18.-26.07.2020 Visionssuche-Workshop und -Camp mit Jens Hofmann

Visionssuche-Workshop /-Camp und Sommercamp mit Jens Hofmann in Lokfeld

18.07. – 26.07.2019 // Workshop + Camp „Crying for a Vision“ (PDF zum Download)

Fr 17.07. // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Sa 18.07. // 10-17 Uhr Workshop, 14 Uhr Schwitzhütte (16 Uhr rein)
So 19.07. // 10-17 Uhr Workshop, 14 Uhr Schwitzhütte (16 Uhr rein)
Mo 20.07. // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Di 21.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp
Mi 22.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp
Do 23.07. // Visionssuchen // ab 10 Uhr Neubau Schwitzhütte // ab 17 Uhr Sommercamp
Fr 24.07. // Visionssuchen // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Sa 25.07. // ab 10 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte, nachts Tipimeeting
So 26.07. // ca. 11 Uhr Dankes-Schwitzhütte (ca. 13 Uhr rein)

Workshop 18. – 19. Juli jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr
In diesem Workshop vermitteln wir Dir das nötige Wissen, um die geschichtlichen Hintergründe, die Bedeutung, die Vorbereitung und den Ablauf einer Visionssuche.
Grundsätzlich solltest Du wissen, dass wir die Visionssuche auf traditionelle Art durchführen. Das heisst, so wie es seit Generationen im Stamm der Lakota und im Besonderen in der Familie Chipps praktiziert wird.
An den Nachmittagen (ab 14.00 Uhr) beginnen wir mit der Schwitzhüttenzeremonie, die Teil der Vorbereitungen zur Visionssuche ist.

Visionssuchen 21. – 25. Juli

Vorbereitung
In den Tagen Deiner Vorbereitung gibt es täglich eine Schwitzhütte. Du hast Zeit für Deine persönlichen Vorbereitungen (Visionssucheplatz suchen, Ties machen, etc.).
Wir werden Dich dabei in vollem Umfang unterstützen.

Visionssuche
In der Entscheidung, ob Du für ein, zwei oder drei Nächte auf Visionssuche gehst, werden wir Dir helfen. Entsprechend werden wir Dich am Abend nach einer kurzen Schwitzhütte auf Deinen Visionssucheplatz bringen, wo Du die folgenden Nächte, und die dazwischen liegenden Tage allein, ohne Essen und Trinken, aber dennoch sicher und behütet, in Dein Gebet vertieft, verbringen wirst. Am Morgen nach der letzten Nacht werden wir Dich abholen und mit einer kurzen Schwitzhütte wieder auf die „normale“ Welt vorbereiten.

Nachbereitung
Es ist uns wichtig, dass du anschließend noch im geschützten Rahmen des Camps bleibst, bis du wieder in die Öffentlichkeit gehst. Dort werden wir dir ein sanftes wieder Ankommen ermöglichen. Es gibt die Möglichkeit, deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Fragen kannst in einer Lowampi-Zeremonie direkt von den Spirits beantworten lassen, um Klarheit über deine Erlebnisse zu bekommen.

Sommercamp 18. – 26. Juli
An diesen Tagen wird es je nach Interesse, Bedarf und Teilnehmerzahl auch Schwitzhütten für die Unterstützer geben. Es wird Zeit sein gemeinsam Lieder zu lernen, sich auszutauschen, vielleicht spannen wir auch mal die Wassertrommel um die NAC-Songs zu singen oder singen an der Sonnentanztrommel.
Du bist herzlich eingeladen die Zeit hier zu verbringen auch wenn du nicht selbst auf Visionssuche gehst. Es wird aber kein festes Programm geben, da ich mit meiner Hauptaufmerksamkeit bei den Visionssuchenden bin.

