt keinen Preis für den, der es am längsten aushält. Es geht nicht um äußere Stärke. Es gibt nichts zu beweisen (außer vielleicht dir selbst). Es geht nicht darum, besser oder schlechter als ein anderer zu sein.

Herkunft / Tradition / Anbindung

Die Art und Weise in der wir unsere Schwitzhütten abhalten kommt von der Familie Chipps / Hornchipps. Jens hat sie von seinem guten Freund und Adoptivbruder Tobias Heinrichs gelernt. Der wiederum durch Ellis Chipps in die Familie Chipps adoptiert wurde. Ellis Chipps war einer der Enkel Wopturas. Mehr dazu findet du unter folgendem Link: http://www.4dsociety.net/geschichte.html

Wir bitten um vorherige Anmeldung:
Jens Hofmann, Heilpraktiker
Four Directions Peoples Society
0173 4000484
info@jens-hofmann.de
www.jens-hofmann.de
www.4dsociety.net
Melanie Otto
Treffpunkt Lokfelder Brücke
Lokfeld 2, 23858 Barnitz
04533 737630
0172 4191927
info@lokfelder-bruecke.de
www.lokfelder-bruecke.de

Alle Termine: (auch von Freunden) s. Kalender.

Die Wochentage und Uhrzeiten variieren, bitte schaut jeweils nach oder fragt uns nach den nächsten Terminen. Auf Anfrage könnt ihr ggf. früher kommen oder länger bleiben, ggf. mit Übernachtungen, zum Kennenlernen, Austauschen, Auf-/Abbauen, Lieder lernen, Essen kochen, …

Weitere Plätze (Kontaktdaten auf Anfrage):

  • Hans, Silke (Lübeck-Krumbeck)
  • Gerd (Lübeck-Wulfsdorf)
  • Tobias, Sandra, Jens, Helga, … (Wietze-Wieckenberg)
  • Nina, Costa, Eira (Hamburg-Rellingen)
  • Sara (bei Bingen)

Zauberei & Theater & Film

Geschichte:

2009 begannen unsere Bewohner Rainer und Andy mit der Legendären Puppen-Musical-Show, Theaterprojekte zu planen und jährlich mit Freunden zum Advents-Café, Muttertags-Café oder Vatertags-Café aufzuführen. Sie entwickelten sogar die eigenen Charaktere “Erna Eigenartig und Claude Merkwürdig”. Ab 2010 haben wir mehrfach zu einer offenen Bühne und Übebühne für (meist junge) Talente eingeladen, es kamen mehrere Musiker, dreimal sogar der Zauberer und Kabarettist Marcel Kösling und zweimal der Comedian Florian Wilhelm dazu. 2011 freundeten wir uns mit dem integrativen Therapie-Theater Reinfeld (und der Untergruppe “HandyCap-Film”) vom Holstenhof an, wo Betreute und Amateurschauspieler zusammen wirkten, es entstanden der gemeinsame Film “Deus vult – Gott will es” (Mittelalter-Projekt) und über die nächsten Jahre mehrere gemeinsame kleine Projekte in Reinfeld oder Lokfeld, darunter auch Ferienpass-Aktionen für Kinder und Aufführungen zur Reinfelder Kulturnacht. 2015 erreichten wir einen Höhepunkt mit der von Oliver Henkel für uns geschriebenen Kriminal-Komödie “Deadly Christmas – Zimt und Blut”, die mit 14 Aktiven vor 70 Freunden aufgeführt und zudem live nach Mexiko in eine deutsche Sprachenschule übertragen wurde, danach löste sich unsere Theatergruppe aber leider auf, als die Interessen zu unterschiedlich wurden. 2018 löste sich dann auch der “Verein zur Förderung des Therapie-Theaters e.V.” mangels Aktiver auf und so wurde 2019 der “Förderverein Lokfelder Brücke e.V.” Schirmherr des Therapie-Theaters um Kräfte zu bündeln, es gab ein paar kleinere Projekte mit Flüchtlingen und Kindern, bis es ein Jahr später wieder unter der Leitung von Udo Reichle-Röber eigenständige Wege ging.

Aktuell:

2020 hat sich eine neue Theater-/Filmgruppe im Treffpunkt Lokfelder Brücke gebildet. Wir treffen uns jeden Donnerstag um 18:30 Uhr. Im Vordergrund stehen die Gemeinschaft und der Spaß und die Bildung für nachhaltige Entwicklung für Jung und Alt (Schwerpunkt Kinder und Senioren, generationsübergreifend), wir möchten miteinander kleine Theater- und Filmprojekte ausprobieren, der Weg ist das Ziel. Ganze Projektwochen in den Ferien bieten sich an bei den Familien-Camps “Natur-Kultur-Erlebnis Traveträume” und Aufführungen sind auch wieder möglich zum jährlichen veganen Advents-Café.

