Singen & Musizieren

Zeremonien, Singkreise und offene Bühne im Treffpunkt Lokfelder Brücke:

Am häufigsten singen und musizieren wir momentan in Zeremonien wie in der Schwitzhüttenzeremonie oder im Tipi oder bei einer Hauszeremonie, aber da es Zeremonien sind, machen wir direkt davon keine Aufnahmen, manchmal nur vorher und/oder hinterher. Wir lieben es aber auch mit der Gitarre am Lagerfeuer oder einfach so im Garten oder im Haus zusammen zu singen. Wir laden seit vielen Jahren zu Theater, Musik, Zauberei oder Lesungen etc. ein. Und manchmal gibt es auch private Feiern mit gebuchter Band oder offener Bühne.

  • Zeremonien (mehrfach im Monat): Wir singen bei jeder Zeremonie, die alten heiligen oder spirituellen und schönen Lieder sind die feste Basis jeder dieser Rituale. Mit den Liedern schaffen wir eine bestimmte Atmosphäre und ein Energiefeld, das uns durch die Zeremonien und Prozesse trägt. Je nach Zeremonie singen wir traditionelle Schwitzhütten-Songs der Lakota, Tipi-Songs der Native American Church, Sonnentanz-Songs und bei Hauszeremonien auch alte Volkslieder unserer Vorfahren, Lieder unserer Kultur aus Kinder-/Pfadfinderzeiten, Lieder für Jahreszeitenfeste, etc. Musikinstrumente sind meistens Trommeln, manchmal dazu Rasseln und Gitarren oder andere Instrumente.
  • Potluck-Brunch & Club-Treffen (monatlich): Nach dem gemeinsamen Essen sind Zeit und Räume offen, wir können z. B. zusammen musizieren oder singen oder etwas auf der Bühne vorführen. Musikinstrumente können soweit vorhanden hier genutzt werden oder selbst mitgebracht werden.
  • Traveträume-Feriencamps (vierteljährlich): Zeit und Räume sind für zwei Wochen je Jahreszeit offen, dies sind die besten Möglichkeiten gemeinsam intensiver Lieder zu üben und miteinander und voneinander lernen zu können. Musikinstrumente können soweit vorhanden hier genutzt werden oder selbst mitgebracht werden.
  • Advents-Café (jährlich): Zeit und Räume sind 14-18 Uhr frei für Gemeinschaft und offene Bühne bei gemütlicher Advents-Stimmung mit Kaffee & Kuchen (bio-vegan). Musikinstrumente können soweit vorhanden hier genutzt werden oder selbst mitgebracht werden.

In unserem YouTube-Kanal haben wir u.a. folgende Playlists mit Liedern zum Teilen und Lernen, über weitere Empfehlungen und Ideen freuen wir uns sehr:

Liederliste mit Texten und Noten (folgt…)

Link: Gesamtes Album “Singen & Musizieren”

Feel Alive mit Alexa

Im Oktober 2019 starten wir die neue Gruppe “Feel Alive” mit Alexa Eleftheriadis, jeden Dienstag von 19 bis ca. 21 Uhr, hier im Treffpunkt Lokfelder Brücke. Das Wohlfühl-Programm entwickelt sich je nach Jahreszeit und Bedarf, angedacht sind z.B. Massagen, Meditation, Yoga, Zeremonien, Aromatherapie, Reiki, … Energieausgleich auf Spendenbasis, bitte meldet euch vorher an.

Weitere Infos:

Angebote für Fahrradfahrer / Radurlauber

Unsere ersten Radurlauber mit Übernachtung über Airbnb am 14.09.2019, Lena und Max aus Hamburg, sie waren insgesamt ca. eine Woche unterwegs über u.a. Bad Oldesloe, Barnitz, Ratzeburg… Die Fahrräder hatten wir im Saal sicher und trocken verstaut, am Abend noch superschöne Gespräche und Fahrradkarten sowie Ausflugstipps aus dem Infopoint mitgeben können. Kommt gern wieder ihr Zwei, es hat viel Spaß gemacht mit euch, und danke für das schöne Erinnerungsfoto! 🙂

Wer mit dem Fahrrad fährt, tut bekanntlich etwas für seine Gesundheit, schützt das Klima und genießt die Natur, zudem brauchen wir für Fahrradgäste keine Autostellplätze. Das finden wir klasse und Fahhradfahrer / Radurlauber sind deswegen eine besonders willkommene Zielgruppe bei uns und für den nachhaltigen Tourismus im Traveraum! 🙂
Hier ein paar erste Infos über unser Angebot, das wir gern noch erweitern:

Abschließbarer Raum zur Aufbewahrung der Fahrräder über Nacht:
– Im Saal, im Lager oder in der Werkstatt.

Raum zum Trocknen von Kleidung und Ausrüstung:
– Im Saal, im Lager oder im Wohnzimmer (Waschmaschine bei Bedarf vorhanden).

