23.-29.07.2018 Natur-Kultur-Erlebnis TRAVETRÄUME

ACHTUNG, das Datum hat sich um eine Woche nach hinten verschoben: aktuell 23.-29.07.2018 (anstatt vorher 16.-22.7.2018). Wer möchte bzw. nur früher im Juli Zeit hat ist aber auch willkommen:
 
Sa 07.07. – So 15.07.2018 findet das Visionssuche-Camp mit Jens statt.
 
Mo 16.07. – Fr 20.07.2018 findet kein explizites Camp statt aber wer in Garten und Haus helfen kann für Vor-/Nachbereitungen etc. ist ebenfalls seehr willkommen 🙂
 
Sa 21.07. – So 22.07.2018 findet das Tipimeeting mit Michael Running Shield für Jens in Wieckenberg statt, für Fahrgemeinschaften ab/bis Lokfeld 2 bitte zeitnah melden.

Liebe Freunde der Lokfelder Brücke,
herzlich Willkommen zum Natur-Kultur-Erlebnis „TRAVETRÄUME“ im Treffpunkt Lokfelder Brücke! Der Förder- und Kultur-Verein und die Agentur Travetraum laden wieder ein zu einem (nicht-öffentlichen) Familien-Sommercamp mit abschließendem (öffentlichen) Sommerfest. Besonders am Herzen liegen uns dabei viiiieeel Zeit für Gemeinschaft und voneinander lernen, kochen & essen, Entschleunigung und Zeremonien, Kreativität und Spaß – natürlich ökologisch sinnvoll 😉 Wir möchten diesen Treffpunkt weiter ausbauen und gestalten, diese Zeit wird auch als “Workcamp” genutzt. Das „Programm“ inhaltlich werden wir gemeinsam in der Zeit planen, d.h. wir eröffnen hier einen „open space“. Der „organisatorisch angedachte Rahmen“ inkl. aller Details wird auf der Internetseite weiter ergänzt. Bitte merkt euch die Termine vor, nehmt euch Urlaub, sprecht euch mit Freunden ab, kommt monatlich zu den Vor-/Nachbereitungstreffen beim Potluck-Brunch bzw. meldet euch, wenn ihr Lust auf eine schöne Zeit mit und bei uns im Treffpunkt habt, wir freuen uns auf euch und viele schöne Stunden!
Liebe Grüße,
Menie

Zeitplan (Stand 23.07.18):

  • Sa 28.04.2018 ab 11 Uhr Potluck-Brunch & CLuB-Treffen
  • Sa 26.05.2018 ab 11 Uhr Potluck-Brunch & CLuB-Treffen
  • Sa 30.06.2018 ab 11 Uhr Potluck-Brunch & CLuB-Treffen
  • Mo 23.07. – So 29.07.2018 Familien-Sommercamp (“open space”)
    • täglich gemeinsam makrobiotisch kochen und essen
      • 08-09 Uhr Frühstück
      • 13-14 Uhr Mittagessen
      • 18-19 Uhr Abendessen
    • viel Zeit für Natur, Kultur & Gemeinschaft, miteinander und voneinander lernen, Workcamp (kleine Arbeiten am Haus und im Garten der Gemeinschaftsräume)
      • 09-13 Uhr Vormittagsprogramm
      • 14-18 Uhr Nachmittagsprogramm
    • Lagerfeuer-Sommernächte im Tipi, Gitarre, Stockbrot, …
      • 19-23 Uhr Abendprogramm
    • Mo 23.07.2018 ab 08 Uhr Ankunft, Aufbauen
    • Di 24.07.2018 20-22 Uhr Schnupperabend Potentialcoaching mit Christel Himmelreich
    • Mi 25.07.2018 19-22 Uhr Ätherische Öle und Network Marketing mit Young Living (inkl. Zoom-Konferenz)
    • Fr 27.07.2018 16-18 Uhr evtl. schamanisch Trommeln und Krafttier-Reise mit Jörg Langmann (bitte vorher anmelden, 4 Mindestteilnehmer)
    • Fr 27.07.2018 20-20 Uhr Mondfinsternis mit Jörg (von Jörg privat organisiert, bei Interesse bitte ihn direkt ansprechen)
    • Sa 28.07.2018 ab 14 Uhr Tag der offenen Tür & Sommerfest 😀
    • So 29.07.2018 ca. 06-10 Uhr Schwitzhütte mit Menie ACHTUNG, wir machen das Feuer schon gegen 6 Uhr an und gegehn gegen 8 Uhr rein, anstatt nachmittags!
    • So 29.07.2018 ab 19 Uhr Abbauen, Abreise
    • evtl. So 29.07.2018 ca. 19-21 Uhr Film “Deus Vult” mit Menie und Micha
  • Sa 25.08.2018 ab 11 Uhr Potluck-Brunch & CLuB-Treffen
  • Sa 29.09.2018 ab 11 Uhr Potluck-Brunch & CLuB-Treffen
  • Sa 20.10.2018 ab 11 Uhr Potluck-Brunch & CLuB-Treffen

Terminplanung Allgemein (Potluck-Brunch, Zeremonien, Traveträume, Advents-Café,…): https://doodle.com/poll/h9274xq5z3swpy5t

Detailplanung Traveträume 2018 (46 Zeitfenster: inkl. Essen und open space): https://doodle.com/poll/p8k9mgpytmeg7ft2

“Kosten” Camp: 20 €/Person/Tag ab 12 Jahren inkl. Verpflegung (bio-vegan), Übernachtung im Tipi oder eigenen Zelt. Ermäßigung für Vereinsmitglieder und auf Anfrage – bitte meldet euch auch wenn ihr kein Geld habt aber mithelfen oder euch anderweitig einbringen könnt/möchtet, das ist genauso wertvoll und die Gemeinschaft ist hier wichtiger als Geld! Wir brauchen immer helfende Hände zum Auf- und Abbauen, Kuchenbäcker, Fotografen, Feuerhüter, Geschichtenerzähler, Gitarrenspieler, … Potluck-Brunch & Zeremonien auf Spendenbasis, Workshops auf Anfrage.