Mitglieder:

  • Melanie Otto (42 Jahre) Vereinsvorsitzende und Hausherrin vom Treffpunkt Lokfelder Brücke, indianische Zeremonien. Interessen: Netzwerk und Marketing.
  • Oliver Henkel (46 Jahre) Schriftsteller. Interessen: Schreiben, Technik, Videoschnitt.
  • Christiane Gutschmidt (56 Jahre) Betreuungskraft. Interessen: Ideenlieferantin, Darstellerin, Handarbeiten (Hekeln, Stricken, Sticken), Handwerk, Malen.
  • Helga Reifschneider (65 Jahre) früher Bauingenieurin (speziell Brückenbau – Stahlbau), Cafébetreiberin. Interessen: Darstellerin, Reisen, Puzzlen, Familie/Enkelkinder.
  • …Wir wünschen uns weitere Mitglieder und suchen jemanden, der Lust hat, diese Gruppe zukünftig zu leiten… 🙂

Ideen für Projekte:

  • Kurzfilme “Vorstellung der Mitglieder”
  • Kurzfilm “Offener Bücherschrank”
  • Kurzfilm “Hänsel und Gretel”
  • Theater “Abgründige Weihnachten – Die Wahre Geschichte eines ganz und gar unheiligen Festes”

Unser Motto: “Brücken bauen – Menschen verbinden”

-> Gemischtes Fotoalbum: “Kleinkunst”

Fahrradfahrer / Radurlauber

Wer mit dem Fahrrad fährt, tut bekanntlich etwas für seine Gesundheit, schützt das Klima und genießt die Natur, zudem brauchen wir für Fahrradgäste keine Autostellplätze. Das finden wir klasse und Fahrradfahrer / Radurlauber sind deswegen eine besonders willkommene Zielgruppe bei uns und für den nachhaltigen Tourismus im Traveraum! 🙂
Hier ein paar erste Infos über unser Angebot, das wir gern noch erweitern:

Abschließbarer Raum zur Aufbewahrung der Fahrräder über Nacht:
– Im Saal, im Lager oder in der Werkstatt.

Raum zum Trocknen von Kleidung und Ausrüstung:
– Im Saal, im Lager oder im Wohnzimmer (Waschmaschine bei Bedarf vorhanden).

Kochgelegenheit oder Küche und Hinweis auf eine Einkaufsmöglichkeit:
– Bei uns: Gemeinschaftsküche der WG, Lagerfeuerplatz im Garten, kostenfreies gefiltertes Trinkwasser auch zum Abfüllen.
– Supermärkte, Reformhaus und Wochenmarkt in Reinfeld, Demeterhof Gut Rothenhausen, denn´s Bioladen in Bad Oldesloe, Landwege Biomärkte in Lübeck.

Handtücher und Bettwäsche:
– Im Gemeinschafts-Badezimmer der WG.

Informationen zum regionalen touristischen Angebot für Radurlauber:
– Persönlich, im Infopoint im Flur und auf www.travetraum.de.

Bereitstellung eines Fahrrad-Reparatur-Sets:
– Im Lager oder in der Werkstatt bzw. auf Anfrage.

Kontakt zur nächstgelegenen Werkstatt:
– Rosenow´s Service, Feldstraße 29-31, 23858 Reinfeld, 04533-2401, info@rosenow-reinfeld.de, www.rosenow-reinfeld.de.

Zusätzliche Serviceleistungen:
– Aufnahme von Fahrradgästen für eine Nacht oder länger (s. Ferienzimmer)
– Beratung der Gäste zur umweltfreundlichen An- und Abreise
– Hol- und Bringdienst für Rad fahrende Gäste auf Anfrage
– Leih- oder Mietradangebot auf Anfrage
– WLAN-Nutzung inklusive


19.07.2008 Unsere ersten Fahrrad-Tagesgäste, sie kamen spontan rein als bei uns im Saal gerade die TraveArt-Kunstausstellung stattfand und saßen mit im Café, freuten sich über selbstgebackenen Kuchen, Kunst & Kultur auf dem Land und die schöne Gemeinschaft. Dann durften wir dieses Foto für Werbezwecke machen 🙂


14.09.2019 Unsere ersten Radurlauber mit Übernachtung über Airbnb, Lena und Max aus Hamburg, sie waren insgesamt ca. eine Woche unterwegs über u.a. Bad Oldesloe, Barnitz, Ratzeburg… Die Fahrräder hatten wir im Saal sicher und trocken verstaut, am Abend noch superschöne Gespräche und Fahrradkarten sowie Ausflugstipps aus dem Infopoint mitgeben können. Kommt gern wieder ihr Zwei, es hat viel Spaß gemacht mit euch, und danke für das schöne Erinnerungsfoto! 🙂