Organisatorisches

Leitung: Jens Hofmann und Team
Ort: Treffpunkt Lokfelder Brücke, Lokfeld 2, 23858 Barnitz

Beitrag / Kosten:
Workshop – für den Samstag hätte ich gern 30 €, für den Sonntag 50 € bzw. 80 € für beide Tage.
Visionssuche – Für eine Visionssuche von zwei oder drei Nächten bekomme ich 300 € für meine Begleitung. Zuzüglich der Kosten für Feuerholz, Steine, etc. von etwa 50 €.
Schwitzhütten – sind wie immer auf Spendenbasis. Wir bitten dich etwas zum gemeinsamen Essen mitzubringen.
Übernachtung: Wer hier übernachten möchte kann dies gern im Zelt oder im Saal tun. Melanie bittet um 10 € pro Nacht.

Anmeldung / Vorbereitung:
Bitte unter: info@jens-hofmann.de oder 0173-4000 484.
Solltest du auf Visionssuche gehen wollen melde dich bitte so bald als möglich. Dann schicke ich dir eine Liste mit den Dingen zu, die du brauchst und wir können besprechen wie du dich am besten darauf vorbereiten kannst.

Frauen:
Frauen, die ihre Menstruation haben, können den Unterricht und die Unterweisung während des Workshops / Camps wahrnehmen. Die Teilnahme an den Zeremonien, wie Visionssuche oder Schwitzhütte, kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Teilnahmebedingungen:
Jeder Teilnehmer bestätigt, dass er körperlich und geistig fähig ist, an dem jeweiligen Kurs teilzunehmen. Ausnahmen bedingt durch Krankheit, Behinderung, medizinische Medikamente usw. müssen vorher mitgeteilt werden. Der Teilnehmer ist sich bewusst, dass die Teilnahme trotz sicherer Bedingungen Gefahren mit sich bringen kann und übernimmt dafür die volle Verantwortung. Hierzu zählen auch Risiken wie Verletzungen,
Krankheit, Schäden oder Verlust von Eigentum, die durch höhere Gewalt verursacht wurden. Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen der Trainer/Leiter Folge zu leisten. Die Teilnahme an den Kursen erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Umweltbildung

Übersicht über unsere Aktionen und Infos, für Details klickt bitte auf die Bilder:


Kaninchen: Wir haben einen Kaninchenstall mit Außengehege und nehmen Kaninchen aus dem Freundeskreis oder Tierheim gern bei uns auf. Ihr könnt uns helfen, um es schöner und sicherer gegen Mauswiesel zu gestalten.


Äpfel: Ihr könnt gern nach Absprache kostenfrei Äpfel aus unserem Garten holen. Wir machen mit bei der Lübecker Hanse-Obst-Initiative. Jörg Langmann hat extra für unsere Traveträume das “Märchen vom Lübecker Marzipanapfel” geschrieben.


Brombeeren: Wir haben zwei recht große Brombeerbüsche. Ihr könnt nach Absprache gern kostenfrei bei uns sammeln kommen.


Mirabellen: Wir haben zwei recht große Mirabellenbäume. Ihr könnt nach Absprache gern kostenfrei bei uns sammeln kommen. Die Bäume tragen nicht jedes Jahr Früchte.


Maulwurf: Am 13.02.2011 haben Andy und Rainer das Theaterstück “Malte und Mauli” aufgeführt. Maulwurfshügel haben wir hier ja viele, aber gesehen hatten wir bis zum 24.07.2017 noch keinen echten von diesen putzigen kleinen Bewohnern. Wie flauschig und sauber das Fell ist und wie groß die Grabhände, er hat nicht gebissen obwohl er Fleischfresser ist und sich einen Moment ruhig ansehen lassen. Wir haben die Katze zurück gehalten und hoffen, der Kleine ist wieder gesund und lebendig unter die Erde gekommen 🙂 Die Wette gegen meine Mutter habe ich jedenfalls verloren, sie haben Augen, wenn auch kleine…


Fahrrad: Wer mit dem Fahrrad fährt, tut bekanntlich etwas für seine Gesundheit, schützt das Klima und genießt die Natur, zudem brauchen wir für Fahrradgäste keine Autostellplätze. Das finden wir klasse und Fahrradfahrer / Radurlauber sind deswegen eine besonders willkommene Zielgruppe bei uns und für den nachhaltigen Tourismus im Traveraum!