Ablauf in Dankbarkeit und Anlehnung an die Sommercamps von Michael Hartl: (https://experimentselbstversorgung.net/veranstaltung-zusammen-organisieren-und-wachsen/)

Beim „open space“, der Methode, nach der wir die Camps hier ablaufen lassen, entscheidet die Gruppe aus dem Bauch heraus, welche Themen gerade die sind, die wichtig zu bearbeiten sind. Und die sind dann auch gut so. Die Themenvielfalt geht von Gemeinschaft und deren solidarisches Wirtschaften, über Sport und Meditation, bis hin zu Märchen und gemeinsamen Musizieren.

Und beim Reflektieren des Sommercamps dachte ich mir, was denn der organisatorische Rahmen ist, den wir da eigentlich spannen. Und wie sieht der menschliche Rahmen aus? Ich fände nämlich fein, wenn es noch viel mehr dieser Events geben würde – nicht nur von uns. Darum mal hier eine Übersicht, welche Methoden ich als besonders hilfreich für das Gelingen unserer Camps empfunden habe.

Open space

Unsere Camp-Organisation ist stark angelehnt an die Großgruppen-Moderations-Technik „open space“. Wir möchten nämlich, dass die Camps gemeinsam gestaltet werden. Möglichst selbstorganisiert, für verantwortungsvolle und freie Menschen und von ihnen kreativ und inhaltlich gestaltet. Dazu gibt es nach einer Kennenlernphase das gemeinsame Suchen und Festlegen von Themen. Das sieht bei unseren Camps im Kern so aus:

  • Wer mag schlägt ein Thema vor und erzählt kurz, ob sie*er Ahnung vom Thema hat oder Wissen bekommen möchte.
  • Sie*er sagt, ob es ein Redekreis, ein praktischer Workshop oder eine Wanderung sein soll. Oder was jeder und jedem sonst so einfällt als möglicher Ablauf.
  • Sollte sich eine*r anschließen wollen, bei dem Thema aktiv mitzuwirken, also Wissen beisteuern, kann diese Person das kurz anmerken.
  • Das Thema wird aufgeschrieben und das nächste Thema kann vorgestellt werden.
  • Sind alle Themen gesammelt, vergibt jede Person maximal 8 Punkte. Nur 1 Punkt pro Thema. Du musst nicht alle Punkte vergeben.
  • Durch das dadurch entstehende „Interessensranking“ können zwei oder drei Freiwillige die am meisten nachgefragten Themen auswählen und in den Wochenplan einordnen. Wir planen Vormittag und Nachmittag je ein Thema. Und passende wie Jam-Sessions oder bestimmte Redekreise oder Workshops werden abends eingeplant.

Abwandlung: Wie oben beschrieben werden zu Beginn gleich die Themen für die ganze Woche festgelegt. Vielleicht versuchen wir aber auch, nur zwei Tage zu planen und dann am Ende der zwei Tage die noch nicht behandelten Themen neu zu bewerten. Oder Themenbereiche zu machen, wie „praktischer Workshop“, „körperliches“, „seelisches“, „Redekreise“ und „Unterhaltung“, damit selbst wenn alle Redekreise hoch spannend sind und daher die meisten Punkte bekommen, auch Platz bleibt für praktisches.

Wer mehr zu open space als Methode erfahren will, kann sich hinter den Links eine kurze (https://web.archive.org/web/20140305191345/http://www.openspaceworld.org/german/index.html) oder eine lange (https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space) Beschreibung dazu durchlesen.

Redekreise

Der Tag beginnt nach dem Frühstück und endet nach dem Abendessen mit einem großen Redekreis, zu dem alle kommen sollen, die am Camp teilnehmen. Hier geht es um zwei Punkte: Befindlichkeit und Organisatorisches.

Für einen Redekreis sitzen alle in einem Kreis. Eine Moderatorin begrüßt kurz alle, sagt, welche Runde nun ansteht und gibt dann das Wort an die Person, die den stärksten Impuls spürt, etwas zu sagen. Von dort aus wird das Wort – oder wenn gewünscht auch ein Redestab oder anderer Gegenstand – im Uhrzeigersinn reihum gegeben. Dabei spricht nur die Person, die an der Reihe ist, bzw. den Rede-Gegenstand hat, und alle anderen hören aufmerksam zu.

Befindlichkeitsrunde

In der Befindlichkeitsrunde, die am Morgen die Eröffnung macht und am Abend das Ende des Redekreises, kann jede*r äußern, wie es ihr*ihm geht, was gerade in mir passiert oder wie ich mich in der Gruppe fühle. Einfach, was gerade auf dem Herzen liegt oder um es herum tanzt und fliegt. Am ersten Tag sind die Äußerungen oft nur kurze „Ja, eh gut. Passt alles. Danke.“. Aber zum Ende der Woche hin öffnen sich die meisten Menschen immer mehr – was ein schnelles und gutes Gespür für die anderen entstehen lässt und einen besonderen Beitrag für das Gemeinschaftsgefühl leistet.

Organisationsrunde

Die Organisationsrunde ist für alle Punkte rund um das Camp und den Ablauf. Diese ist besonders wichtig, da sich das Camp ja so gut wie möglich selbst organisieren soll. Hier ist Platz für Fragen oder Anmerkungen zu den Zeitplänen, zum Essen oder dem Nachkaufen von Zutaten, Anliegen zur Sauberkeit oder für Anmerkungen, was noch wichtig wäre für die Kinder, etc. Und auch hier lässt sich meist über die Woche eine interessante Entwicklung beobachten: Sind es am Anfang noch hauptsächlich die Moderator*innen und Gastgeber*innen, die Punkte anmerken, verteilt sich das zum Ende der Woche auf immer mehr Teilnehmende. Die damit zu aktiven Gestalter*innen werden. Eines unserer großen Ziele: Menschen ermächtigen, sich gemeinsam selbst zu organisieren.