Kochgelegenheit oder Küche und Hinweis auf eine Einkaufsmöglichkeit:
– Bei uns: Gemeinschaftsküche der WG, Lagerfeuerplatz im Garten, kostenfreies gefiltertes Trinkwasser auch zum Abfüllen.
– Supermärkte, Reformhaus und Wochenmarkt in Reinfeld, Demeterhof Gut Rothenhausen, denn´s Bioladen in Bad Oldesloe, Landwege Biomärkte in Lübeck.

Handtücher und Bettwäsche:
– Im Gemeinschafts-Badezimmer der WG.

Informationen zum regionalen touristischen Angebot für Radurlauber:
– Persönlich, im Infopoint im Flur und auf www.travetraum.de.

Bereitstellung eines Fahrrad-Reparatur-Sets:
– Im Lager oder in der Werkstatt bzw. auf Anfrage.

Kontakt zur nächstgelegenen Werkstatt:
– Rosenow´s Service, Feldstraße 29-31, 23858 Reinfeld, 04533-2401, info@rosenow-reinfeld.de, www.rosenow-reinfeld.de.

Zusätzliche Serviceleistungen:
– Aufnahme von Fahrradgästen für eine Nacht oder länger (s. Ferienzimmer)
– Beratung der Gäste zur umweltfreundlichen An- und Abreise
– Hol- und Bringdienst für Rad fahrende Gäste auf Anfrage
– Leih- oder Mietradangebot auf Anfrage
– WLAN-Nutzung inklusive

Kleine Fahrrad-Anekdoten aus den Jahren zuvor:

Am 27.05.2012 gab es bei uns im Cafégarten eine Lesung von dem Lübecker Schriftsteller Oliver Henkel. U.a. hatten wir die Tourismusmanagerin des Kreises Stormarn eingeladen, sie war gerade unterwegs mit der Tandem-Aktion “Radfahrfreu(n)de” der Metropolregion Hamburg. So wurden wir im Tandem-Tagebuch verewigt und konnten ihr für ihre nächsten Stationen zum Verteilen Material aus unserem Traveraum-Infopoint mitgeben. Hier ist der Link zum Fotoalbum, nachfolgend ein paar Impressionen daraus:

Und hier unsere ersten Fahrrad-Tagesgäste am 19.07.2008, sie kamen spontan rein als bei uns im Saal gerade die TraveArt-Kunstausstellung stattfand und saßen mit im Café, freuten sich über selbstgebackenen Kuchen, Kunst & Kultur auf dem Land und die schöne Gemeinschaft. Dann durften wir dieses Foto für Werbezwecke machen 🙂

TRAVETRÄUME Natur-Kultur-Erlebnis

Herzlich Willkommen zum Natur-Kultur-Erlebnis „TRAVETRÄUME“ im Treffpunkt Lokfelder Brücke!

Liebe Freunde und Verwandte, 

seid herzlich eingeladen im Treffpunkt Lokfelder Brücke an der Trave!

Wir möchten je Jahreszeit gemeinsam mit euch in einem sicheren, liebevollen, kraftvollen und kreativen Raum zusammenkommen, in dem wir eine familiäre Gemeinschaft in Glück und Gesundheit leben können, miteinander und voneinander lernen, unser Bewusstsein stärken und uns sowie diesen Platz weiterentwickeln. Die hügelige ländliche Umgebung, das große Grundstück am Fluss und die Gemeinschaftsräume laden zum Verweilen ein. Besonders am Herzen liegen uns ökologische Themen und gemeinsames Kochen & Essen, Garten & Natur, Wellness & Spiritualität, Spiel & Spaß, Singen & Musizieren, Gestalten & Reparieren, Ausflüge & Verbindungen, …

Das „Programm“ inhaltlich ergibt sich gemeinsam, Details siehe unten unter „Open Space“. Tagesbesucher aus der Nachbarschaft, Freunde aus weit entfernten Kulturen und jede Unterstützung aus dem Netzwerk sind uns willkommen. Bitte merkt euch die Termine vor, sprecht den Urlaub mit Freunden ab, kommt sehr gern zu regelmäßigen Treffen dazu und meldet euch bei Fragen und Ideen, wir freuen uns auf euch und viele schöne Stunden!

“Energieausgleich“: Ca. 20 €/Erw/Tag inkl. Verpflegung (bio-vegan), Übernachtung nach Absprache (z.B. Saal, Zelt, Tipi, Ferien-/Gästezimmer). Preise und Tauschmöglichkeiten für Vereinsmitglieder, Workshops, Zeremonien, Behandlungen, Ausflüge, etc. auf Anfrage. Die Preise und/oder Tausch-/Hilfsmöglichkeiten im Detail stehen auch hier.

Links zu allen Traveträume-Camps mit Details/Zeitplänen:

Ablauf in Dankbarkeit und Anlehnung an die Sommercamps von Michael Hartl: (https://experimentselbstversorgung.net/veranstaltung-zusammen-organisieren-und-wachsen/)

Beim „open space“, der Methode, nach der wir die Camps hier ablaufen lassen, entscheidet die Gruppe aus dem Bauch heraus, welche Themen gerade die sind, die wichtig zu bearbeiten sind. Und die sind dann auch gut so. Die Themenvielfalt geht von Gemeinschaft und deren solidarisches Wirtschaften, über Sport und Meditation, bis hin zu Märchen und gemeinsamen Musizieren.