Advents-Café: Im Dezember laden wir zu einem Nachmittag in Advents-Stimmung ein (bio-vegan). Wir üben alternative Wege für eine lebenswerte und gesunde Zukunft aller Lebewesen…


Potluck-Brunch: Einmal im Monat (meist Samstag 11-18 Uhr) gibt es hier ein offenes Treffen für alle Freunde der Lokfelder Brücke. Jeder bringt eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken mit, inkl. eigenem Teller/Becher/Besteck (bio-vegan). Wir üben alternative Wege für eine lebenswerte und gesunde Zukunft aller Lebewesen…


Bücher & DVDs: Wir haben eine Sammlung von Büchern und Dokumentarfilmen zu verschiedensten (Umwelt-)Themen, die wir gern hier zeigen oder verleihen und uns mit euch darüber austauschen. Das Bild links ist nur ein Beispiel.


Bauerngarten: Unser Gemüsegarten-Konzept ist ein Teil vom gesamten “Essbaren Gartenkonzept nach Permakultur-Prinzipien”. Er soll die Menschen mit gesunder Nahrung versorgen die hier wohnen, arbeiten, und als Café-, Workshop- oder Übernachtungsgäste zu Besuch kommen. Auf einer Fläche von erstmal ca. 12 x 12 m entstehen verschiedene Beete, Wege, ein Kompost und eine Kräuterspirale.


Traveträume: Natur-Kultur-Erlebnis an der Trave, Open-Space-Familiencamp & Workcamp, Zeremonien & Treffen der Kulturen, makrobiotisches Essen (bio-vegan), Infopoint & Markt der Möglichkeiten, Kleinkunst-Flussbühne & Lagerfeuernächte im Tipi, Ferienaktionen. Herzlich willkommen! 🙂


Tipi: Seit dem ersten “Natur-Kultur-Erlebnis Traveträume” bauen wir jedes Jahr ein Tipi in unserem Garten auf. Ihr könnt zu uns mit ans Lagerfeuer kommen oder es nach Absprache hier für eure Veranstaltung mieten.


Offener Bücherschrank: Bücher tauschen schont die Bäume. Hier kann jeder kostenfrei Bücher mitnehmen und/oder Bücher reinstellen. “Benutzen statt besitzen!”


Bienen: Am 20. Mai ist Weltbienentag! Unser Garten ist ein wunderschönes Zuhause für Bienen und wir beteiligen uns gern mit verschiedenen Umweltbildungs-Aktionen und -Infos im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Wir freuen uns wenn ihr alle mitmacht!


Aroma-Lounge & Aromatherapie: Seit 2019 findet hier die “Aroma Lounge” statt, mit den Ätherischen Ölen von Young Living. Wir nutzen sie zur Aromatherapie, für Massagen, Schwitzhütten, zum Essen & Trinken, im Diffusor, als Pflegeprodukte und Haushaltsprodukte. 100% herrliche und kostbare Kraft aus der Natur!


Ringelnatter: Juhu, diese hübsche Ringelnatter haben wir im Garten entdeckt 🙂 Sie sind scheu, streng geschützt und vom Aussterben bedroht, ungefährlich und ungiftig. Die Ringelnatter ist sehr weit verbreitet. In Deutschland ist sie die Schlange, die am häufigsten vorkommt…


“Offener Kühlschrank” und privater “Foodsharing-FairTeiler”: Lebensmittel retten statt wegwerfen! Ihr könnt uns helfen beim Abholen, Sortieren und Verteilen und natürlich auch selbst kostenfrei so viel nehmen, wie da ist.