Gemeinsames Kochen und Essen

Wenig erlebe ich als so wertvoll und zusammenführend, als gemeinsames zubereiten und verzehren von gutem, gesunden Essen. Es liegt Magie in diesem Prozess, wo aus unterschiedlichsten Zutaten etwas erschaffen wird, dass Eigenschaften hat, die keine der Zutaten selbst hatte. Es liegt Liebe in diesem Tun, denn wenn wir für Menschen gutes Essen zubereiten, die uns mehr und mehr bedeuten, machen wir das mit Hingabe. Und es liegt so viel soziales in diesem Prozess, denn wir tauschen uns aus, erschaffen gemeinsam etwas und genießen es danach miteinander.

Daher nimmt bei uns das Zubereiten des Essens einen hohen Stellenwert ein und alle, die möchten, können sich einbringen. Es ist nichts notwendiges, das im Rahmen einer Camp-Organisation eben erledigt gehört, sondern es ist integraler Bestandteil dessen, was hier in der Woche abläuft. Und ebenso wird das gemeinsame Essen als wichtig gesehen.

Anmerkung Menie: Ich liebe die makrobiotische Küche und freue mich auf die Zeit zum Kochen mit euch, über Austausch und Gleichgesinnte. Dies ist kein Muss aber es wäre schön, wenn wir zumindest überwiegend bio, vegan, regional, saisonal und natürlich kochen 🙂

Lagerfeuer und Musik

Klar, einerseits kochen wir über dem Feuer. Aber das Feuer ist auch zentrale Anlaufstelle hier und zieht sowieso seit jeher Menschen einfach an. Alle sitzen am Feuer, reden, lachen, spielen Musik und starren manchmal gedankenverloren in die Flammen.

Mehr muss ich zum Lagerfeuer und der Musik glaube ich nicht schreiben. Wer nicht tief in sich spürt, warum das so wichtig ist: Hinaus mit Dir heute Abend! Nimm ein paar Menschen mit und entzündet ein Lagerfeuer!

Der Mindset fürs Wohlfühlen

Mich freut ganz besonders, dass in den Feedbacks immer wieder die Rede von der Besonderheit dieses Ortes die Rede ist. Wie wohl und sicher sich hier die meisten Menschen fühlen. Und viele sehen die Ursache in den hier lebenden Personen. Das schmeichelt natürlich, aber ich denke, dass alle Menschen, die das wirklich wollen, einen solchen Rahmen schaffen können. Dazu gibt es aus meiner Sicht ein paar simple Ansätze – die gerne auch den Teilnehmenden kommuniziert werden können – und die nicht nur auf einem solchen Camp zählen:

  • Alle Menschen, die da sind, sind genau die richtigen.
  • Die Themen, die gemeinsam gefunden werden, sind die jetzt wichtigen.
  • Wir haben Zeit. Für alles. Und alles passiert dann, wenn die Zeit reif ist und läuft so lange, wie es sich stimmig und richtig anfühlt.
  • Sei offen für Veränderungen – und passe Dich flexibel an. Wie beim improvisierten Tanzen!
  • Gib Dich hin – sowohl der Veranstaltung, als auch den dort befindlichen Menschen.
  • Sei präsent und höre bewusst zu.

Anmerkung Menie zu den Zeremonien:

Da einige von uns ein Leben mit Zeremonien führen wird die eine oder andere Schwitzhütte auch in dieser Campzeit stattfinden und die Wassertrommel gespannt. Eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen, falls ihr dies noch nie erlebt habt ;-). Aber an alle die oft bei indianischen Zeremonien sind: Diese Woche ist offen für alle Kulturen und gerade auch für den Austausch unter uns gedacht, der sonst manchmal etwas zu kurz kommt 🙂

Links:

Fotos:

07.-15.07.2018 Visionssuche-Workshop und -Camp mit Jens Hofmann

Visionssuche-Workshop /-Camp und Sommercamp mit Jens Hofmann in Lokfeld

07.07. – 15.07.2018 // Workshop + Camp „Crying for a Vision“ (PDF zum Download)

Sa 07.07. // 10-17 Uhr Workshop
So 08.07. // 10-17 Uhr Workshop
Mo 09.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Di 10.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Mi 11.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Do 12.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Fr 13.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Sa 14.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
So 15.07. // vormittags Dankes-Schwitzhütte

Workshop 07. – 08. Juli jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr
In diesem Workshop vermitteln wir Dir das nötige Wissen, um die geschichtlichen
Hintergründe, die Bedeutung, die Vorbereitung und den Ablauf einer Visionssuche.
Grundsätzlich solltest Du wissen, dass wir die Visionssuche auf traditionelle Art
durchführen. Das heisst, so wie es seit Generationen im Stamm der Lakota und im
Besonderen in der Familie Chipps praktiziert wird.
An den Abenden (ab 17.00 Uhr) beginnen wir mit der Schwitzhüttenzeremonie, die
Teil der Vorbereitungen zur Visionssuche ist.

Visionssuchen 09. – 14. Juli

Vorbereitung
In den Tagen Deiner Vorbereitung gibt es täglich eine Schwitzhütte. Du hast Zeit für
Deine persönlichen Vorbereitungen (Visionssucheplatz suchen, Ties machen, etc.).
Wir werden Dich dabei in vollem Umfang unterstützen.

Visionssuche
In der Entscheidung, ob Du für ein, zwei oder drei Nächte auf Visionssuche gehst,
werden wir Dir helfen. Entsprechend werden wir Dich am Abend nach einer kurzen
Schwitzhütte auf Deinen Visionssucheplatz bringen, wo Du die folgenden Nächte,
und die dazwischen liegenden Tage allein, ohne Essen und Trinken, aber dennoch
sicher und behütet, in Dein Gebet vertieft, verbringen wirst. Am Morgen nach der
letzten Nacht werden wir Dich abholen und mit einer kurzen Schwitzhütte wieder auf
die „normale“ Welt vorbereiten.

