25.08.2014 SHZ “Brückenschlag: Neue Verbindung an der Trave”

Wir haben einen neuen super Zeitungsartikel im Stormarner Tageblatt. VIELEN DANK dafür an Frauke Schlüter!

“Förderverein organisiert Brücken-Projekt mit Symbolcharakter an der Trave bei Barnitz.

2014-08-25 SHZ Brückenschlag

„Brücken bauen, Menschen verbinden“ – so lautet das Motto des Förder- und Kulturvereins „Treffpunkt Lokfelder Brücke“ im gleichnamigen ehemaligen Gasthaus direkt an der Trave. Im Rahmen des dritten Sommer-Ferienprogramms haben die Organisatoren diese Devise in die Tat umgesetzt und zum Brückenbau an der Trave eingeladen. „Unsere Idee ist ein Brückenschlag von Mensch zu Mensch, von Generation zu Generation“, erklärt Vereinsvorsitzende und Initiatorin Melanie Otto. Menschen verbinden durch einen Brückenschlag – das ist mit der Aktion mehr als gelungen. Denn, so Otto weiter: „Am Brückenbau haben sich Kinder im Alter ab acht Jahren beteiligt. Die Erwachsenen packten mit an. Der Älteste war 64 Jahre alt.“

Ein Projekt der Generationen also, das in Zusammenarbeit mit dem Schnurstracks-Kletterpark Sachsenwald realisiert wurde. Albrecht Stroop, selbst Mitglied im Verein, brachte das nötige Material wie Karabinerhaken, Spezialseile, Bandschlingen und einen Flaschenzug mit. „Die Seile halten bis zu zwei Tonnen Gewicht“, erklärt der Kletter-Experte. Da könne nichts schief gehen. Trotzdem verzichtete er darauf, die Hängebrücke wie ursprünglich geplant von einem Ufer zum anderen über die Trave zwischen Lokfeld und Groß Barnitz zu bauen, sondern an den Rand der Flusses zu verlegen. Es sei doch zu windig und nass.

Diese Entscheidung entpuppte sich aber im Nachhinein als die bessere, weil die Kinder so nicht angeseilt und gesichert werden mussten und leichten Fußes auf ihrer 19 Meter langen Brücke klettern konnten.

„Das war hier wirklich ein klasse Team“, schwärmt Melanie Otto. Für die jungen Teilnehmer ein Heidenspaß, für die älteren eine Aktion mit symbolischem Wert, feiert der Ortsteil Lokfeld doch in diesem Jahr sein 825-jähriges Bestehen. Nach vier Stunden Bauzeit konnten alle Besucher und Teilnehmer die Hängebrücke ausprobieren. „Dafür haben wir einen kleinen Wegezoll zugunsten des Nabu Reinfeld für Baumpflanzaktionen an der Trave erhoben“, so Otto.

Die Aktion klang mit einem Sommerfest, Musik und Geschichten am Lagerfeuer gemütlich aus. Der Lübecker Autor Oliver Henkel, zweifacher Gewinner des deutschen Science-Fiction-Preises, hatte eigens zum Jubiläum Lokfeld eine Geschichte geschrieben und ließ den „Geist der Lokfelder Brücke“ durch die vergangenen Jahrhunderte schweben. Denn die Trave war eine wichtige Grenze zwischen den Slawen und den Sachsen, Lokfeld wurde von den Mönchen des Reinfelder Klosters gegründet. Schon damals gab es ein Gasthaus am Fluss. Es entstand ein wichtiger Wegeknotenpunkt mit einer Furt nahe einem bedeutenden Umschlagplatz für Güter.

1849 wurde auf Initiative des Gastwirts eine Brücke über die Trave gebaut – sie blieb für fünf Jahrzehnte die einzige Trave-Brückenquerung zwischen Lübeck und Bad Oldesloe. Die dadurch zwischen Hamburg und Lübeck sehr bekannte und beliebte ehemalige Gaststätte „Zur Lokfelder Brücke“ wurde dort nach dem Brand von 1909 wieder eröffnet und bis 1995 betrieben. In den letzten Jahren entstanden dort der Treffpunkt und der Förderverein.

Nach Auflösung des Kulturvereins Reinfeld unterstützt der Förderverein Lokfelder Brücke auch das Reinfelder Kulturleben. Erste Aktion ist die satirische Lesung von Richard Berkowski auf der LesArt Reinfeld am Sonnabend, 13. September, ab 20 Uhr in der Alten Schule in Reinfeld. Weitere Informationen über den Förderverein und die Veranstaltung unter www.lokfelder-bruecke.de.”

Quelle: http://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/neue-verbindung-an-der-trave-id7491041.html

23.08.2014 “Ein Ort erzählt” von Oliver Henkel

“EIN ORT ERZÄHLT – Die Autobiographie der Lokfelder Brücke”

Diese Geschichte wurde 2014 geschrieben von unserem lieben Freund und Vereinsmitglied, Oliver Henkel. Sie ist ein wirklich besonderes Geschenk zum Jubiläum “825 Jahre Lokfeld”. Als Grundlage diente gesammeltes Material aus der Geschichtsgruppe des Förder- und Kulturvereins Lokfelder Brücke e.V., zusammen mit Oliver´s eigenen Recherchen. Die Idee entstand gemeinsam im Winter zuvor, nach dem Wunsch, die Geschichte der Lokfelder Brücke auf die besondere Art und Weise erzählen zu können, wie wir sie hier seit Jahren erleben und sie früher gewesen sein könnte. Das Resultat entspricht dem “Geist der Lokfelder Brücke” so sehr und ist zugleich ein fantastisches Original des Lübecker Schriftstellers, dass wir wirklich bewegt waren, als wir sie das erste Mal von Oliver hören durften. Von der Vor- und Frühgeschichte im Travetal, zur Siedlungsgeschichte Lokfeld´s um 1189, über die gelebte Geschichte der letzten Jahrzehnte einer guten alten Gaststätte, bis zu meinen bisher 8 erlebten Jahren hier an diesem Fluss – laden wir euch ein zu lauschen und zu leben, erfahren und begegnen, dem Geist an einem Ort, wo wir nimmer wollen fort…

Lesungen:

Leseprobe:

folgt… 🙂

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Oliver Henkel:

20.08.2014 LN “Brückenschlag über die Trave”

Neuer Zeitungsartikel über unsere Traveträume am 23.08.2014 in den Lübecker Nachrichten. Vielen Dank an Oda Rose-Oertel, das Interview hat richtig Spaß gemacht! 🙂

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(Zum Download als PDF bitte hier klicken)

Quelle: Lübecker Nachrichten (Stormarn) vom 20.08.2014

Offenes Bücherregal

Wir haben im Infopoint das offene Bücherregal eröffnet.
Der Ideengeber, Buchautor Oliver Henkel aus Lübeck, sagte ein paar Worte zu der Idee und spendete als Startschuss eines seiner neuen Bücher “Die Fahrt des Leviathan” mit der Inschrift: “Dieses Buch soll sein Dasein im Bücherschrank der Lokfelder Brücke beginnen. Möge es auf seinem Weg von da ab vielen Menschen begegnen, denen es ein wenig Freude bereitet.”
Vielen Dank Oliver! 🙂

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