“Offener Kühlschrank – FairTeiler” in Lokfeld zum Spenden/Abholen von Lebensmitteln

Weitere Fotos (opens in a new tab)” rel=”noreferrer noopener” class=”aioseop-link”>–> Weitere Fotos

Die Reinfelder Tafel hatte im April 2020 geschlossen wegen dem Corona-Virus. Die Verteilung von geretteten Lebensmitteln aus den Supermärkten erfolgte solange über die Organisation „Foodsharing“. Ich habe mich dort angemeldet und wir haben einen sogenannten privaten “Fair-Teiler”-Standort als “offenen Kühlschrank” bei uns im Infopoint eingerichtet (neben dem “offenen Bücherschrank”) zum Spenden/Abholen/Tauschen von Lebensmitteln. (Hier sind auch Lebensmittel, die das MHD überschritten haben oder selbstgemacht sind.) Inzwischen sind wir eine kleine Gruppe von “Foodsavern” in Lokfeld und Umgebung, angegliedert an Reinfeld und Lübeck, und freuen uns über jede weitere Unterstützung –> Teilen statt Wegschmeißen!

  • Wo gibt es Bedarf in Barnitz-Lokfeld? Sollen wir etwas zu euch/Ihnen bringen?
  • Gibt es weitere Personen mit Zeit und Lust sich mit darum zu kümmern?

Bei Bedarf und Interesse bitte einfach melden:
Melanie Otto, 04533 737630 und 0172 4191927 und info@lokfelder-bruecke.de.

Weitere Infos:

Grundidee vom “offenen Kühlschrank”: “Lebensmittel sind kostbar!
Es geht um den bewussten Umgang mit Lebensmitteln, darauf zu achten nicht zu viel einzukaufen, Reste von Essen zu verwerten, abgelaufene Lebensmittel nicht gleich wegzuschmeißen, zu viel Geerntetes mit anderen zu teilen und noch vieles mehr. In Wirklichkeit braucht es jeden und jede einzelne von uns.
Ein gemeinschaftliches Projekt von Menschen, denen Lebensmittel am Herzen liegen und die es nicht sehen können, wenn etwas weggeschmissen werden muss.”
(Quelle: https://offener-kuehlschrank.at)

Kaninchen

Wir haben einen Kaninchenstall mit Außengehege und nehmen Kaninchen aus dem Freundeskreis oder Tierheim gern bei uns auf. Allerdings gibt es hier auch Mauswiesel, sodass wir Unterstützung suchen, um das Gehege noch sicherer zu gestalten. Wer mag gern Kaninchen? Gibt es Nachbarn (mit Kindern) die sich gern mit um sie kümmern würden, den Stall und das Gehege weiter schön zu machen damit sie so natürlich und frei wie möglich leben können, ohne gefressen zu werden? 🙂

30.03.2020 Vielen Dank an den Tierschutz Bad Oldesloe e.V. für die Vermittlung von Stoffel und Inki!

Corona

Liebe Freunde und Gäste,

hier aktualisieren wir Informationen aufgrund der Situation mit dem Corona-Virus:

Folgende Angebote laufen bis auf Weiteres weiter:

Folgende Angebote stellen wir bis 30.06.2020 ein:

Nachbarschafts- /Corona-Hilfe:

Singen & Musizieren

Zeremonien, Singkreise und offene Bühne im Treffpunkt Lokfelder Brücke:

Am häufigsten singen und musizieren wir momentan in Zeremonien wie in der Schwitzhüttenzeremonie oder im Tipi oder bei einer Hauszeremonie, aber da es Zeremonien sind, machen wir direkt davon keine Aufnahmen, manchmal nur vorher und/oder hinterher. Wir lieben es aber auch mit der Gitarre am Lagerfeuer oder einfach so im Garten oder im Haus zusammen zu singen. Wir laden seit vielen Jahren zu Theater, Musik, Zauberei oder Lesungen etc. ein. Und manchmal gibt es auch private Feiern mit gebuchter Band oder offener Bühne.