Nachbereitung
Es ist uns wichtig, dass du anschließend noch im geschützten Rahmen des Camps
bleibst, bis du wieder in die Öffentlichkeit gehst. Dort werden wir dir ein sanftes
wieder Ankommen ermöglichen. Es gibt die Möglichkeit, deine Erfahrungen mit uns
zu teilen. Fragen kannst in einer Lowampi-Zeremonie direkt von den Spirits
beantworten lassen, um Klarheit über deine Erlebnisse zu bekommen.

Dankeshütte 15. Juli vormittags
Abschliessen werden wir das Camp mit einer Dankes-/Wopila-Schwitzhütte.

Sommercamp 09. – 14. Juli
An diesen Tagen wird es abends (ab 17.00) je nach Interesse, Bedarf und Teilnehmerzahl
auch Schwitzhütten für die Unterstützer geben. Es wird Zeit sein gemeinsam Lieder zu
lernen, sich auszutauschen, vielleicht spannen wir auch mal die Wassertrommel um die
NAC-Songs zu singen oder singen an der Sonnentanztrommel.
Du bist herzlich eingeladen die Zeit hier zu verbringen auch wenn du nicht selbst auf
Visionssuche gehst. Es wird aber kein festes Programm geben, da ich mit meiner
Hauptaufmerksamkeit bei den Visionssuchenden bin.

Organisatorisches

Leitung: Jens Hofmann und Team
Ort: Lokfeld 2, 23858 Barnitz
Übernachtung: Wer hier übernachten möchte kann dies gern im Zelt oder im Saal tun.
Melanie bittet um 10 € pro Nacht.

Beitrag / Kosten:
Workshop – für den Samstag hätte ich gern 30 €, für den Sonntag 50 € bzw. 80 € für
beide Tage.
Visionssuche – Für eine Visionssuche von zwei oder drei Nächten bekomme ich 300 €
für meine Begleitung. Zuzüglich der Kosten für Feuerholz, Steine, etc. von etwa 50 €.
Schwitzhütten – sind wie immer auf Spendenbasis. Wir bitten dich etwas zum gemeinsamen Essen mitzubringen.

Anmeldung / Vorbereitung:
Bitte unter: info@jens-hofmann.de oder 0173-4000 484.
Solltest du auf Visionssuche gehen wollen melde dich bitte so bald als möglich. Dann
schicke ich dir eine Liste mit den Dingen zu, die du brauchst und wir können besprechen
wie du dich am besten darauf vorbereiten kannst.

Anmeldung aller Zeremonien in Lokfeld 2018https://doodle.com/poll/mmzk435argusu25s

Frauen:
Frauen, die ihre Menstruation haben, können den Unterricht und die Unterweisung
während des Workshops / Camps wahrnehmen. Die Teilnahme an den Zeremonien, wie
Visionssuche oder Schwitzhütte, kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Teilnahmebedingungen:
Jeder Teilnehmer bestätigt, dass er körperlich und geistig fähig ist, an dem jeweiligen Kurs
teilzunehmen. Ausnahmen bedingt durch Krankheit, Behinderung, medizinische
Medikamente usw. müssen vorher mitgeteilt werden. Der Teilnehmer ist sich bewusst,
dass die Teilnahme trotz sicherer Bedingungen Gefahren mit sich bringen kann und
übernimmt dafür die volle Verantwortung. Hierzu zählen auch Risiken wie Verletzungen,
Krankheit, Schäden oder Verlust von Eigentum, die durch höhere Gewalt verursacht
wurden. Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen der Trainer/Leiter Folge zu
leisten. Die Teilnahme an den Kursen erfolgt somit auf eigene Gefahr.

01.02.18 Wohnprojekt entwickelt sich…

Seit dem Jahreswechsel ist der Roy (29, Bäcker) bei uns mit seinen beiden süßen Hunden Naujok (11) und Nana (2). Er kocht unglaublich guuuut vegan und ist bereits bei allen Zeremonien tatkräftig dabei 😉 Kinder lieben ihn und seine Hunde, und der Austausch über Wohnprojekte macht uns richtig viel Spaß… Schön, dass ihr hier seid ihr Drei!!! 😀

 

Wir haben eine Wohnung (65 qm, EG) umgebaut zur WG mit Gästezimmer, alles ist neu renoviert und mit Parkettboden ausgelegt, Kleinigkeiten folgen noch (zum Fotoalbum):

  • Das kleine Zimmer hat 12 qm, zwei Betten (90 + 140 cm) inkl. Bettwäsche, einen Schrank und einen Tisch. Es ist ideal für Gäste zum Kennenlernen, Übernachten bei Zeremonien oder Camps oder Workshops, für Workawayer oder Freunde. Eine Monatsmiete liegt bei 240 € pauschal warm, zzgl. Strom, Ermäßigung für Vereinsmitglieder und kürzere/längere Miete auf Anfrage.
  • Das große Zimmer hat 25 qm, Sofa (Gästebett), Schreibtisch und Massageliege. Es ist als Gemeinschafts-Wohnzimmer, Gästezimmer und für Heilbehandlungen und Einzelgespräche gedacht.
  • Die Küche hat ca. 14 qm mit Spüle, Schränken, Herd, Tisch und ist fast fertig eingerichtet.
  • Das Bad hat 3,8 qm mit Dusche, WC, Waschbecken, Waschmaschine und Gästehandtüchern.
  • Der Flur führt zur Wohnung und dem Saal, hier ist unser Infopoint mit Flyern von Freunden aus der Region, Fahrradkarten, Ausflugszielen, offener Bücherschrank…

Diese Räume sind Basis/Ausgangspunkt für unser Wohnprojekt, sie werden gemeinsam genutzt zusammen mit dem Veranstaltungssaal nebenan (ca. 100 qm), dem Büro (ca. 30 qm) und natürlich dem Garten (ca. 6.500 qm). Wir haben hier weitere Räume wie zwei Bauwagen, einen Wohnwagen, eine ehemalige Kegelbahn, 3 Pferdeboxen, einen Schafstall, einen Kaninchenstall und im Sommer ein Tipi und ein kleines Mittelalterzelt (Privatwohnungen nicht mitgerechnet). Gern könnte noch ein Bauwagen oder Tinyhouse folgen, eine Jurte und ein Hoogan 🙂