Und beim Reflektieren des Sommercamps dachte ich mir, was denn der organisatorische Rahmen ist, den wir da eigentlich spannen. Und wie sieht der menschliche Rahmen aus? Ich fände nämlich fein, wenn es noch viel mehr dieser Events geben würde – nicht nur von uns. Darum mal hier eine Übersicht, welche Methoden ich als besonders hilfreich für das Gelingen unserer Camps empfunden habe.

Open Space

Unsere Camp-Organisation ist stark angelehnt an die Großgruppen-Moderations-Technik „open space“. Wir möchten nämlich, dass die Camps gemeinsam gestaltet werden. Möglichst selbstorganisiert, für verantwortungsvolle und freie Menschen und von ihnen kreativ und inhaltlich gestaltet. Dazu gibt es nach einer Kennenlernphase das gemeinsame Suchen und Festlegen von Themen. Das sieht bei unseren Camps im Kern so aus:

  • Wer mag schlägt ein Thema vor und erzählt kurz, ob sie*er Ahnung vom Thema hat oder Wissen bekommen möchte.
  • Sie*er sagt, ob es ein Redekreis, ein praktischer Workshop oder eine Wanderung sein soll. Oder was jeder und jedem sonst so einfällt als möglicher Ablauf.
  • Sollte sich eine*r anschließen wollen, bei dem Thema aktiv mitzuwirken, also Wissen beisteuern, kann diese Person das kurz anmerken.
  • Das Thema wird aufgeschrieben und das nächste Thema kann vorgestellt werden.
  • Sind alle Themen gesammelt, vergibt jede Person maximal 8 Punkte. Nur 1 Punkt pro Thema. Du musst nicht alle Punkte vergeben.
  • Durch das dadurch entstehende „Interessensranking“ können zwei oder drei Freiwillige die am meisten nachgefragten Themen auswählen und in den Wochenplan einordnen. Wir planen Vormittag und Nachmittag je ein Thema. Und passende wie Jam-Sessions oder bestimmte Redekreise oder Workshops werden abends eingeplant.

Abwandlung: Wie oben beschrieben werden zu Beginn gleich die Themen für die ganze Woche festgelegt. Vielleicht versuchen wir aber auch, nur zwei Tage zu planen und dann am Ende der zwei Tage die noch nicht behandelten Themen neu zu bewerten. Oder Themenbereiche zu machen, wie „praktischer Workshop“, „körperliches“, „seelisches“, „Redekreise“ und „Unterhaltung“, damit selbst wenn alle Redekreise hoch spannend sind und daher die meisten Punkte bekommen, auch Platz bleibt für praktisches.

Wer mehr zu open space als Methode erfahren will, kann sich hinter den Links eine kurze (https://web.archive.org/web/20140305191345/http://www.openspaceworld.org/german/index.html) oder eine lange (https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space) Beschreibung dazu durchlesen.

Redekreise

Der Tag beginnt nach dem Frühstück und endet nach dem Abendessen mit einem großen Redekreis, zu dem alle kommen sollen, die am Camp teilnehmen. Hier geht es um zwei Punkte: Befindlichkeit und Organisatorisches.

Für einen Redekreis sitzen alle in einem Kreis. Eine Moderatorin begrüßt kurz alle, sagt, welche Runde nun ansteht und gibt dann das Wort an die Person, die den stärksten Impuls spürt, etwas zu sagen. Von dort aus wird das Wort – oder wenn gewünscht auch ein Redestab oder anderer Gegenstand – im Uhrzeigersinn reihum gegeben. Dabei spricht nur die Person, die an der Reihe ist, bzw. den Rede-Gegenstand hat, und alle anderen hören aufmerksam zu.

Befindlichkeitsrunde

In der Befindlichkeitsrunde, die am Morgen die Eröffnung macht und am Abend das Ende des Redekreises, kann jede*r äußern, wie es ihr*ihm geht, was gerade in mir passiert oder wie ich mich in der Gruppe fühle. Einfach, was gerade auf dem Herzen liegt oder um es herum tanzt und fliegt. Am ersten Tag sind die Äußerungen oft nur kurze „Ja, eh gut. Passt alles. Danke.“. Aber zum Ende der Woche hin öffnen sich die meisten Menschen immer mehr – was ein schnelles und gutes Gespür für die anderen entstehen lässt und einen besonderen Beitrag für das Gemeinschaftsgefühl leistet.

Organisationsrunde

Die Organisationsrunde ist für alle Punkte rund um das Camp und den Ablauf. Diese ist besonders wichtig, da sich das Camp ja so gut wie möglich selbst organisieren soll. Hier ist Platz für Fragen oder Anmerkungen zu den Zeitplänen, zum Essen oder dem Nachkaufen von Zutaten, Anliegen zur Sauberkeit oder für Anmerkungen, was noch wichtig wäre für die Kinder, etc. Und auch hier lässt sich meist über die Woche eine interessante Entwicklung beobachten: Sind es am Anfang noch hauptsächlich die Moderator*innen und Gastgeber*innen, die Punkte anmerken, verteilt sich das zum Ende der Woche auf immer mehr Teilnehmende. Die damit zu aktiven Gestalter*innen werden. Eines unserer großen Ziele: Menschen ermächtigen, sich gemeinsam selbst zu organisieren.

Gemeinsames Kochen und Essen

Wenig erlebe ich als so wertvoll und zusammenführend, als gemeinsames zubereiten und verzehren von gutem, gesunden Essen. Es liegt Magie in diesem Prozess, wo aus unterschiedlichsten Zutaten etwas erschaffen wird, dass Eigenschaften hat, die keine der Zutaten selbst hatte. Es liegt Liebe in diesem Tun, denn wenn wir für Menschen gutes Essen zubereiten, die uns mehr und mehr bedeuten, machen wir das mit Hingabe. Und es liegt so viel soziales in diesem Prozess, denn wir tauschen uns aus, erschaffen gemeinsam etwas und genießen es danach miteinander.

Daher nimmt bei uns das Zubereiten des Essens einen hohen Stellenwert ein und alle, die möchten, können sich einbringen. Es ist nichts notwendiges, das im Rahmen einer Camp-Organisation eben erledigt gehört, sondern es ist integraler Bestandteil dessen, was hier in der Woche abläuft. Und ebenso wird das gemeinsame Essen als wichtig gesehen.

Anmerkung Menie: Ich liebe die makrobiotische Küche und freue mich auf die Zeit zum Kochen mit euch, über Austausch und Gleichgesinnte. Dies ist kein Muss aber es wäre schön, wenn wir zumindest überwiegend bio, vegan, regional, saisonal und natürlich kochen 🙂

Lagerfeuer und Musik

Klar, einerseits kochen wir über dem Feuer. Aber das Feuer ist auch zentrale Anlaufstelle hier und zieht sowieso seit jeher Menschen einfach an. Alle sitzen am Feuer, reden, lachen, spielen Musik und starren manchmal gedankenverloren in die Flammen.

Mehr muss ich zum Lagerfeuer und der Musik glaube ich nicht schreiben. Wer nicht tief in sich spürt, warum das so wichtig ist: Hinaus mit Dir heute Abend! Nimm ein paar Menschen mit und entzündet ein Lagerfeuer!

Der Mindset fürs Wohlfühlen

Mich freut ganz besonders, dass in den Feedbacks immer wieder die Rede von der Besonderheit dieses Ortes die Rede ist. Wie wohl und sicher sich hier die meisten Menschen fühlen. Und viele sehen die Ursache in den hier lebenden Personen. Das schmeichelt natürlich, aber ich denke, dass alle Menschen, die das wirklich wollen, einen solchen Rahmen schaffen können. Dazu gibt es aus meiner Sicht ein paar simple Ansätze – die gerne auch den Teilnehmenden kommuniziert werden können – und die nicht nur auf einem solchen Camp zählen:

  • Alle Menschen, die da sind, sind genau die richtigen.
  • Die Themen, die gemeinsam gefunden werden, sind die jetzt wichtigen.
  • Wir haben Zeit. Für alles. Und alles passiert dann, wenn die Zeit reif ist und läuft so lange, wie es sich stimmig und richtig anfühlt.
  • Sei offen für Veränderungen – und passe Dich flexibel an. Wie beim improvisierten Tanzen!
  • Gib Dich hin – sowohl der Veranstaltung, als auch den dort befindlichen Menschen.
  • Sei präsent und höre bewusst zu.

Anmerkung Menie zu den Zeremonien:

Da einige von uns ein Leben mit Zeremonien führen wird die eine oder andere Schwitzhütte auch in dieser Campzeit stattfinden und ggf. die Wassertrommel gespannt. Eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen, falls ihr dies noch nie erlebt habt ;-). Aber an alle die oft bei indianischen Zeremonien sind: Diese Zeit ist offen für alle Kulturen und gerade auch für den Austausch unter uns gedacht, der sonst manchmal etwas zu kurz kommt 🙂

Fotos:

05.-14.07.2019 Visionssuche-Workshop und -Camp mit Jens Hofmann

Visionssuche-Workshop /-Camp und Sommercamp mit Jens Hofmann in Lokfeld

06.07. – 14.07.2019 // Workshop + Camp „Crying for a Vision“ (PDF zum Download)

Fr 05.07. // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Sa 06.07. // 10-17 Uhr Workshop, 13 Uhr Schwitzhütte (15 Uhr rein)
So 07.07. // 10-17 Uhr Workshop, 11 Uhr Schwitzhütte (13 Uhr rein)
Mo 08.07. // Visionssuchen // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Di 09.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte
Mi 10.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte
Do 11.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte
Fr 12.07. // Visionssuchen // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Sa 13.07. // Visionssuchen // ab 10 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte
So 14.07. // 11 Uhr Dankes-Schwitzhütte (13 Uhr rein)

Workshop 06. – 07. Juli jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr
In diesem Workshop vermitteln wir Dir das nötige Wissen, um die geschichtlichen Hintergründe, die Bedeutung, die Vorbereitung und den Ablauf einer Visionssuche.
Grundsätzlich solltest Du wissen, dass wir die Visionssuche auf traditionelle Art durchführen. Das heisst, so wie es seit Generationen im Stamm der Lakota und im Besonderen in der Familie Chipps praktiziert wird.
An den Abenden (ab 17.00 Uhr) beginnen wir mit der Schwitzhüttenzeremonie, die Teil der Vorbereitungen zur Visionssuche ist.