  • Zeremonien (mehrfach im Monat): Wir singen bei jeder Zeremonie, die alten heiligen oder spirituellen und schönen Lieder sind die feste Basis jeder dieser Rituale. Mit den Liedern schaffen wir eine bestimmte Atmosphäre und ein Energiefeld, das uns durch die Zeremonien und Prozesse trägt. Je nach Zeremonie singen wir traditionelle Schwitzhütten-Songs der Lakota, Tipi-Songs der Native American Church, Sonnentanz-Songs und bei Hauszeremonien auch alte Volkslieder unserer Vorfahren, Lieder unserer Kultur aus Kinder-/Pfadfinderzeiten, Lieder für Jahreszeitenfeste, etc. Musikinstrumente sind meistens Trommeln, manchmal dazu Rasseln und Gitarren oder andere Instrumente.
  • Potluck-Brunch & Club-Treffen (monatlich): Nach dem gemeinsamen Essen sind Zeit und Räume offen, wir können z. B. zusammen musizieren oder singen oder etwas auf der Bühne vorführen. Musikinstrumente können soweit vorhanden hier genutzt werden oder selbst mitgebracht werden.
  • Traveträume-Feriencamps (vierteljährlich): Zeit und Räume sind für zwei Wochen je Jahreszeit offen, dies sind die besten Möglichkeiten gemeinsam intensiver Lieder zu üben und miteinander und voneinander lernen zu können. Musikinstrumente können soweit vorhanden hier genutzt werden oder selbst mitgebracht werden.
  • Advents-Café (jährlich): Zeit und Räume sind 14-18 Uhr frei für Gemeinschaft und offene Bühne bei gemütlicher Advents-Stimmung mit Kaffee & Kuchen (bio-vegan). Musikinstrumente können soweit vorhanden hier genutzt werden oder selbst mitgebracht werden.

In unserem YouTube-Kanal haben wir u.a. folgende Playlists mit Liedern zum Teilen und Lernen, über weitere Empfehlungen und Ideen freuen wir uns sehr:

Liederliste mit Texten und Noten (folgt…)

Link: Gesamtes Album “Singen & Musizieren”

Feel Alive mit Alexa

Im Oktober 2019 starten wir die neue Gruppe “Feel Alive” mit Alexa Eleftheriadis, jeden Dienstag von 19 bis ca. 21 Uhr, hier im Treffpunkt Lokfelder Brücke. Das Wohlfühl-Programm entwickelt sich je nach Jahreszeit und Bedarf, angedacht sind z.B. Massagen, Meditation, Yoga, Zeremonien, Aromatherapie, Reiki, … Energieausgleich auf Spendenbasis, bitte meldet euch vorher an.

Weitere Infos:

Die Ringelnatter (Natrix natrix = die Schwimmerin)

31.07.2019 Juhu, diese hübsche Ringelnatter haben wir im Garten entdeckt 🙂 Sie sind scheu, streng geschützt und vom Aussterben bedroht, ungefährlich und ungiftig. Die Ringelnatter ist sehr weit verbreitet. In Deutschland ist sie die Schlange, die am häufigsten vorkommt. Hier ein paar Links aus dem Internet:

27.+28.07.19 Kinder-Kurz-Film-Tage an der Trave: “Märchen, Monster und Magie”

 Märchen, Monster und Magie 

Video-Kurzfilm-Projekt an der Trave 

  • WAS? Ein Kurzfilmprojekt, in dem wir bekannte Märchen neu verfilmen. Die Teilnehmer werden selber ihr Drehbuch schreiben, als Regisseure, Kameraleute und Darsteller ihr Story-Board verfilmen und nach Möglichkeit das Filmmaterial am Computer schneiden. 
  • Die fertigen Ergebnisse werden auf unserer Homepage online gestellt. Deswegen müssen die Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis für die Veröffentlichung geben. 
  • WANN? Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juli 2019; jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr Getränke und Verpflegung bitte selber mitbringen!
  • WO? Treffpunkt Lokfelder Brücke in 23858 Barnitz, Lokfeld 2
  • WER? Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren
  • WIEVIEL? 12 € pro Teilnehmer für das gesamte Wochenende Bezahlung vor Ort

Veranstalter: Therapie-Theater an der Trave vom Förderverein Lokfelder Brücke e.V.

Ansprechpartner: Udo Reichle-Röber 

Anmeldung: foyer@therapietheater.de, 04533 – 79 12 21

Diese Ferienaktion findet im Rahmen unseres Familien-Sommercamps statt. Für alle Infos zum “Natur-Kultur-Erlebnis TRAVETRÄUME” bitte hier klicken.