Nun suchen wir weitere liebe Leute zum Kennenlernen und Austauschen, möchten weiter ausbauen und gemeinsam gestalten. Alles Gemeinschaftliche und Gemeinnützige läuft über unseren Förder- und Kulturverein. Natur- und Kulturerlebnisse, indianische Zeremonien und ökologisch-makrobiotisch-vegane Lebenseinstellungen sind momentan unsere Schwerpunkte, aber wir sind offen für fast alles 🙂 Toll wäre z.B. mal wieder häufiger eine offene Bühne (Musik, Theater, Zauberei, Lesungen), Workshops, Lagerfeuer, Ferienprogramm, Kanufahren, Permakultur, mehr Tiere im Garten, Re- und Upcycling, Tanzabende, Filmabende, …

Unsere nächsten Termine/Treffen/Veranstaltungen stehen im Kalender und hier. Monatlich (meist am 4. Samstag) um 11 Uhr treffen wir uns zum Potluck-Brunch und für anschließende Aktivitäten, da ist jeder herzlich willkommen. Zu Zeremonien bitte unbedingt vorher melden. Das nächste Sommer-/Workcamp findet statt 16.-20. Juli 2018.

Preise

Um unseren Vereinszweck zur erfüllen brauchen wir natürlich auch Geld, und zwar ziemlich viel Geld… 🙂 Die Gemeinnützigkeit und Gemeinschaft stehen dabei aber immer im Vordergrund, d.h. wir erzielen keine Gewinne sondern jeder Cent unterstützt dieses Projekt und wir freuen uns auch über Unterstützer, Mitmacher und Gäste ohne (großen) Geldbeutel – vielleicht helft ihr ja dann das Essen kochen, die Teller waschen, den Rasen mähen, den Schuppen bauen, Werbung machen, etc… 🙂

Die nachfolgenden Preise sind daher bitte als Normal-/Richtwert zu verstehen, Ermäßigungen (auch für Vereinsmitglieder) auf Anfrage, Kinder bis 12 J. frei:

Preise (Stand 30.07.2018)

Stellplatz Zelt pro Nacht 5,00 €
Stellplatz Gruppenzelt oder Tipi pro Nacht 8,00 €
Übernachtung im eigenen Zelt oder Tipi pro Pers./Nacht* 7,00 €
Übernachtung in unserem Zelt oder Tipi pro Pers./Nacht* 15,00 €
Übernachtung im Gästezimmer pro Pers./Nacht 25,00 €
gesamte Ferienwohnung, Saal und weitere Räume auf Anfrage
Nutzung Grill inkl. Reinigung 5,00 €
Lagerfeuerholz gehackt und gesägt pausch. 15,00 €
*Inklusivpreise für Reservierung, Müll, Duschen, Warmwasser

Getränke & Speisen

Das “Flusscafé” im Treffpunkt Lokfelder Brücke ist derzeit kein regulär geöffneter Gewerbebetrieb. Aber Getränke, Frühstück und Snacks bzw. Verpflegungsangebote sind auf Anfrage möglich.

 

Übersicht Kalender 2018

Nächste Veranstaltungen aus unserem Kalender (Stand: 11.03.18):

JANUAR 2018

FEBRUAR

MÄRZ

APRIL

MAI

JUNI

JULI

AUGUST

SEPTEMBER

OKTOBER

NOVEMBER

DEZEMBER

  • Sa 01.12.18 10:00 – 20:00 Uhr  Schwitzhütte mit Hans (Krumbecker Hof)
  • Fr 07.12.18 08:21 Neumond Schütze
  • Sa 08.12.18 15:00 – 22:00 Uhr General Healing (Yuwipi) mit Tobias und Jens (Wieckenberg)
  • Sa 08.12.18 10:00 – 20:00 Uhr  Schwitzhütte mit Gerd (Schattin)
  • So 16.12.18 14:00-18:00 Uhr Advents-Café
  • Do 20.12. – Fr 04.01.19 Weihnachtsferien Hamburg
  • Fr 21.12.18 23:23 MEZ Wintersonnenwende (kürzester Tag – längste Nacht)
  • Fr 21.12. – Fr 04.01.19 Weihnachtsferien Schleswig-Holstein
  • Sa 22.12.18 18:50 Uhr Vollmond Krebs
  • Sa 22.12.18 11:00 – 18:00 Uhr Potluck-Brunch & CLuB-Treffen
  • So 23.12.18 13:00 – 18:00 Uhr Schwitzhütte mit Menie
  • Mo 24.12. – Fr 04.01.19 Weihnachtsferien Niedersachsen

Advents-Café 17.12.2017

Liebe Freunde der Lokfelder Brücke,

wie jedes Jahr laden wir euch ganz herzlich ein zu unserem Advents-Café am Sonntag, 17. Dezember von 14 bis 18 Uhr. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee & Kuchen (bio-vegan) mit lieben Freunden in Advents-Stimmung, Zeit zum Kennenlernen und Plaudern, Netzwerken und Entspannen, Spielen und Schlemmen, … 🙂

Unsere Heilpraktiker Nina Kröger und Jens Hofmann führen euch in die wundervolle Welt der ätherischen Öle von Young Living ein, es gibt viel zu schnuppern und kennenzulernen! Und wer mag bekommt von mir einen Gutschein für 20 Minuten meiner “Probe-Öle-Rücken-Nacken-Massage” in unseren neu renovierten Räumen geschenkt 😉

Wer möchte noch etwas präsentieren bzw. mit uns teilen? Möchte jemand Musik machen oder auf die Bühne?