Visionssuchen 08. – 13. Juli

Vorbereitung
In den Tagen Deiner Vorbereitung gibt es täglich eine Schwitzhütte. Du hast Zeit für Deine persönlichen Vorbereitungen (Visionssucheplatz suchen, Ties machen, etc.).
Wir werden Dich dabei in vollem Umfang unterstützen.

Visionssuche
In der Entscheidung, ob Du für ein, zwei oder drei Nächte auf Visionssuche gehst, werden wir Dir helfen. Entsprechend werden wir Dich am Abend nach einer kurzen Schwitzhütte auf Deinen Visionssucheplatz bringen, wo Du die folgenden Nächte, und die dazwischen liegenden Tage allein, ohne Essen und Trinken, aber dennoch sicher und behütet, in Dein Gebet vertieft, verbringen wirst. Am Morgen nach der letzten Nacht werden wir Dich abholen und mit einer kurzen Schwitzhütte wieder auf die „normale“ Welt vorbereiten.

Nachbereitung
Es ist uns wichtig, dass du anschließend noch im geschützten Rahmen des Camps bleibst, bis du wieder in die Öffentlichkeit gehst. Dort werden wir dir ein sanftes wieder Ankommen ermöglichen. Es gibt die Möglichkeit, deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Fragen kannst in einer Lowampi-Zeremonie direkt von den Spirits beantworten lassen, um Klarheit über deine Erlebnisse zu bekommen.

Dankeshütte 14. Juli vormittags
Abschliessen werden wir das Camp mit einer Dankes-/Wopila-Schwitzhütte.

Sommercamp 08. – 13. Juli
An diesen Tagen wird es abends (ab 17.00) je nach Interesse, Bedarf und Teilnehmerzahl auch Schwitzhütten für die Unterstützer geben. Es wird Zeit sein gemeinsam Lieder zu lernen, sich auszutauschen, vielleicht spannen wir auch mal die Wassertrommel um die NAC-Songs zu singen oder singen an der Sonnentanztrommel.
Du bist herzlich eingeladen die Zeit hier zu verbringen auch wenn du nicht selbst auf Visionssuche gehst. Es wird aber kein festes Programm geben, da ich mit meiner Hauptaufmerksamkeit bei den Visionssuchenden bin.

Organisatorisches

Leitung: Jens Hofmann und Team
Ort: Treffpunkt Lokfelder Brücke, Lokfeld 2, 23858 Barnitz
Übernachtung: Wer hier übernachten möchte kann dies gern im Zelt oder im Saal tun. Melanie bittet um 10 € pro Nacht.

Beitrag / Kosten:
Workshop – für den Samstag hätte ich gern 30 €, für den Sonntag 50 € bzw. 80 € für beide Tage.
Visionssuche – Für eine Visionssuche von zwei oder drei Nächten bekomme ich 300 € für meine Begleitung. Zuzüglich der Kosten für Feuerholz, Steine, etc. von etwa 50 €.
Schwitzhütten – sind wie immer auf Spendenbasis. Wir bitten dich etwas zum gemeinsamen Essen mitzubringen.

Anmeldung / Vorbereitung:
Bitte unter: info@jens-hofmann.de oder 0173-4000 484.
Solltest du auf Visionssuche gehen wollen melde dich bitte so bald als möglich. Dann schicke ich dir eine Liste mit den Dingen zu, die du brauchst und wir können besprechen wie du dich am besten darauf vorbereiten kannst.

Frauen:
Frauen, die ihre Menstruation haben, können den Unterricht und die Unterweisung während des Workshops / Camps wahrnehmen. Die Teilnahme an den Zeremonien, wie Visionssuche oder Schwitzhütte, kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Teilnahmebedingungen:
Jeder Teilnehmer bestätigt, dass er körperlich und geistig fähig ist, an dem jeweiligen Kurs teilzunehmen. Ausnahmen bedingt durch Krankheit, Behinderung, medizinische Medikamente usw. müssen vorher mitgeteilt werden. Der Teilnehmer ist sich bewusst, dass die Teilnahme trotz sicherer Bedingungen Gefahren mit sich bringen kann und übernimmt dafür die volle Verantwortung. Hierzu zählen auch Risiken wie Verletzungen,
Krankheit, Schäden oder Verlust von Eigentum, die durch höhere Gewalt verursacht wurden. Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen der Trainer/Leiter Folge zu leisten. Die Teilnahme an den Kursen erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Yoga mit Jamshid Sheikh

Seit dem Frühjahr 2019 lebt der Iraner Jamshid Sheikh in Reinfeld, wir haben ihn über die Flüchtlings- und Sozialarbeiter kennengelernt. Er macht in unserer Therapie-Theater-Gruppe mit und kommt mit seinen Schülern manchmal zu unserer Schwitzhütte. Er musste nach seinen Aussagen flüchten, weil er mehrere Bücher über alternative Medizin veröffentlicht hat, derzeit arbeitet er an der Veröffentlichung seines neuesten Buches, lernt in Lübeck an der VHS Deutsch, sucht Arbeit und hofft seine Frau und Kinder nachholen zu können.

Jamshid ist unter anderem Yoga-Lehrer, wir kamen bei unseren Theater-Treffen bereits in den Genuss einer Probestunde, was sehr viel Spaß gemacht hat. Er würde gern eine neue eigene Yoga-Gruppe gründen und freut sich über eine Kontaktaufnahme, wenn ihr Interesse habt, über unseren Verein. Er wird während unseres Sommercamps “Natur-Kultur-Erlebnis Traveträume” hier sein und am 27. und 28. Juli weitere Schnupperstunden geben, um Voranmeldung wird gebeten.

Aroma-Lounge von Young Living

Ab 2019 findet die “Aroma Lounge” von der Agentur Travetraum, Melanie Otto, im Treffpunkt Lokfelder Brücke statt, mit den Ätherischen Ölen von Young Living. Die Termine stehen im Kalender, Dauer jeweils ca. 2 Stunden. Kaffee, Tee, Saft, Wasser und ggf. kleine Snacks sind zu günstigen Preisen oder kostenfrei vorhanden. Um Anmeldung wird gebeten.

Je verkauftem Produkt geht eine Spende an den “Förderverein Lokfelder Brücke e.V.“. In unserem Netzwerk machen wir dadurch nicht nur die Aromatherapie mit qualitativ sehr hochwertigen Pflanzenwirkstoffen bekannter, sondern sammeln auch Geld per Crowdfunding für einen guten Zweck und ermöglichen uns gemeinsam ein passives Einkommen.

Die Young Living Aromalounge wird präsentiert von Europas ersten “Royal Crown Diamonds” aus Österreich, Ulrike Churfürst und Vijay Churfürst Hanzal, über ihr YouTube-Video (ca. 52 Minuten per Beamer & Leinwand), bei Getränken und Snacks, in geselliger Runde:

“In dieser Präsentation lernst Du Young Living kennen, DER Weltmarktführer im Bereich “ätherischer Öle” und natürlicher “Life Style” Produkte. Durch das Vertriebssystem “Empfehlungsmarketing” ergibt sich europaweit die einzigartige Möglichkeit, nicht nur Produktanwender zu sein, sondern auch das “Network Marketing” System für sich zu nützen, um ein erfüllteres und finanziell freies Leben führen zu können.”

Im Anschluss ist Zeit zum Fragen stellen über die Produkte, die Anwendungen, die Netzwerkarbeit und die Verdienstmöglichkeiten. Alle an dem Tag hier geöffneten Produkte können getestet werden. Wer mag kann vorhandene Produkte direkt aus unserem Shop kaufen oder kleine Proben zum Testen mitbekommen.

07.-15.07.2018 Visionssuche-Workshop und -Camp mit Jens Hofmann

Visionssuche-Workshop /-Camp und Sommercamp mit Jens Hofmann in Lokfeld

07.07. – 15.07.2018 // Workshop + Camp „Crying for a Vision“ (PDF zum Download)

Sa 07.07. // 10-17 Uhr Workshop
So 08.07. // 10-17 Uhr Workshop
Mo 09.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Di 10.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Mi 11.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Do 12.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Fr 13.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Sa 14.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
So 15.07. // vormittags Dankes-Schwitzhütte

Workshop 07. – 08. Juli jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr
In diesem Workshop vermitteln wir Dir das nötige Wissen, um die geschichtlichen
Hintergründe, die Bedeutung, die Vorbereitung und den Ablauf einer Visionssuche.
Grundsätzlich solltest Du wissen, dass wir die Visionssuche auf traditionelle Art
durchführen. Das heisst, so wie es seit Generationen im Stamm der Lakota und im
Besonderen in der Familie Chipps praktiziert wird.
An den Abenden (ab 17.00 Uhr) beginnen wir mit der Schwitzhüttenzeremonie, die
Teil der Vorbereitungen zur Visionssuche ist.

Visionssuchen 09. – 14. Juli

Vorbereitung
In den Tagen Deiner Vorbereitung gibt es täglich eine Schwitzhütte. Du hast Zeit für
Deine persönlichen Vorbereitungen (Visionssucheplatz suchen, Ties machen, etc.).
Wir werden Dich dabei in vollem Umfang unterstützen.

Visionssuche
In der Entscheidung, ob Du für ein, zwei oder drei Nächte auf Visionssuche gehst,
werden wir Dir helfen. Entsprechend werden wir Dich am Abend nach einer kurzen
Schwitzhütte auf Deinen Visionssucheplatz bringen, wo Du die folgenden Nächte,
und die dazwischen liegenden Tage allein, ohne Essen und Trinken, aber dennoch
sicher und behütet, in Dein Gebet vertieft, verbringen wirst. Am Morgen nach der
letzten Nacht werden wir Dich abholen und mit einer kurzen Schwitzhütte wieder auf
die „normale“ Welt vorbereiten.

Nachbereitung
Es ist uns wichtig, dass du anschließend noch im geschützten Rahmen des Camps
bleibst, bis du wieder in die Öffentlichkeit gehst. Dort werden wir dir ein sanftes
wieder Ankommen ermöglichen. Es gibt die Möglichkeit, deine Erfahrungen mit uns
zu teilen. Fragen kannst in einer Lowampi-Zeremonie direkt von den Spirits
beantworten lassen, um Klarheit über deine Erlebnisse zu bekommen.

Dankeshütte 15. Juli vormittags
Abschliessen werden wir das Camp mit einer Dankes-/Wopila-Schwitzhütte.

Sommercamp 09. – 14. Juli
An diesen Tagen wird es abends (ab 17.00) je nach Interesse, Bedarf und Teilnehmerzahl
auch Schwitzhütten für die Unterstützer geben. Es wird Zeit sein gemeinsam Lieder zu
lernen, sich auszutauschen, vielleicht spannen wir auch mal die Wassertrommel um die
NAC-Songs zu singen oder singen an der Sonnentanztrommel.
Du bist herzlich eingeladen die Zeit hier zu verbringen auch wenn du nicht selbst auf
Visionssuche gehst. Es wird aber kein festes Programm geben, da ich mit meiner
Hauptaufmerksamkeit bei den Visionssuchenden bin.

Organisatorisches

Leitung: Jens Hofmann und Team
Ort: Lokfeld 2, 23858 Barnitz
Übernachtung: Wer hier übernachten möchte kann dies gern im Zelt oder im Saal tun.
Melanie bittet um 10 € pro Nacht.

Beitrag / Kosten:
Workshop – für den Samstag hätte ich gern 30 €, für den Sonntag 50 € bzw. 80 € für
beide Tage.
Visionssuche – Für eine Visionssuche von zwei oder drei Nächten bekomme ich 300 €
für meine Begleitung. Zuzüglich der Kosten für Feuerholz, Steine, etc. von etwa 50 €.
Schwitzhütten – sind wie immer auf Spendenbasis. Wir bitten dich etwas zum gemeinsamen Essen mitzubringen.

Anmeldung / Vorbereitung:
Bitte unter: info@jens-hofmann.de oder 0173-4000 484.
Solltest du auf Visionssuche gehen wollen melde dich bitte so bald als möglich. Dann
schicke ich dir eine Liste mit den Dingen zu, die du brauchst und wir können besprechen
wie du dich am besten darauf vorbereiten kannst.

Anmeldung aller Zeremonien in Lokfeld 2018https://doodle.com/poll/mmzk435argusu25s

Frauen:
Frauen, die ihre Menstruation haben, können den Unterricht und die Unterweisung
während des Workshops / Camps wahrnehmen. Die Teilnahme an den Zeremonien, wie
Visionssuche oder Schwitzhütte, kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Teilnahmebedingungen:
Jeder Teilnehmer bestätigt, dass er körperlich und geistig fähig ist, an dem jeweiligen Kurs
teilzunehmen. Ausnahmen bedingt durch Krankheit, Behinderung, medizinische
Medikamente usw. müssen vorher mitgeteilt werden. Der Teilnehmer ist sich bewusst,
dass die Teilnahme trotz sicherer Bedingungen Gefahren mit sich bringen kann und
übernimmt dafür die volle Verantwortung. Hierzu zählen auch Risiken wie Verletzungen,
Krankheit, Schäden oder Verlust von Eigentum, die durch höhere Gewalt verursacht
wurden. Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen der Trainer/Leiter Folge zu
leisten. Die Teilnahme an den Kursen erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Advents-Café 17.12.2017

Liebe Freunde der Lokfelder Brücke,

wie jedes Jahr laden wir euch ganz herzlich ein zu unserem Advents-Café am Sonntag, 17. Dezember von 14 bis 18 Uhr. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee & Kuchen (bio-vegan) mit lieben Freunden in Advents-Stimmung, Zeit zum Kennenlernen und Plaudern, Netzwerken und Entspannen, Spielen und Schlemmen, … 🙂

Unsere Heilpraktiker Nina Kröger und Jens Hofmann führen euch in die wundervolle Welt der ätherischen Öle von Young Living ein, es gibt viel zu schnuppern und kennenzulernen! Und wer mag bekommt von mir einen Gutschein für 20 Minuten meiner “Probe-Öle-Rücken-Nacken-Massage” in unseren neu renovierten Räumen geschenkt 😉

Wer möchte noch etwas präsentieren bzw. mit uns teilen? Möchte jemand Musik machen oder auf die Bühne?

Zudem freuen wir uns wieder über so leckere bio-vegane Kuchenspenden, bitte sagt bescheid, wenn ihr helfen/backen könnt bzw. möchtet, dankeee! 🙂

Ich freue mich auf euch und sende liebe Grüße,

eure Menie


Social Media:


Link zu den Fotos & Videos (bitte auf das Foto klicken):

https://photos.app.goo.gl/JuFeIyUPTUyinBCu2


Links zu unseren anderen Advents-Cafés:

Besuch vom Maulwurf

Gestern noch eine Schwitzhütte mit Frauenthemen, heute Besuch vom Maulwurf – wir rufen ihn zu jeder indianischen Zeremonie als Krafttier für die Mutter Erde, das hat wohl gut geklappt  🙂

“Wahinheya, der Maulwurf. Positiv: Kennt die Wurzeln aller Dinge, die Heilkräfte des Körpers, Kraft der Selbstheilung. Negativ: Blindheit, Verschlossenheit.”

Für mehr Fotos bitte hier auf das Bild klicken:

Maulwurfshügel haben wir hier ja viele, aber gesehen hatten wir bisher noch keinen von diesen putzigen kleinen Bewohnern. Wie flauschig und sauber das Fell ist und wie groß die Grabhände, er hat nicht gebissen obwohl er Fleischfresser ist und sich einen Moment ruhig ansehen lassen. Wir haben die Katze zurück gehalten und hoffen, der Kleine ist wieder gesund und lebendig unter die Erde gekommen 🙂 Die Wette gegen meine Mutter habe ich jedenfalls verloren, sie haben Augen, wenn auch kleine: https://de.wikipedia.org/wiki/Maulwürfe.

Maulwurf

~ Handeln ~

Hat sich ein Maulwurf in Ihr Leben gegraben, mahnt er Sie, Ihre realen Handlungen zu überprüfen. Kann es sein, dass Sie die reale Ebene verlassen haben und Ihre Ideen in Wirklichkeit nicht mehr realisierbar sind? Vielleicht weichen Sie dem praktischen Handeln aus, indem Sie Luftschlösser bauen. Bedenken Sie, dass der Maulwurf über der Erde keine Überlebenschancen hätte. Genauso können Ihre Handlungen keinen Erfolg bringen, wenn Sie die Realität verlassen.

Für uns Menschen ist es wichtig, unser Handeln nach den Gesetzen der Natur auszurichten. Ein gewisser Weitblick kann dabei nützlich sein. Doch wenn wir uns in unseren Visionen verlieren, genügen unsere Lebenserfahrungen bei weitem nicht, um ohne leidvolle Prozesse wieder zur Erde zurückzufinden. Die Maulwurfmedizin lehrt uns ein erdnahes Leben. Es steht Ihnen frei, sich in der Realität unendlich viele Möglichkeiten zu eröffnen, mannigfaltige Ausdrucksformen zu finden und einen größtmöglichen Raum einzunehmen. Doch alles, was sich in Ihrem Leben abspielt, sollte begreifbar bleiben. Gehen Sie nie leichtfertig über Strukturen und Formen Ihres Lebens hinweg, indem Sie die Geschehnisse aus dem realen Rahmen heben. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie alles verstehen, und es braucht vielleicht etwas Mut, zum eigenen Unverständnis zu stehen. Begegnet Ihnen der Maulwurf, will er Sie also auch ermuntern, sich auf das ganze Naheliegende, ganz real Echte zu besinnen.

In der Realität des Lebens liegt auch sehr viel Geborgenheit. Vielleicht tut es Ihnen gerade jetzt gut, sich in die Arme von Mutter Erde zurückzugeben. Lassen Sie sich von Strukturen und Gesetzmäßigkeiten der Erde beruhigend umschließen und haben Sie den Mut, den Abläufen in den anderen Welten ihren Lauf zu lassen. Da der Maulwurf sein Erdreich nur sehr selten verlässt, empfehlen wir Ihnen, diese Begegnung doch sehr ernst zu nehmen. Prüfen Sie in Ihrem Leben, was fassbar, real und echt ist, und lassen Sie für einen Moment Ihren Glauben, ihre Visionen und Ideen beiseite. Vielleicht ist ja wirklich in Ihrem realen Leben der Wurm drin, und vor lauter träumen haben Sie es noch gar nicht bemerkt.

Der Maulwurf mag zwar blind sein, doch sein Tastsinn ist sehr ausgeprägt. Tasten Sie sich also durch die Strukturen Ihrer Realität und Sie werden wahrscheinlich so manchen Wurm finden. Oft begegnet man nur den Spuren des Maulwurfs, zum Beispiel Erdhügeln. Lassen Sie den kleinen Kerl ruhig in seinem Erdreich leben. Sie können gewiss sein, wenn er sich mit seinen Gängen in Ihren Garten gewagt hat, ist in den Strukturen Ihres Lebens alles in Ordnung. Er fühlt sich von Ihnen angezogen, weil Sie sich das Reich der Erde ebenso zur vertrauten Heimat gemacht haben wie er.

Quelle: „tierisch gut – Tiere als Spiegel der Seele – Die Symbolsprache der Tiere“ von Regula Meyer