Und hier nun das Ergebnis 🙂 Die Kinder waren toll, sie haben je Tag einen Film erschaffen:

TRAVETRÄUME Natur-Kultur-Erlebnis

Herzlich Willkommen zum Natur-Kultur-Erlebnis „TRAVETRÄUME“ im Treffpunkt Lokfelder Brücke!

Liebe Freunde und Verwandte, 

seid herzlich eingeladen im Treffpunkt Lokfelder Brücke an der Trave!

Wir möchten je Jahreszeit gemeinsam mit euch in einem sicheren, liebevollen, kraftvollen und kreativen Raum zusammenkommen, in dem wir eine familiäre Gemeinschaft in Glück und Gesundheit leben können, miteinander und voneinander lernen, unser Bewusstsein stärken und uns sowie diesen Platz weiterentwickeln. Die hügelige ländliche Umgebung, das große Grundstück am Fluss und die Gemeinschaftsräume laden zum Verweilen ein. Besonders am Herzen liegen uns ökologische Themen und gemeinsames Kochen & Essen, Garten & Natur, Wellness & Spiritualität, Spiel & Spaß, Singen & Musizieren, Gestalten & Reparieren, Ausflüge & Verbindungen, …

Das „Programm“ inhaltlich ergibt sich gemeinsam, Details siehe unten unter „Open Space“. Tagesbesucher aus der Nachbarschaft, Freunde aus weit entfernten Kulturen und jede Unterstützung aus dem Netzwerk sind uns willkommen. Bitte merkt euch die Termine vor, sprecht den Urlaub mit Freunden ab, kommt sehr gern zu regelmäßigen Treffen dazu und meldet euch bei Fragen und Ideen, wir freuen uns auf euch und viele schöne Stunden!

“Energieausgleich“: Ca. 20 €/Erw/Tag inkl. Verpflegung (bio-vegan), Übernachtung nach Absprache (z.B. Saal, Zelt, Tipi, Ferien-/Gästezimmer). Preise und Tauschmöglichkeiten für Vereinsmitglieder, Workshops, Zeremonien, Behandlungen, Ausflüge, etc. auf Anfrage. Die Preise und/oder Tausch-/Hilfsmöglichkeiten im Detail stehen auch hier.

Das Ferienprogramm für Kinder ist teilweise extra ausgeschrieben und in Ferienpässen veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt zunehmend auf Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.


Links zu allen Traveträume-Camps mit Details/Zeitplänen:


Ablauf in Dankbarkeit und Anlehnung an die Sommercamps von Michael Hartl: (https://experimentselbstversorgung.net/veranstaltung-zusammen-organisieren-und-wachsen/)

Beim „open space“, der Methode, nach der wir die Camps hier ablaufen lassen, entscheidet die Gruppe aus dem Bauch heraus, welche Themen gerade die sind, die wichtig zu bearbeiten sind. Und die sind dann auch gut so. Die Themenvielfalt geht von Gemeinschaft und deren solidarisches Wirtschaften, über Sport und Meditation, bis hin zu Märchen und gemeinsamen Musizieren.

Und beim Reflektieren des Sommercamps dachte ich mir, was denn der organisatorische Rahmen ist, den wir da eigentlich spannen. Und wie sieht der menschliche Rahmen aus? Ich fände nämlich fein, wenn es noch viel mehr dieser Events geben würde – nicht nur von uns. Darum mal hier eine Übersicht, welche Methoden ich als besonders hilfreich für das Gelingen unserer Camps empfunden habe.