Zudem freuen wir uns wieder über so leckere bio-vegane Kuchenspenden, bitte sagt bescheid, wenn ihr helfen/backen könnt bzw. möchtet, dankeee! 🙂

Ich freue mich auf euch und sende liebe Grüße,

eure Menie


Social Media:


Link zu den Fotos & Videos (bitte auf das Foto klicken):

https://photos.app.goo.gl/JuFeIyUPTUyinBCu2


Links zu unseren anderen Advents-Cafés:

Natur-Kultur-Erlebnis TRAVETRÄUME 2017

Liebe Freunde der Lokfelder Brücke,
herzlich Willkommen zu unseren Natur-Kultur-Erlebnistagen “TRAVETRÄUME”! Dieses Jahr laden wir euch zu einem (internen) Familien-Sommercamp mit abschließendem (öffentlichen) Sommerfest ein. Besonders am Herzen liegen uns dabei viiiieeel Zeit für Gemeinschaft und voneinander lernen, kochen & essen, Entschleunigung und Zeremonien, Kreativität und Spaß – natürlich ökologisch sinnvoll 😉 Das “Programm” inhaltlich werden wir gemeinsam in der Zeit planen, d.h. wir eröffnen hier einen “open space”. Der “organisatorisch bisher angedachte Rahmen” wird auf dieser Internetseite weiter ergänzt. Bitte merkt euch den Termin bereits vor, nehmt euch Urlaub, sprecht euch mit Freunden ab, kommt monatlich zu den Vorbereitungstreffen beim Brunch bzw. meldet euch, wenn ihr Lust auf eine schöne Zeit mit und bei uns im Sommer habt, wir freuen uns auf euch!
Liebe Grüße,
Melanie

Organisatorisch angedachter Rahmen (Stand 08.08.17):

  • Sa 26.08.2017 Anreise, Aufbauen
  • So 27.08.2017 Übungs-Schwitzhütte mit Menie
    • 13 Uhr Mittagsessen
    • 14 Uhr Feuer anzünden
    • 16-17 Uhr Beginn der Zeremonie
  • Mo 28.08. – Fr 01.09.2017 Familien-Sommercamp (“open space”)
    • täglich gemeinsam makrobiotisch kochen und essen
    • viel Zeit für Natur, Kultur & Gemeinschaft, miteinander und voneinander lernen
    • Lagerfeuer-Sommernächte im Tipi, Gitarre, Stockbrot, …
    • Sara wird in der Woche auch Übung-Schwitzhütten machen
    • Fr 01.09.2017 ca. 20-24 Uhr Einführung in unser Leben mit Zeremonien, Wassertrommel-Songs der Native American Church
  • Sa 02.09.2017 ab 14 Uhr Tag der offene Tür & Sommerfest 😀
  • So 03.09.2017 Abbauen, Abreise

 “Kosten” Camp: 75 €/Person ab 6 Jahren, Übernachtung im Tipi oder eigenen Zelt, Essen + Trinken wird von der Gruppe vor Ort selbst organisiert (bio-vegan). Ermäßigung auf Anfrage (Bitte meldet euch auch wenn ihr kein Geld habt aber mithelfen oder euch anderweitig einbringen könnt/möchtet, das ist genauso wertvoll und die Gemeinschaft ist hierbei wichtiger als Geld!).

Ablauf in Dankbarkeit und Anlehnung an die Sommercamps von Michael Hartl: (https://experimentselbstversorgung.net/veranstaltung-zusammen-organisieren-und-wachsen/)

Beim „open space“, der Methode, nach der wir die Camps hier ablaufen lassen, entscheidet die Gruppe aus dem Bauch heraus, welche Themen gerade die sind, die wichtig zu bearbeiten sind. Und die sind dann auch gut so. Die Themenvielfalt geht von Gemeinschaft und deren solidarisches Wirtschaften, über Sport und Meditation, bis hin zu Märchen und gemeinsamen Musizieren.

Und beim Reflektieren des Sommercamps dachte ich mir, was denn der organisatorische Rahmen ist, den wir da eigentlich spannen. Und wie sieht der menschliche Rahmen aus? Ich fände nämlich fein, wenn es noch viel mehr dieser Events geben würde – nicht nur von uns. Darum mal hier eine Übersicht, welche Methoden ich als besonders hilfreich für das Gelingen unserer Camps empfunden habe.

Open space

Unsere Camp-Organisation ist stark angelehnt an die Großgruppen-Moderations-Technik „open space“. Wir möchten nämlich, dass die Camps gemeinsam gestaltet werden. Möglichst selbstorganisiert, für verantwortungsvolle und freie Menschen und von ihnen kreativ und inhaltlich gestaltet. Dazu gibt es nach einer Kennenlernphase das gemeinsame Suchen und Festlegen von Themen. Das sieht bei unseren Camps im Kern so aus:

  • Wer mag schlägt ein Thema vor und erzählt kurz, ob sie*er Ahnung vom Thema hat oder Wissen bekommen möchte.
  • Sie*er sagt, ob es ein Redekreis, ein praktischer Workshop oder eine Wanderung sein soll. Oder was jeder und jedem sonst so einfällt als möglicher Ablauf.
  • Sollte sich eine*r anschließen wollen, bei dem Thema aktiv mitzuwirken, also Wissen beisteuern, kann diese Person das kurz anmerken.
  • Das Thema wird aufgeschrieben und das nächste Thema kann vorgestellt werden.
  • Sind alle Themen gesammelt, vergibt jede Person maximal 8 Punkte. Nur 1 Punkt pro Thema. Du musst nicht alle Punkte vergeben.
  • Durch das dadurch entstehende „Interessensranking“ können zwei oder drei Freiwillige die am meisten nachgefragten Themen auswählen und in den Wochenplan einordnen. Wir planen Vormittag und Nachmittag je ein Thema. Und passende wie Jam-Sessions oder bestimmte Redekreise oder Workshops werden abends eingeplant.

Abwandlung: Wie oben beschrieben werden zu Beginn gleich die Themen für die ganze Woche festgelegt. Vielleicht versuchen wir aber auch, nur zwei Tage zu planen und dann am Ende der zwei Tage die noch nicht behandelten Themen neu zu bewerten. Oder Themenbereiche zu machen, wie „praktischer Workshop“, „körperliches“, „seelisches“, „Redekreise“ und „Unterhaltung“, damit selbst wenn alle Redekreise hoch spannend sind und daher die meisten Punkte bekommen, auch Platz bleibt für praktisches.

Wer mehr zu open space als Methode erfahren will, kann sich hinter den Links eine kurze (https://web.archive.org/web/20140305191345/http://www.openspaceworld.org/german/index.html) oder eine lange (https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space) Beschreibung dazu durchlesen.

Redekreise

Der Tag beginnt nach dem Frühstück und endet nach dem Abendessen mit einem großen Redekreis, zu dem alle kommen sollen, die am Camp teilnehmen. Hier geht es um zwei Punkte: Befindlichkeit und Organisatorisches.

Für einen Redekreis sitzen alle in einem Kreis. Eine Moderatorin begrüßt kurz alle, sagt, welche Runde nun ansteht und gibt dann das Wort an die Person, die den stärksten Impuls spürt, etwas zu sagen. Von dort aus wird das Wort – oder wenn gewünscht auch ein Redestab oder anderer Gegenstand – im Uhrzeigersinn reihum gegeben. Dabei spricht nur die Person, die an der Reihe ist, bzw. den Rede-Gegenstand hat, und alle anderen hören aufmerksam zu.

Befindlichkeitsrunde

In der Befindlichkeitsrunde, die am Morgen die Eröffnung macht und am Abend das Ende des Redekreises, kann jede*r äußern, wie es ihr*ihm geht, was gerade in mir passiert oder wie ich mich in der Gruppe fühle. Einfach, was gerade auf dem Herzen liegt oder um es herum tanzt und fliegt. Am ersten Tag sind die Äußerungen oft nur kurze „Ja, eh gut. Passt alles. Danke.“. Aber zum Ende der Woche hin öffnen sich die meisten Menschen immer mehr – was ein schnelles und gutes Gespür für die anderen entstehen lässt und einen besonderen Beitrag für das Gemeinschaftsgefühl leistet.

Organisationsrunde

Die Organisationsrunde ist für alle Punkte rund um das Camp und den Ablauf. Diese ist besonders wichtig, da sich das Camp ja so gut wie möglich selbst organisieren soll. Hier ist Platz für Fragen oder Anmerkungen zu den Zeitplänen, zum Essen oder dem Nachkaufen von Zutaten, Anliegen zur Sauberkeit oder für Anmerkungen, was noch wichtig wäre für die Kinder, etc. Und auch hier lässt sich meist über die Woche eine interessante Entwicklung beobachten: Sind es am Anfang noch hauptsächlich die Moderator*innen und Gastgeber*innen, die Punkte anmerken, verteilt sich das zum Ende der Woche auf immer mehr Teilnehmende. Die damit zu aktiven Gestalter*innen werden. Eines unserer großen Ziele: Menschen ermächtigen, sich gemeinsam selbst zu organisieren.

Gemeinsames Kochen und Essen

Wenig erlebe ich als so wertvoll und zusammenführend, als gemeinsames zubereiten und verzehren von gutem, gesunden Essen. Es liegt Magie in diesem Prozess, wo aus unterschiedlichsten Zutaten etwas erschaffen wird, dass Eigenschaften hat, die keine der Zutaten selbst hatte. Es liegt Liebe in diesem Tun, denn wenn wir für Menschen gutes Essen zubereiten, die uns mehr und mehr bedeuten, machen wir das mit Hingabe. Und es liegt so viel soziales in diesem Prozess, denn wir tauschen uns aus, erschaffen gemeinsam etwas und genießen es danach miteinander.

Daher nimmt bei uns das Zubereiten des Essens einen hohen Stellenwert ein und alle, die möchten, können sich einbringen. Es ist nichts notwendiges, das im Rahmen einer Camp-Organisation eben erledigt gehört, sondern es ist integraler Bestandteil dessen, was hier in der Woche abläuft. Und ebenso wird das gemeinsame Essen als wichtig gesehen.

Anmerkung Menie: Ich liebe die makrobiotische Küche und freue mich auf die Zeit zum Kochen mit euch, über Austausch und Gleichgesinnte. Dies ist kein Muss aber es wäre schön, wenn wir zumindest überwiegend bio, vegan, regional, saisonal und natürlich kochen 🙂

Lagerfeuer und Musik

Klar, einerseits kochen wir über dem Feuer. Aber das Feuer ist auch zentrale Anlaufstelle hier und zieht sowieso seit jeher Menschen einfach an. Alle sitzen am Feuer, reden, lachen, spielen Musik und starren manchmal gedankenverloren in die Flammen.

Mehr muss ich zum Lagerfeuer und der Musik glaube ich nicht schreiben. Wer nicht tief in sich spürt, warum das so wichtig ist: Hinaus mit Dir heute Abend! Nimm ein paar Menschen mit und entzündet ein Lagerfeuer!

Der Mindset fürs Wohlfühlen

Mich freut ganz besonders, dass in den Feedbacks immer wieder die Rede von der Besonderheit dieses Ortes die Rede ist. Wie wohl und sicher sich hier die meisten Menschen fühlen. Und viele sehen die Ursache in den hier lebenden Personen. Das schmeichelt natürlich, aber ich denke, dass alle Menschen, die das wirklich wollen, einen solchen Rahmen schaffen können. Dazu gibt es aus meiner Sicht ein paar simple Ansätze – die gerne auch den Teilnehmenden kommuniziert werden können – und die nicht nur auf einem solchen Camp zählen:

  • Alle Menschen, die da sind, sind genau die richtigen.
  • Die Themen, die gemeinsam gefunden werden, sind die jetzt wichtigen.
  • Wir haben Zeit. Für alles. Und alles passiert dann, wenn die Zeit reif ist und läuft so lange, wie es sich stimmig und richtig anfühlt.
  • Sei offen für Veränderungen – und passe Dich flexibel an. Wie beim improvisierten Tanzen!
  • Gib Dich hin – sowohl der Veranstaltung, als auch den dort befindlichen Menschen.
  • Sei präsent und höre bewusst zu.

Anmerkung Menie zu den Zeremonien:

Da einige von uns ein Leben mit Zeremonien führen wird die eine oder andere Schwitzhütte auch in dieser Campzeit stattfinden und die Wassertrommel gespannt. Eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen, falls ihr dies noch nie erlebt habt ;-). Aber an alle die oft bei indianischen Zeremonien sind: Diese Woche ist offen für alle Kulturen und gerade auch für den Austausch unter uns gedacht, der sonst manchmal etwas zu kurz kommt 🙂

Links:

Fotos:

Brombeeren- und Mirabellen-Ernte beginnt, Äpfel folgen :-)

Meine Mutter hat dieses Jahr den ersten größeren Schwung Brombeeren und Mirabellen gesammelt – seeehr lecker 🙂

Meldet euch wenn ihr welche sammeln möchtet: Wer am Samstag 26.8.17 ab 11 zum Potluck-Brunch oder vom 26.8.-3.9.17 zum Sommercamp kommt, bekommt vielleicht noch welche ab 😉 aber die Büsche und Bäume sind inzwischen wirklich groß gewachsen…

Bald werden auch die Äpfel wieder reif sein und davon haben wir jährlich mehr als genug. Durch unsere Kooperation mit dem Lübecker Verein Hanse-Obst e.V. können die Bäume bestimmt und kartiert werden, gepflegt, die Äpfel gemeinsam geerntet und zu Saft gepresst. Aber sowas braucht immer viele freiwillige helfende Hände, daher hier schon mal wieder ein kleiner Aufruf an alle, die im Herbst Lust und Zeit dazu haben 🙂

Besuch vom Maulwurf

Gestern noch eine Schwitzhütte mit Frauenthemen, heute Besuch vom Maulwurf – wir rufen ihn zu jeder indianischen Zeremonie als Krafttier für die Mutter Erde, das hat wohl gut geklappt  🙂

“Wahinheya, der Maulwurf. Positiv: Kennt die Wurzeln aller Dinge, die Heilkräfte des Körpers, Kraft der Selbstheilung. Negativ: Blindheit, Verschlossenheit.”

Für mehr Fotos bitte hier auf das Bild klicken:

Maulwurfshügel haben wir hier ja viele, aber gesehen hatten wir bisher noch keinen von diesen putzigen kleinen Bewohnern. Wie flauschig und sauber das Fell ist und wie groß die Grabhände, er hat nicht gebissen obwohl er Fleischfresser ist und sich einen Moment ruhig ansehen lassen. Wir haben die Katze zurück gehalten und hoffen, der Kleine ist wieder gesund und lebendig unter die Erde gekommen 🙂 Die Wette gegen meine Mutter habe ich jedenfalls verloren, sie haben Augen, wenn auch kleine: https://de.wikipedia.org/wiki/Maulwürfe.

Maulwurf

~ Handeln ~

Hat sich ein Maulwurf in Ihr Leben gegraben, mahnt er Sie, Ihre realen Handlungen zu überprüfen. Kann es sein, dass Sie die reale Ebene verlassen haben und Ihre Ideen in Wirklichkeit nicht mehr realisierbar sind? Vielleicht weichen Sie dem praktischen Handeln aus, indem Sie Luftschlösser bauen. Bedenken Sie, dass der Maulwurf über der Erde keine Überlebenschancen hätte. Genauso können Ihre Handlungen keinen Erfolg bringen, wenn Sie die Realität verlassen.

Für uns Menschen ist es wichtig, unser Handeln nach den Gesetzen der Natur auszurichten. Ein gewisser Weitblick kann dabei nützlich sein. Doch wenn wir uns in unseren Visionen verlieren, genügen unsere Lebenserfahrungen bei weitem nicht, um ohne leidvolle Prozesse wieder zur Erde zurückzufinden. Die Maulwurfmedizin lehrt uns ein erdnahes Leben. Es steht Ihnen frei, sich in der Realität unendlich viele Möglichkeiten zu eröffnen, mannigfaltige Ausdrucksformen zu finden und einen größtmöglichen Raum einzunehmen. Doch alles, was sich in Ihrem Leben abspielt, sollte begreifbar bleiben. Gehen Sie nie leichtfertig über Strukturen und Formen Ihres Lebens hinweg, indem Sie die Geschehnisse aus dem realen Rahmen heben. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie alles verstehen, und es braucht vielleicht etwas Mut, zum eigenen Unverständnis zu stehen. Begegnet Ihnen der Maulwurf, will er Sie also auch ermuntern, sich auf das ganze Naheliegende, ganz real Echte zu besinnen.

In der Realität des Lebens liegt auch sehr viel Geborgenheit. Vielleicht tut es Ihnen gerade jetzt gut, sich in die Arme von Mutter Erde zurückzugeben. Lassen Sie sich von Strukturen und Gesetzmäßigkeiten der Erde beruhigend umschließen und haben Sie den Mut, den Abläufen in den anderen Welten ihren Lauf zu lassen. Da der Maulwurf sein Erdreich nur sehr selten verlässt, empfehlen wir Ihnen, diese Begegnung doch sehr ernst zu nehmen. Prüfen Sie in Ihrem Leben, was fassbar, real und echt ist, und lassen Sie für einen Moment Ihren Glauben, ihre Visionen und Ideen beiseite. Vielleicht ist ja wirklich in Ihrem realen Leben der Wurm drin, und vor lauter träumen haben Sie es noch gar nicht bemerkt.

Der Maulwurf mag zwar blind sein, doch sein Tastsinn ist sehr ausgeprägt. Tasten Sie sich also durch die Strukturen Ihrer Realität und Sie werden wahrscheinlich so manchen Wurm finden. Oft begegnet man nur den Spuren des Maulwurfs, zum Beispiel Erdhügeln. Lassen Sie den kleinen Kerl ruhig in seinem Erdreich leben. Sie können gewiss sein, wenn er sich mit seinen Gängen in Ihren Garten gewagt hat, ist in den Strukturen Ihres Lebens alles in Ordnung. Er fühlt sich von Ihnen angezogen, weil Sie sich das Reich der Erde ebenso zur vertrauten Heimat gemacht haben wie er.

Quelle: „tierisch gut – Tiere als Spiegel der Seele – Die Symbolsprache der Tiere“ von Regula Meyer