Open Space

Unsere Camp-Organisation ist stark angelehnt an die Großgruppen-Moderations-Technik „open space“. Wir möchten nämlich, dass die Camps gemeinsam gestaltet werden. Möglichst selbstorganisiert, für verantwortungsvolle und freie Menschen und von ihnen kreativ und inhaltlich gestaltet. Dazu gibt es nach einer Kennenlernphase das gemeinsame Suchen und Festlegen von Themen. Das sieht bei unseren Camps im Kern so aus:

  • Wer mag schlägt ein Thema vor und erzählt kurz, ob sie*er Ahnung vom Thema hat oder Wissen bekommen möchte.
  • Sie*er sagt, ob es ein Redekreis, ein praktischer Workshop oder eine Wanderung sein soll. Oder was jeder und jedem sonst so einfällt als möglicher Ablauf.
  • Sollte sich eine*r anschließen wollen, bei dem Thema aktiv mitzuwirken, also Wissen beisteuern, kann diese Person das kurz anmerken.
  • Das Thema wird aufgeschrieben und das nächste Thema kann vorgestellt werden.
  • Sind alle Themen gesammelt, vergibt jede Person maximal 8 Punkte. Nur 1 Punkt pro Thema. Du musst nicht alle Punkte vergeben.
  • Durch das dadurch entstehende „Interessensranking“ können zwei oder drei Freiwillige die am meisten nachgefragten Themen auswählen und in den Wochenplan einordnen. Wir planen Vormittag und Nachmittag je ein Thema. Und passende wie Jam-Sessions oder bestimmte Redekreise oder Workshops werden abends eingeplant.

Abwandlung: Wie oben beschrieben werden zu Beginn gleich die Themen für die ganze Woche festgelegt. Vielleicht versuchen wir aber auch, nur zwei Tage zu planen und dann am Ende der zwei Tage die noch nicht behandelten Themen neu zu bewerten. Oder Themenbereiche zu machen, wie „praktischer Workshop“, „körperliches“, „seelisches“, „Redekreise“ und „Unterhaltung“, damit selbst wenn alle Redekreise hoch spannend sind und daher die meisten Punkte bekommen, auch Platz bleibt für praktisches.

Wer mehr zu open space als Methode erfahren will, kann sich hinter den Links eine kurze (https://web.archive.org/web/20140305191345/http://www.openspaceworld.org/german/index.html) oder eine lange (https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space) Beschreibung dazu durchlesen.

Redekreise

Der Tag beginnt nach dem Frühstück und endet nach dem Abendessen mit einem großen Redekreis, zu dem alle kommen sollen, die am Camp teilnehmen. Hier geht es um zwei Punkte: Befindlichkeit und Organisatorisches.

Für einen Redekreis sitzen alle in einem Kreis. Eine Moderatorin begrüßt kurz alle, sagt, welche Runde nun ansteht und gibt dann das Wort an die Person, die den stärksten Impuls spürt, etwas zu sagen. Von dort aus wird das Wort – oder wenn gewünscht auch ein Redestab oder anderer Gegenstand – im Uhrzeigersinn reihum gegeben. Dabei spricht nur die Person, die an der Reihe ist, bzw. den Rede-Gegenstand hat, und alle anderen hören aufmerksam zu.

Befindlichkeitsrunde

In der Befindlichkeitsrunde, die am Morgen die Eröffnung macht und am Abend das Ende des Redekreises, kann jede*r äußern, wie es ihr*ihm geht, was gerade in mir passiert oder wie ich mich in der Gruppe fühle. Einfach, was gerade auf dem Herzen liegt oder um es herum tanzt und fliegt. Am ersten Tag sind die Äußerungen oft nur kurze „Ja, eh gut. Passt alles. Danke.“. Aber zum Ende der Woche hin öffnen sich die meisten Menschen immer mehr – was ein schnelles und gutes Gespür für die anderen entstehen lässt und einen besonderen Beitrag für das Gemeinschaftsgefühl leistet.

Organisationsrunde

Die Organisationsrunde ist für alle Punkte rund um das Camp und den Ablauf. Diese ist besonders wichtig, da sich das Camp ja so gut wie möglich selbst organisieren soll. Hier ist Platz für Fragen oder Anmerkungen zu den Zeitplänen, zum Essen oder dem Nachkaufen von Zutaten, Anliegen zur Sauberkeit oder für Anmerkungen, was noch wichtig wäre für die Kinder, etc. Und auch hier lässt sich meist über die Woche eine interessante Entwicklung beobachten: Sind es am Anfang noch hauptsächlich die Moderator*innen und Gastgeber*innen, die Punkte anmerken, verteilt sich das zum Ende der Woche auf immer mehr Teilnehmende. Die damit zu aktiven Gestalter*innen werden. Eines unserer großen Ziele: Menschen ermächtigen, sich gemeinsam selbst zu organisieren.

Gemeinsames Kochen und Essen

Wenig erlebe ich als so wertvoll und zusammenführend, als gemeinsames zubereiten und verzehren von gutem, gesunden Essen. Es liegt Magie in diesem Prozess, wo aus unterschiedlichsten Zutaten etwas erschaffen wird, dass Eigenschaften hat, die keine der Zutaten selbst hatte. Es liegt Liebe in diesem Tun, denn wenn wir für Menschen gutes Essen zubereiten, die uns mehr und mehr bedeuten, machen wir das mit Hingabe. Und es liegt so viel soziales in diesem Prozess, denn wir tauschen uns aus, erschaffen gemeinsam etwas und genießen es danach miteinander.

Daher nimmt bei uns das Zubereiten des Essens einen hohen Stellenwert ein und alle, die möchten, können sich einbringen. Es ist nichts notwendiges, das im Rahmen einer Camp-Organisation eben erledigt gehört, sondern es ist integraler Bestandteil dessen, was hier in der Woche abläuft. Und ebenso wird das gemeinsame Essen als wichtig gesehen.

Anmerkung Menie: Ich liebe die makrobiotische Küche und freue mich auf die Zeit zum Kochen mit euch, über Austausch und Gleichgesinnte. Dies ist kein Muss aber es wäre schön, wenn wir zumindest überwiegend bio, vegan, regional, saisonal und natürlich kochen 🙂

Lagerfeuer und Musik

Klar, einerseits kochen wir über dem Feuer. Aber das Feuer ist auch zentrale Anlaufstelle hier und zieht sowieso seit jeher Menschen einfach an. Alle sitzen am Feuer, reden, lachen, spielen Musik und starren manchmal gedankenverloren in die Flammen.

Mehr muss ich zum Lagerfeuer und der Musik glaube ich nicht schreiben. Wer nicht tief in sich spürt, warum das so wichtig ist: Hinaus mit Dir heute Abend! Nimm ein paar Menschen mit und entzündet ein Lagerfeuer!

Der Mindset fürs Wohlfühlen

Mich freut ganz besonders, dass in den Feedbacks immer wieder die Rede von der Besonderheit dieses Ortes die Rede ist. Wie wohl und sicher sich hier die meisten Menschen fühlen. Und viele sehen die Ursache in den hier lebenden Personen. Das schmeichelt natürlich, aber ich denke, dass alle Menschen, die das wirklich wollen, einen solchen Rahmen schaffen können. Dazu gibt es aus meiner Sicht ein paar simple Ansätze – die gerne auch den Teilnehmenden kommuniziert werden können – und die nicht nur auf einem solchen Camp zählen:

  • Alle Menschen, die da sind, sind genau die richtigen.
  • Die Themen, die gemeinsam gefunden werden, sind die jetzt wichtigen.
  • Wir haben Zeit. Für alles. Und alles passiert dann, wenn die Zeit reif ist und läuft so lange, wie es sich stimmig und richtig anfühlt.
  • Sei offen für Veränderungen – und passe Dich flexibel an. Wie beim improvisierten Tanzen!
  • Gib Dich hin – sowohl der Veranstaltung, als auch den dort befindlichen Menschen.
  • Sei präsent und höre bewusst zu.

Anmerkung Menie zu den Zeremonien:

Da einige von uns ein Leben mit Zeremonien führen wird die eine oder andere Schwitzhütte auch in dieser Campzeit stattfinden und ggf. die Wassertrommel gespannt. Eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen, falls ihr dies noch nie erlebt habt ;-). Aber an alle die oft bei indianischen Zeremonien sind: Diese Zeit ist offen für alle Kulturen und gerade auch für den Austausch unter uns gedacht, der sonst manchmal etwas zu kurz kommt 🙂


Fotos: