15.-28.07.2019 TRAVETRÄUME Sommercamp

Hervorgehoben

Alle allgemeinen Infos, Preise, Links, Fotos, etc. findet ihr hier: TRAVETRÄUME Natur-Kultur-Erlebnis.

Zeitplanung inkl. Essen:

  • Do 27.06. – Mi 07.08.19 Sommerferien Hamburg
  • Mo 01.07. – Sa 10.08.19 Sommerferien Schleswig-Holstein
  • Do 04.07. – Mi 14.08.19 Sommerferien Niedersachsen
  • Montag 15.07.19 (09:00 Uhr Beginn Sommercamp)
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa, Mario
    • 09:00-13:00 open space
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
    • 14:00-18:00 open space
      • Menie, Masoud, Maria, Cordt, Alexa
      • 14:00-18:00 Übungs-Schwitzhütte Alexa, Cordt
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Menie, Masoud, Alf, Maria, Cordt, Alexa
    • 19:00-23:00 open space
      • Menie, Masoud, Maria, Cordt, Alexa
      • 20:00-22:00 Canupa-Zeremonie mit Cordt
  • Dienstag 16.07.19 (23:39 Uhr Vollmond Steinbock)
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
    • 09:00-13:00 open space
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
      • 06:30-10:00 Übungs-Schwitzhütte Alexa, Cordt
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
    • 14:00-18:00 open space
      • Menie, Masoud, Maria, Cordt, Alexa, Jens
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Menie, Masoud, Maria, Cordt, Alexa, Jens
    • 19:00-23:00 open space
      • Menie, Masoud, Maria, Cordt, Alexa
      • 20:00-22:00 Canupa-Zeremonie mit Cordt
  • Mittwoch 17.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
    • 09:00-13:00 open space
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
      • 06:30-10:00 Übungs-Schwitzhütte Alexa, Cordt
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
    • 14:00-18:00 open space
      • Menie, Masoud, Maria, Cordt, Alexa, Tasja
      • 17:00-19:00 Umwelt-Film ansehen?
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Menie, Masoud, Alf, Maria, Cordt, Alexa
    • 19:00-23:00 open space
      • Menie, Masoud, Maria, Cordt, Alexa, Alf
      • 19:00-20:00 Redestabrunde mit Cordt
      • 20:00-22:00 Canupa-Zeremonie mit Cordt
  • Donnerstag 18.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
    • 09:00-12:00 open space
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
      • 06:30-10:00 Übungs-Schwitzhütte Alexa, Cordt, Menie
    • 12:00-13:00 Mittagessen
      • Menie, Maria, Cordt, Alexa
    • 13:00-18:00 open space
      • Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6)
      • 13:00 Fahrgemeinschaft zum Tipimeeting mit Alfonso (Wieckenberg bei Celle) (Rückfahrt Freitag Mittag/Nachmittag)
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6)
    • 19:00-23:00 open space
      • Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6)
  • Freitag 19.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Maria + Maira (8) + Marai (6)
    • 09:00-13:00 open space
      • Maria + Maira (8) + Marai (6)
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Maria + Maira (8) + Marai (6)
    • 14:00-18:00 open space
      • Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6)
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6)
    • 19:00-23:00 open space
      • Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6)
      • Lagerfeuer im Tipi mit Stockbrot
  • Samstag 20.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6), Alexa
    • 09:00-13:00 open space
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Menie, Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6), Alexa
    • 14:00-18:00 open space
      • Menie, Masoud, Maria + Maira (8) + Marai (6), Alexa
      • 16:00 Fahrgemeinschaft zum Tipimeeting mit Alfonso (Krumbek bei Lübeck) (Rückfahrt Sonntag Mittag)
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Masoud
    • 19:00-23:00 open space
      • Masoud
  • Sonntag 21.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Masoud
    • 09:00-13:00 open space
      • Masoud
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Masoud
    • 14:00-18:00 open space
      • Masoud
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Menie, Masoud, Alexa
    • 19:00-23:00 open space
      • Menie, Masoud, Alexa
  • Montag 22.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Alexa
    • 09:00-13:00 open space
      • Menie, Alexa
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Menie, Alexa
    • 14:00-18:00 open space
      • Menie, Alexa
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Menie, Alexa
    • 19:00-23:00 open space
      • Menie, Masoud, Alexa
  • Dienstag 23.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Alexa
    • 09:00-13:00 open space
      • Menie, Alexa
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Menie, Alexa
    • 14:00-18:00 open space
      • Menie, Barbara
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Menie, Barbara
    • 19:00-23:00 open space
      • Menie, Masoud, Barbara
  • Mittwoch 24.07.19
  • Donnerstag 25.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Barbara
    • 09:00-13:00 open space
      • Menie, Barbara
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Menie, Barbara
    • 14:00-18:00 open space
      • Menie, Barbara
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Menie, Barbara
    • 19:00-23:00 open space
      • Menie, Masoud, Barbara
  • Freitag 26.07.19
    • 08:00-09:00 Frühstück
      • Menie, Barbara
    • 09:00-13:00 open space
      • Menie, Barbara
    • 13:00-14:00 Mittagessen
      • Menie, Barbara
    • 14:00-18:00 open space
      • Menie, Barbara, Christiane, Udo, Olli
    • 18:00-19:00 Abendessen
      • Menie, Barbara, Christiane
    • 19:00-23:00 open space
      • Menie, Masoud, Barbara, Christiane
  • Samstag 27.07.19
  • Sonntag 28.07.19

TRAVETRÄUME Natur-Kultur-Erlebnis

Herzlich Willkommen zum Natur-Kultur-Erlebnis „TRAVETRÄUME“ im Treffpunkt Lokfelder Brücke!

Der Förder- und Kultur-Verein und die Agentur Travetraum laden ein zu einem Open-Space-Familiencamp pro Jahreszeit in den Ferien. Besonders am Herzen liegen uns dabei viiiieeel Zeit für Gemeinschaft, miteinander und voneinander lernen, kochen & essen, Entschleunigung und Zeremonien, Kreativität und Spaß, Spielen und Arbeiten – natürlich ökologisch sinnvoll 😉 Wir möchten diesen Treffpunkt weiter ausbauen und gestalten, diese Zeit wird auch als “Workcamp” genutzt.

Das „Programm“ inhaltlich erstellen wir gemeinsam, d.h. wir eröffnen hier einen „open space“, mehr dazu s.u.. Bitte merkt euch die Termine vor, nehmt euch Urlaub, sprecht euch mit Freunden ab, kommt monatlich zu den Vor-/Nachbereitungstreffen beim Potluck-Brunch bzw. meldet euch, wenn ihr Lust auf eine schöne Zeit mit und bei uns im Treffpunkt habt, wir freuen uns auf euch und viele schöne Stunden!

Links zu allen Traveträume-Camps mit Details/Zeitplänen:

“Energieausgleich”: Ca. 20 €/Person/Tag inkl. Verpflegung (bio-vegan), Übernachtung z.B. im Tipi oder eigenen Zelt. Die Preise und/oder Tausch-/Hilfsmöglichkeiten im Detail stehen hier. Ermäßigung für Vereinsmitglieder und auf Anfrage – bitte meldet euch auch wenn ihr kein Geld habt aber mithelfen oder euch anderweitig einbringen könnt/möchtet, das ist genauso wertvoll und die Gemeinschaft ist hier wichtiger als Geld! Wir brauchen immer helfende Hände zum Auf- und Abbauen, Kuchenbäcker, Fotografen, Feuerhüter, Geschichtenerzähler, Gitarrenspieler, …es gibt eine lange Liste… 🙂 Potluck-Brunch & Zeremonien auf Spendenbasis, Workshops auf Anfrage.

Ablauf in Dankbarkeit und Anlehnung an die Sommercamps von Michael Hartl: (https://experimentselbstversorgung.net/veranstaltung-zusammen-organisieren-und-wachsen/)

Beim „open space“, der Methode, nach der wir die Camps hier ablaufen lassen, entscheidet die Gruppe aus dem Bauch heraus, welche Themen gerade die sind, die wichtig zu bearbeiten sind. Und die sind dann auch gut so. Die Themenvielfalt geht von Gemeinschaft und deren solidarisches Wirtschaften, über Sport und Meditation, bis hin zu Märchen und gemeinsamen Musizieren.

Und beim Reflektieren des Sommercamps dachte ich mir, was denn der organisatorische Rahmen ist, den wir da eigentlich spannen. Und wie sieht der menschliche Rahmen aus? Ich fände nämlich fein, wenn es noch viel mehr dieser Events geben würde – nicht nur von uns. Darum mal hier eine Übersicht, welche Methoden ich als besonders hilfreich für das Gelingen unserer Camps empfunden habe.

Open space

Unsere Camp-Organisation ist stark angelehnt an die Großgruppen-Moderations-Technik „open space“. Wir möchten nämlich, dass die Camps gemeinsam gestaltet werden. Möglichst selbstorganisiert, für verantwortungsvolle und freie Menschen und von ihnen kreativ und inhaltlich gestaltet. Dazu gibt es nach einer Kennenlernphase das gemeinsame Suchen und Festlegen von Themen. Das sieht bei unseren Camps im Kern so aus:

  • Wer mag schlägt ein Thema vor und erzählt kurz, ob sie*er Ahnung vom Thema hat oder Wissen bekommen möchte.
  • Sie*er sagt, ob es ein Redekreis, ein praktischer Workshop oder eine Wanderung sein soll. Oder was jeder und jedem sonst so einfällt als möglicher Ablauf.
  • Sollte sich eine*r anschließen wollen, bei dem Thema aktiv mitzuwirken, also Wissen beisteuern, kann diese Person das kurz anmerken.
  • Das Thema wird aufgeschrieben und das nächste Thema kann vorgestellt werden.
  • Sind alle Themen gesammelt, vergibt jede Person maximal 8 Punkte. Nur 1 Punkt pro Thema. Du musst nicht alle Punkte vergeben.
  • Durch das dadurch entstehende „Interessensranking“ können zwei oder drei Freiwillige die am meisten nachgefragten Themen auswählen und in den Wochenplan einordnen. Wir planen Vormittag und Nachmittag je ein Thema. Und passende wie Jam-Sessions oder bestimmte Redekreise oder Workshops werden abends eingeplant.

Abwandlung: Wie oben beschrieben werden zu Beginn gleich die Themen für die ganze Woche festgelegt. Vielleicht versuchen wir aber auch, nur zwei Tage zu planen und dann am Ende der zwei Tage die noch nicht behandelten Themen neu zu bewerten. Oder Themenbereiche zu machen, wie „praktischer Workshop“, „körperliches“, „seelisches“, „Redekreise“ und „Unterhaltung“, damit selbst wenn alle Redekreise hoch spannend sind und daher die meisten Punkte bekommen, auch Platz bleibt für praktisches.

Wer mehr zu open space als Methode erfahren will, kann sich hinter den Links eine kurze (https://web.archive.org/web/20140305191345/http://www.openspaceworld.org/german/index.html) oder eine lange (https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space) Beschreibung dazu durchlesen.

Redekreise

Der Tag beginnt nach dem Frühstück und endet nach dem Abendessen mit einem großen Redekreis, zu dem alle kommen sollen, die am Camp teilnehmen. Hier geht es um zwei Punkte: Befindlichkeit und Organisatorisches.

Für einen Redekreis sitzen alle in einem Kreis. Eine Moderatorin begrüßt kurz alle, sagt, welche Runde nun ansteht und gibt dann das Wort an die Person, die den stärksten Impuls spürt, etwas zu sagen. Von dort aus wird das Wort – oder wenn gewünscht auch ein Redestab oder anderer Gegenstand – im Uhrzeigersinn reihum gegeben. Dabei spricht nur die Person, die an der Reihe ist, bzw. den Rede-Gegenstand hat, und alle anderen hören aufmerksam zu.

Befindlichkeitsrunde

In der Befindlichkeitsrunde, die am Morgen die Eröffnung macht und am Abend das Ende des Redekreises, kann jede*r äußern, wie es ihr*ihm geht, was gerade in mir passiert oder wie ich mich in der Gruppe fühle. Einfach, was gerade auf dem Herzen liegt oder um es herum tanzt und fliegt. Am ersten Tag sind die Äußerungen oft nur kurze „Ja, eh gut. Passt alles. Danke.“. Aber zum Ende der Woche hin öffnen sich die meisten Menschen immer mehr – was ein schnelles und gutes Gespür für die anderen entstehen lässt und einen besonderen Beitrag für das Gemeinschaftsgefühl leistet.

Organisationsrunde

Die Organisationsrunde ist für alle Punkte rund um das Camp und den Ablauf. Diese ist besonders wichtig, da sich das Camp ja so gut wie möglich selbst organisieren soll. Hier ist Platz für Fragen oder Anmerkungen zu den Zeitplänen, zum Essen oder dem Nachkaufen von Zutaten, Anliegen zur Sauberkeit oder für Anmerkungen, was noch wichtig wäre für die Kinder, etc. Und auch hier lässt sich meist über die Woche eine interessante Entwicklung beobachten: Sind es am Anfang noch hauptsächlich die Moderator*innen und Gastgeber*innen, die Punkte anmerken, verteilt sich das zum Ende der Woche auf immer mehr Teilnehmende. Die damit zu aktiven Gestalter*innen werden. Eines unserer großen Ziele: Menschen ermächtigen, sich gemeinsam selbst zu organisieren.

Gemeinsames Kochen und Essen

Wenig erlebe ich als so wertvoll und zusammenführend, als gemeinsames zubereiten und verzehren von gutem, gesunden Essen. Es liegt Magie in diesem Prozess, wo aus unterschiedlichsten Zutaten etwas erschaffen wird, dass Eigenschaften hat, die keine der Zutaten selbst hatte. Es liegt Liebe in diesem Tun, denn wenn wir für Menschen gutes Essen zubereiten, die uns mehr und mehr bedeuten, machen wir das mit Hingabe. Und es liegt so viel soziales in diesem Prozess, denn wir tauschen uns aus, erschaffen gemeinsam etwas und genießen es danach miteinander.

Daher nimmt bei uns das Zubereiten des Essens einen hohen Stellenwert ein und alle, die möchten, können sich einbringen. Es ist nichts notwendiges, das im Rahmen einer Camp-Organisation eben erledigt gehört, sondern es ist integraler Bestandteil dessen, was hier in der Woche abläuft. Und ebenso wird das gemeinsame Essen als wichtig gesehen.

Anmerkung Menie: Ich liebe die makrobiotische Küche und freue mich auf die Zeit zum Kochen mit euch, über Austausch und Gleichgesinnte. Dies ist kein Muss aber es wäre schön, wenn wir zumindest überwiegend bio, vegan, regional, saisonal und natürlich kochen 🙂

Lagerfeuer und Musik

Klar, einerseits kochen wir über dem Feuer. Aber das Feuer ist auch zentrale Anlaufstelle hier und zieht sowieso seit jeher Menschen einfach an. Alle sitzen am Feuer, reden, lachen, spielen Musik und starren manchmal gedankenverloren in die Flammen.

Mehr muss ich zum Lagerfeuer und der Musik glaube ich nicht schreiben. Wer nicht tief in sich spürt, warum das so wichtig ist: Hinaus mit Dir heute Abend! Nimm ein paar Menschen mit und entzündet ein Lagerfeuer!

Der Mindset fürs Wohlfühlen

Mich freut ganz besonders, dass in den Feedbacks immer wieder die Rede von der Besonderheit dieses Ortes die Rede ist. Wie wohl und sicher sich hier die meisten Menschen fühlen. Und viele sehen die Ursache in den hier lebenden Personen. Das schmeichelt natürlich, aber ich denke, dass alle Menschen, die das wirklich wollen, einen solchen Rahmen schaffen können. Dazu gibt es aus meiner Sicht ein paar simple Ansätze – die gerne auch den Teilnehmenden kommuniziert werden können – und die nicht nur auf einem solchen Camp zählen:

  • Alle Menschen, die da sind, sind genau die richtigen.
  • Die Themen, die gemeinsam gefunden werden, sind die jetzt wichtigen.
  • Wir haben Zeit. Für alles. Und alles passiert dann, wenn die Zeit reif ist und läuft so lange, wie es sich stimmig und richtig anfühlt.
  • Sei offen für Veränderungen – und passe Dich flexibel an. Wie beim improvisierten Tanzen!
  • Gib Dich hin – sowohl der Veranstaltung, als auch den dort befindlichen Menschen.
  • Sei präsent und höre bewusst zu.

Anmerkung Menie zu den Zeremonien:

Da einige von uns ein Leben mit Zeremonien führen wird die eine oder andere Schwitzhütte auch in dieser Campzeit stattfinden und ggf. die Wassertrommel gespannt. Eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen, falls ihr dies noch nie erlebt habt ;-). Aber an alle die oft bei indianischen Zeremonien sind: Diese Zeit ist offen für alle Kulturen und gerade auch für den Austausch unter uns gedacht, der sonst manchmal etwas zu kurz kommt 🙂

Fotos:

05.-14.07.2019 Visionssuche-Workshop und -Camp mit Jens Hofmann

Visionssuche-Workshop /-Camp und Sommercamp mit Jens Hofmann in Lokfeld

06.07. – 14.07.2019 // Workshop + Camp „Crying for a Vision“ (PDF zum Download)

Fr 05.07. // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Sa 06.07. // 10-17 Uhr Workshop, 13 Uhr Schwitzhütte (15 Uhr rein)
So 07.07. // 10-17 Uhr Workshop, 11 Uhr Schwitzhütte (13 Uhr rein)
Mo 08.07. // Visionssuchen // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Di 09.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte
Mi 10.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte
Do 11.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte
Fr 12.07. // Visionssuchen // 17 Uhr Schwitzhütte (19 Uhr rein)
Sa 13.07. // Visionssuchen // ab 10 Uhr Sommercamp, ggf. Schwitzhütte
So 14.07. // 11 Uhr Dankes-Schwitzhütte (13 Uhr rein)

Workshop 06. – 07. Juli jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr
In diesem Workshop vermitteln wir Dir das nötige Wissen, um die geschichtlichen Hintergründe, die Bedeutung, die Vorbereitung und den Ablauf einer Visionssuche.
Grundsätzlich solltest Du wissen, dass wir die Visionssuche auf traditionelle Art durchführen. Das heisst, so wie es seit Generationen im Stamm der Lakota und im Besonderen in der Familie Chipps praktiziert wird.
An den Abenden (ab 17.00 Uhr) beginnen wir mit der Schwitzhüttenzeremonie, die Teil der Vorbereitungen zur Visionssuche ist.

Visionssuchen 08. – 13. Juli

Vorbereitung
In den Tagen Deiner Vorbereitung gibt es täglich eine Schwitzhütte. Du hast Zeit für Deine persönlichen Vorbereitungen (Visionssucheplatz suchen, Ties machen, etc.).
Wir werden Dich dabei in vollem Umfang unterstützen.

Visionssuche
In der Entscheidung, ob Du für ein, zwei oder drei Nächte auf Visionssuche gehst, werden wir Dir helfen. Entsprechend werden wir Dich am Abend nach einer kurzen Schwitzhütte auf Deinen Visionssucheplatz bringen, wo Du die folgenden Nächte, und die dazwischen liegenden Tage allein, ohne Essen und Trinken, aber dennoch sicher und behütet, in Dein Gebet vertieft, verbringen wirst. Am Morgen nach der letzten Nacht werden wir Dich abholen und mit einer kurzen Schwitzhütte wieder auf die „normale“ Welt vorbereiten.

Nachbereitung
Es ist uns wichtig, dass du anschließend noch im geschützten Rahmen des Camps bleibst, bis du wieder in die Öffentlichkeit gehst. Dort werden wir dir ein sanftes wieder Ankommen ermöglichen. Es gibt die Möglichkeit, deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Fragen kannst in einer Lowampi-Zeremonie direkt von den Spirits beantworten lassen, um Klarheit über deine Erlebnisse zu bekommen.

Dankeshütte 14. Juli vormittags
Abschliessen werden wir das Camp mit einer Dankes-/Wopila-Schwitzhütte.

Sommercamp 08. – 13. Juli
An diesen Tagen wird es abends (ab 17.00) je nach Interesse, Bedarf und Teilnehmerzahl auch Schwitzhütten für die Unterstützer geben. Es wird Zeit sein gemeinsam Lieder zu lernen, sich auszutauschen, vielleicht spannen wir auch mal die Wassertrommel um die NAC-Songs zu singen oder singen an der Sonnentanztrommel.
Du bist herzlich eingeladen die Zeit hier zu verbringen auch wenn du nicht selbst auf Visionssuche gehst. Es wird aber kein festes Programm geben, da ich mit meiner Hauptaufmerksamkeit bei den Visionssuchenden bin.

Organisatorisches

Leitung: Jens Hofmann und Team
Ort: Treffpunkt Lokfelder Brücke, Lokfeld 2, 23858 Barnitz
Übernachtung: Wer hier übernachten möchte kann dies gern im Zelt oder im Saal tun. Melanie bittet um 10 € pro Nacht.

Beitrag / Kosten:
Workshop – für den Samstag hätte ich gern 30 €, für den Sonntag 50 € bzw. 80 € für beide Tage.
Visionssuche – Für eine Visionssuche von zwei oder drei Nächten bekomme ich 300 € für meine Begleitung. Zuzüglich der Kosten für Feuerholz, Steine, etc. von etwa 50 €.
Schwitzhütten – sind wie immer auf Spendenbasis. Wir bitten dich etwas zum gemeinsamen Essen mitzubringen.

Anmeldung / Vorbereitung:
Bitte unter: info@jens-hofmann.de oder 0173-4000 484.
Solltest du auf Visionssuche gehen wollen melde dich bitte so bald als möglich. Dann schicke ich dir eine Liste mit den Dingen zu, die du brauchst und wir können besprechen wie du dich am besten darauf vorbereiten kannst.

Frauen:
Frauen, die ihre Menstruation haben, können den Unterricht und die Unterweisung während des Workshops / Camps wahrnehmen. Die Teilnahme an den Zeremonien, wie Visionssuche oder Schwitzhütte, kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Teilnahmebedingungen:
Jeder Teilnehmer bestätigt, dass er körperlich und geistig fähig ist, an dem jeweiligen Kurs teilzunehmen. Ausnahmen bedingt durch Krankheit, Behinderung, medizinische Medikamente usw. müssen vorher mitgeteilt werden. Der Teilnehmer ist sich bewusst, dass die Teilnahme trotz sicherer Bedingungen Gefahren mit sich bringen kann und übernimmt dafür die volle Verantwortung. Hierzu zählen auch Risiken wie Verletzungen,
Krankheit, Schäden oder Verlust von Eigentum, die durch höhere Gewalt verursacht wurden. Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen der Trainer/Leiter Folge zu leisten. Die Teilnahme an den Kursen erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Arbeits-/Materialliste

Ihr könnt hier in vielen Bereichen mitmachen bzw. uns unterstützen und helfen, teilweise organisieren wir Workcamps während der “Traveträume“-Familiencamps und suchen Workawayer und Handwerksfirmen. Die folgenden Listen werden wir immer weiter aktualisieren, bei konkreten Fragen oder Ideen meldet euch bitte bei uns. Grundsätzlich läuft dieses kleine öko-soziale “Wohn- und Kulturzentrum” als ein gemeinnütziges Projekt ohne Gewinnerzielungsabsicht mit einem gemeinnützigen und steuerlich anerkannten Förder- und Kulturverein, der Spendenbelege ausstellen kann, mit einem Girokonto für Geldspenden. Aus (steuer-)rechtlichen Gründen und wegen verschiedener Förderrichtlinien gibt es aber eine Unterteilung in einigen Bereichen in “Privat”, “Gewerbe”, “Wohnprojekt” und “Verein”, sollte diese Unterteilung für euch wichtig sein, sprecht mich einfach darauf an, eine spätere Änderung oder Zusammenlegung bleibt vorbehalten (jeder der mich kennt, weiß, dass bei mir eh jeder Cent in dieses Herzensprojekt und den Freundeskreis / die Region in öko-soziale Bereiche fließt). Wir danken euch sehr für jede Geld- und Sachspende, jede helfende Hand und jeden guten Ratschlag 🙂 (Stand: 28.05.19, Melanie Otto)

Arbeitsliste:

  • Kochen: Bei jeder Veranstaltung, jedem Camp und jeder Anfrage von Gästen braucht es ein bis zwei Personen, die liebevoll und aus ganzem Herzen gern Kaffee und Essen kochen und Kuchen und Brot backen, wie immer bei uns möglichst makrobiotisch-bio-vegan-natürlich-regional-saisonal-vollwertig, soweit möglich mit Gemüse/Obst/Kräutern aus unserem Garten 🙂
  • Putzen: Viele Räume, viel Putzen 😉 Saal, Küchen, Tresen, Ferienzimmer, Badezimmer und Toiletten müssen natürlich regelmäßig sauber gehalten werden, vor allem vor/nach Veranstaltungen und Vermietungen.
  • Infopoint: Im Flur zum Saal ist unser Infopoint mit offenem Bücherschrank, die Straßentür ist nicht verschlossen. Die Regale und Bücher & Flyer müssen immer mal wieder entstaubt und durchsortiert werden.
  • Holzregal für Beamer: Im Gemeinschafts-Wohnzimmer fehlt ein passendes Holzregal an der Wand für den Beamer, das sicherlich aus Holzresten schön gebaut werden könnte.
  • Gartenmöbel: Die Gartenmöbel für den Cafégarten müssen mind. im Frühjahr und Herbst gereinigt und ggf. repariert, rausgeholt bzw. eingelagert werden.
  • Rasenmähen: Die Rasenmäher müssen mind. im Frühjahr und Herbst gereinigt und überholt werden, die Messer geschärft werden. Wenn der Rasen trocken ist, mähen wir Wege und einige Flächen, dabei ist Unterstützung natürlich immer gern willkommen.
  • Feuerholz: Es gibt hier immer wieder Brennholz abgeknickt oder gespendet, das noch gesägt, gehackt und gestapelt werden muss. Ist davon nichts mehr vorhanden oder nutzbar, kaufen wir Feuerholz, das dann ebenfalls ins Holzlager gestapelt werden muss.
  • Gemüsegarten (Material vorhanden): Unser Gemüsegarten ist noch recht am Anfang und braucht viel Liebe und Pflege. Hier ist jede helfende Hand willkommen, solange die Richtlinien der Permakultur und des ökologischen Landbaus eingehalten werden.
  • Obstgarten (Material vorhanden): Die Obstbäume müssen jährlich geschnitten werden (Feb nur wenn es über 5 Grad sind, März nur noch kleine Schnitte wegen nistender Vögel), neue Obstbäume ggf. gepflanzt werden. Das Obst muss mind. im Herbst geerntet und verarbeitet werden.
  • Kräutergarten (Material vorhanden): Wir haben ein wildes Grundstück mit verschiedensten Wildkräutern, möchten aber auch noch eine Kräuterspirale anlegen.
  • Weidenflechtzäune (Material vorhanden): Auf unserem Feuerplatz wachsen viele Weiden, die immer wieder geschnitten werden müssen (1. Okt – 28 Feb, alle 6-8 Jahre komplett). Die abgeschnittenen Weidenäste werden dann zu Zäunen geflochten, z.B. direkt am Feuerplatz oder um das Gemüsebeet herum. Ca. alle zwei Jahre bauen wir auch die Schwitzhütten daraus neu oder schneiden Gatestangen für den Sonnentanzplatz.
  • Holz-/Metallzäune (Material teilweise vorhanden): Der Zaun um das gesamte Grundstück herum muss repariert und teilweise erneuert werden, damit die Tiere nicht in Richtung Nachbarn oder Straße laufen und sich gefährden bzw. weitere Tiere in Zukunft hier leben können.
  • Pappeln: Leider wachsen bei uns sehr viele nicht heimische Hybridpappeln, der NABU renaturiert schon an mehreren Stellen die Trave und ersetzt sie u.a. durch heimische Schwarzpappeln oder Weiden. Die Pappeln wachsen wie verrückt und verteilen sich über das gesamte Grundstück, wenn wir sie nicht immer wieder zurückschneiden und die Wurzeln rausziehen, was sehr sehr anstrengend ist, hier brauchen wir immer wieder Hilfe von kräftigen Kerlen. Sobald der Grundstückszaun repariert ist und wieder Schafe oder Ziegen hier weiden, wäre dieses Problem wohl auch wieder behoben.
  • Schafstall (Material teilweise vorhanden): Am hintersten Ende vom Grundstück befindet sich der Schafstall, hier kann immer eine Kleinigkeit repariert werden oder Blechwände durch schönes Holz ersetzt werden.
  • Pferdeboxen (Material teilweise vorhanden): Solange wir keine Pferde hier haben dienen sie als Lager für Feuerholz und Gartengeräte. Aber auch hier kann immer etwas repariert und verschönert werden. Z.B. müsste eine neue Regenrinne angebracht werden.
  • Blühstreifen (Saatgut vorhanden): Wir möchten auf dem gesamten Gelände an verschiedenen stellen noch mehr Blumen pflanzen und Blumensaat streuen für Wild-/Honigbienen.
  • Mondfrauenplatz: Hinten im Garten auf dem Hügel unter der großen Eiche beim “Windkreis” befindet sich unser “Mondfrauenplatz”. Frauen sind in ihrer “moon”, wenn sie ihre Menstruation haben. Es gibt traditionelle Zeremonien von Naturvölkern, die eine so starke männliche (entgegengesetzte) Energie haben, dass Mondfrauen nicht direkt teilnehmen. Wir möchten für Mondfrauen einen besonders schönen Platz gestalten mit Blick über alles und vielen Blumen, zum Entspannen und Genießen (z.B. während den Schwitzhütten in der Lakota-Tradition der Familie Chipps). Toll wäre es wenn jemand einen kleinen Pavillon aus Holz bauen kann, den wir dann z.B. mit Fliegennetz, Tüchern, Liege, Kissen, Obst & Getränken und Ätherischen Ölen ausstatten können.
  • Kompost (Material teilweise vorhanden): Wir brauchen einen neuen richigen Kompost, mit drei Bereichen. Bretter sind teilweise vorhanden.
  • Kaninchengehege (Material vorhanden): Der Zaun muss ergänzt/repariert werden und der Kaninchenstall braucht von außen eine Dämmung aus Seegras und ein neues Gesicht aus Brettern.
  • Sandkiste (Material vorhanden): Die Sandkiste für Kinder im Cafégarten muss umgesetzt werden. Dafür muss eine neue Sandkiste aus Baumstämmen gesägt und zusammengesetzt werden, der Sand umgeschippt werden und ein neuer Deckel aus Holzbrettern gebaut werden.
  • Gartentor (nur altes Material vorhanden): Das Gartentor zum Cafégarten ist in die Jahre gekommen und fällt auseinander, einige Teile sind derzeit bereits ausgebaut. Es braucht entweder jemanden, der die Holzteile reparieren und wieder einbauen kann oder ein neues Gartentor und dann auch jemanden, der es einbauen kann.
  • Saaldach (Material fehlt noch): Das Saaldach braucht dringend einen neuen Belag bzw. Dachziegel, dafür muss die alte Wellpappe erstmal runter und Teile der Träger erneuert werden (der Dachstuhl selbst ist in Ordnung), dann der neue Belag drauf. Danach kann das Dach von unten mit Seegras gedämmt und mit Holzfaserplatten geschlossen werden.
  • Fassade (Material fehlt noch): Die alte Hausfassade ist teilweise nicht gedämmt, kaputt und mit Asbestplatten versehen. Die laten Platten müssen runter und fachgerecht entsorgt werden. Danach soll eine neue Seegrasdämmung angebracht werden inkl. Fledermaus-Nistkästen und eine Verschalung aus (Lärchen-)Holz. Für diese Arbeiten ist der Auf-/Abbau eines Gerüstes notwenig.
  • Terassendach (Material ggf. teilweise vorhanden): Für den Cafégarten brauchen wir ein festes Terassendach aus Holz- oder Aluständerwerk mit Glas- oder Welldach, damit man hier angenehm sitzen kann, auch wenn es mal zwischendurch etwas tröpfelt oder windiger wird. Alle bisher eingesetzten Pavillions sind mit der Zeit kaputt gegangen oder gar beim Sturm plötzlich zerrissen.
  • Saalanbau (Material teilweise vorhanden): Der Saal hat hinten einen kleinen Anbau, in dem sich Küche und Toiletten befinden. Das Dach und ein Toilettenabfluss müssen noch feritg repariert werden, die Wand mit Seegras gedämmt und mit Holzlatten verkleidet werden. Innen müssen die Wasserleitungen teilweise repariert und isoliert werden, damit sie im Winter nicht mehr einfrieren. Danach müssen die Spüle und der Geschirrspüler wieder richtig angeschlossen werden. Zum Schluss wird alles wieder geputzt und eingeräumt.
  • Saal (Material teilweise vorhanden): Der Saal braucht neben dem neuen Dachbelag und der neuen Fassade einige kleinere und größere Reparatur- und Sanierungsarbeiten. Die alten Holzdielen sind teilweise kaputt, müssten ausgetauscht oder abgeschliffen werden (teilweise der Boden dabei auch wieder mit Seegras gedämmt werden). Die Wände müssen teilweise neu verputzt und gestrichen werden, ggf. mit Heizrohren oder -körpern versehen werden. Die Glasbausteine sollen durch Terassentür- oder Fensterelemente ersetzt werden, damit mehr Licht reinkommt. Das Garagentor müsste früher oder später gegen eine richtige Wand mit großer Tür ersetzt werden. Beide Nebenräume müssen saniert werden, links für einen Notausgang/Werkraum und rechts für ein behindertengerechtes Badezimmer.
  • Keller: Es befinden sich zwei Kellerräume unter dem Haus, die früher oder später saniert werden müssen. Ein Keller ist voll mit Schutt aus alten Gaststättenzeiten, der da rausgeholt und entsorgt werden muss.

Materialliste: (Geld- oder Sachspenden willkommen)

  • Lebensmittel und Getränke: Viele Veranstaltungen und viele helfenden Hände brauchen viel zu essen und zu trinken. Daher freuen wir uns über jede Lebensmittel-/Saft-/Kaffee-/Kuchenspende, die möglichst makrobiotisch-bio-vegan-natürlich-regional-saisonal-vollwertig ist.
  • Putzmittel: Viele Räume, viel Bauen, viel Putzen. Putzlappen, Schwämme, Spüli, Waschmittel, Seife, Toilettenpapier, (bitte nur ökologisch abbaubar).
  • Werkzeug: Schubkarren, Spaten, Schaufeln, Hammer, Nägel, Zangen, Bohrmaschinen, Dübel, Schrauben, Sägen, Schleifen, Holzleim, Handschuhe, Arbeitskleidung, … (Wir haben schon viel aber natürlich nie genug und die Dinge gehen auch immer mal wieder kaputt.)
  • Feuerholz brauchen wir natürlich immer, für mehrere Öfen im Haus und den Feuer- und Schwitzhüttenplatz. Ideal ist natürlich schon trockenes gehacktes Holz in 30 cm Länge (etwas gern auch in 50 cm für die Schwitzhütte). Aber wir freuen uns auch über ganze Baumstämme, da der Bedarf schon recht hoch ist.
  • Holzbretter zum Bauen für einen neuen Kompost, zum Verkleiden des Kaninchenstalls und des Holzlagers.
  • Benzin fortlafend in den Kanistern für den Rasenmäher.
  • Saatgut und Setzlinge für das Gemüsebeet, Pflanzstangen.
  • Obstbäume zum Neu-/Nachpflanzen.
  • Kräuter für die Kräuterspirale.
  • Blumen und Blumensaat für Bienen.
  • Zäune aus Holz und/oder Metall zum Umranden des gesamten Grundstücks und Einteilen verschiedener Garten-/Tierbereiche.
  • ggf. ein neues Gartentor für den Zugang zum Cafégarten.
  • Saaldach: Die alte Wellpappe ist hinüber, wir brauchen neue Wellbleche bzw. ggf. Dachziegel, Dachrinnen und Abflussrohre. Zum Dämmen danach brauchen wir noch mehr Seegras und Holzfaserplatten inkl. Zubehör.
  • Fassade: Die Hausfassade muss teilweise erneuert werden, dafür brauchen wir weiteres Seegras zum Dämmen, (Lärchen-)Holzbretter zum Verkleiden und Nistkästen für Fledermäuse, alles inkl. Zubehör und einem Gerüst.
  • Ferienzimmer: 4 Haus-/Nebeneingangstüren, 4 Terassentüren, 4 Zimmer-/Badtüren, 4 Fenster klappbar. 4 Heizkörper, Heizungsrohre. 4 WCs, 4 Duschen, 4 Waschbecken, 4 Kitchenetten, Zu-/Abwasserrohre. Stromleitungen, Wand-/Mehrfachsteckdosen, Lampen. Trockenbauwände inkl. Zubehör, Kleister, Tapete, Farbe, Parkettboden. 4 Herde, 4 kleine Kühlschränke mit jew. Gefrierfach. 4 Holztische, 16 Holzstühle. 4-8 Betten, Matratzenschoner, Matratzen, 8-16 Kopfkissen & Bettdecken, Bettwäsche. 16 Handtücher, 16 Duschtücher, 16 Geschirrtücher. 4 Sofas, 4 Sofatische. Div: Lampen, LEDs, Teppiche, Gardinen, Rollos, Deko, Geschirr, Besteck, …
  • Terassendach für den Cafégarten aus Holz- oder Aluständerwerk mit Metallfüßen, Glas- oder Welldach.
  • Saal: divers, Liste folgt…

Yoga mit Jamshid Sheikh

Seit dem Frühjahr 2019 lebt der Iraner Jamshid Sheikh in Reinfeld, wir haben ihn über die Flüchtlings- und Sozialarbeiter kennengelernt. Er macht in unserer Therapie-Theater-Gruppe mit und kommt mit seinen Schülern manchmal zu unserer Schwitzhütte. Er musste nach seinen Aussagen flüchten, weil er mehrere Bücher über alternative Medizin veröffentlicht hat, derzeit arbeitet er an der Veröffentlichung seines neuesten Buches, lernt in Lübeck an der VHS Deutsch, sucht Arbeit und hofft seine Frau und Kinder nachholen zu können.

Jamshid ist unter anderem Yoga-Lehrer, wir kamen bei unseren Theater-Treffen bereits in den Genuss einer Probestunde, was sehr viel Spaß gemacht hat. Er würde gern eine neue eigene Yoga-Gruppe gründen und freut sich über eine Kontaktaufnahme, wenn ihr Interesse habt, über unseren Verein. Er wird während unseres Sommercamps “Natur-Kultur-Erlebnis Traveträume” hier sein und am 27. und 28. Juli weitere Schnupperstunden geben, um Voranmeldung wird gebeten.

Gemüsegarten

Unser Gemüsegarten-Konzept ist ein Teil vom gesamten “Essbaren Gartenkonzept nach Permakultur-Prinzipien”. Er soll die Menschen mit gesunder Nahrung versorgen die hier wohnen, arbeiten, und als Café-, Workshop- oder Übernachtungsgäste zu Besuch kommen. Auf einer Fläche von erstmal ca. 12 x 12 m sollen verschiedene Beete, Wege und ein Kompost entstehen, weiteres kann folgen.

Flachbeet:

Hochbeet:

  • Ideal wenn Mutterboden auf dem Grundstück schlecht ist
  • Rückenschonend und von allen Seiten zugänglich
  • Durch die Verrottung der eingebrachten organischen Abfälle entsteht im Inneren Wärme, die das Pflanzenwachstum fördert.
  • Vorteilhaft im Herbst anlegen um Laub, Grasschnitt, Häckselgut und sonstige Gartenabfälle bestens zu verwerten.
  • Mit Abdeckung versehen auch als Früh- oder Mistbeet nutzbar.

Indianerbeet, Aztekenbeet oder Milpa:

  • 1,2 x 1,2 m Mischkulturenanbau (3×4=12 Bantam-Mais, 2×2=4 Hokkaido-Kürbis, 3×4=12 Kaliningrad-, Rotblühende und Weiße Riesen -Feuerbohnen)
  • “Die uralte und bewährte indianische Mischkulturen-Anbaumethode der Milpas (Feldgärten) hat als Hauptkultur durchaus Mais, Rankbohnen und Kürbisse aufzuweisen. Dabei dient der Mais den Bohnen als Rankhilfe und die Bohnen, als Leguminosen, liefern dem Mais Stickstoff, während das Blattwerk der Kürbisse den Boden beschattet und vor Erosion schützt, bzw. den Boden feucht und kühl hält. Diese spezielle Mischkultur wird in Südamerika “Die drei Schwestern” genannt.”
  • Quelle: https://www.derkleinegarten.de/nutzgarten-kleingarten/gemuesegarten-anlegen/anbauplan-permakultur/indianerbeet-anlegen.html

Wege:

Holzhäcksel, Kies, einzeln verlegte Trittplatten. 30-50 cm breit (80 cm für Schubkarre).

Kompost:

Wird komplett neu angelegt, Details folgen…

27.+28.07.19 Kurzfilm-Projekt an der Trave: “Märchen, Monster und Magie”

 Märchen, Monster und Magie 

Video-Kurzfilm-Projekt an der Trave 

  • WAS? Ein Kurzfilmprojekt, in dem wir bekannte Märchen neu verfilmen. Die Teilnehmer werden selber ihr Drehbuch schreiben, als Regisseure, Kameraleute und Darsteller ihr Story-Board verfilmen und nach Möglichkeit das Filmmaterial am Computer schneiden. 
  • Die fertigen Ergebnisse werden auf unserer Homepage online gestellt. Deswegen müssen die Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis für die Veröffentlichung geben. 
  • WANN? Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juli 2019; jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr Getränke und Verpflegung bitte selber mitbringen!
  • WO? Treffpunkt Lokfelder Brücke in 23858 Barnitz, Lokfeld 2
  • WER? Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren
  • WIEVIEL? 12 € pro Teilnehmer für das gesamte Wochenende Bezahlung vor Ort

Veranstalter: Therapie-Theater an der Trave vom Förderverein Lokfelder Brücke e.V.

Ansprechpartner: Udo Reichle-Röber 

Anmeldung: foyer@therapietheater.de, 04533 – 79 12 21

Diese Ferienaktion findet im Rahmen unseres Familien-Sommercamps statt. Für alle Infos zum “Natur-Kultur-Erlebnis TRAVETRÄUME” bitte hier klicken.

15.-28.04.2019 TRAVETRÄUME Frühjahrscamp

Liebe Freunde, 2019 laden wir das erste Mal zu einem Traveträume-Camp pro Jahreszeit ein. Alle Termine stehen auch im Kalender. Diese Aufgabe “kam” Anfang des Jahres, ohne konkrete inhaltliche Ideen, es ist einfach ein Feldtest für mehr Zeit in Gemeinschaft während der Ferien. Also ein “Open Space”, wie schon die letzten Traveträume, für mehr miteinander und voneinander Lernen, Spielen und Arbeiten. Wir sind gespannt was passiert und freuen uns über jeden, der Zeit und Lust hat hier zu sein. Die “Preise” sind ein verhandelbarer Feldtest, für Verbesserungsvorschläge sind wir offen 😉

Übersicht Zeitplanung für das Frühjahrscamp:

Details:

  • Ostern steht vor der Tür, es ist Zeit für den Frühjahrsputz und wir würden uns wieder sehr über eure Hilfe freuen 🙂 Wir sind dabei das Lager aufzuräumen und Platz zu schaffen für z.B. einen neuen Werkraum, die Requisiten vom Therapie-Theater, einen weiteren Gemeinschaftsraum und weitere Ferienzimmer. Der Infopoint und der offene Bücherschrank müssen wieder entstaubt werden und die Gartenmöbel vom Winterlager nach draussen gebracht werden. Das Wetter ist bereits so schön, dass auch Gartenarbeit schon wieder richtig gut tut, z.B. möchten wir den Zaun vom Kaninchengehege reparieren und ein paar Kaninchen aus dem Tierheim “retten” 🙂
  • Das Büro mit CoWorking-Space wird renoviert und umgeräumt, der Eingang repariert und die Terrasse hergerichtet. Ein Sofa ist schon da, drei Tische und ein Schreibtisch, es gibt gefiltertes Wasser, Tee und Kaffee, ggf. Kekse und Kuchen. Wir können dann wieder schön im Garten an der Trave sitzen und z.B. in den neuen Reisekatalogen stöbern vom forumandersreisen oder Stromwechselaufträge gemeinsamen ausfüllen und CO2 einsparen oder Webseiten programmieren oder Businesspläne schreiben oder entspannt eine Lesung genießen oder ein Buch oder Blinkist lesen oder hören 🙂
  • Das Ferienzimmer ist wieder frei, wir suchen Gäste ab dem 15. April für Übernachtungen, die mit dem Kanu, Fahrrad, Pferd, zu Fuß pilgernd, mit Bulli oder Wohnwagen kommen. Wir möchten es schön einrichten und die Vermietung über das Internet starten.
  • Der Sonnenbauwagen ist wieder frei ab 01. Mai, wer Interesse hat, Janina bei der Instandhaltung zu helfen, kann hier “Probewohnen” und sich mit uns austauschen über z.B. Wohnprojekte, ökologisches Bauen, Tiny Houses, Minimalismus, Klimaschutz, Permakultur, …
  • Am Mittwoch den 17. April um 18 Uhr findet die nächste Aroma-Lounge statt mit den wundervollen Ätherischen Ölen, die uns unsere Mutter Natur schenkt. Ein Segen für jede natürliche Hausapotheke, jede Sauna/Schwitzhütte, jeden Raumdiffusor, jede Massage, jedes Putzen mit natürlichen Mitteln, jedes Duschen und Cremen und Schminken, jedes Schnuppern und Genießen zwischendurch, … Für manch einen auch ein Segen zum Geld verdienen, wenn man gern solche Produkte verkauft.
  • Am Freitag den 19. April ist Vollmond und treffen wir uns wieder um 17 Uhr zur Schwitzhüttenzeremonie mit Menie. (Jens ist dann schon in Wieckenberg und baut dort auf für das Tipimeeting.)
  • Samstag 20. bis Sonntag 21. April findet dann in Wieckenberg das jährliche Oster-Tipimeeting mit Jens statt, wer dort hin möchte kann ggf. eine Fahrgemeinschft ab/bis Lokfeld bilden.
  • Samstag 27. April ab 11 Uhr ist wieder Treffen zum Potluck-Brunch für alle quer durch alle Gruppen hindurch. Jeder bringt eine Kleinigkeit zum Essen mit oder kann hier etwas zubereiten (bio-vegan), wir essen zusammen und haben viel Zeit für Gespräche, Spiele, Lieder üben, … Ab 14 Uhr ist das nächste Treffen unserer neuen Therapie-Theater-Gruppe, wir drehen zur Zeit kleine Filmchen (an dem Tag zum Thema “Märchen, Monster und Magie”) und üben damit auch für das Ferienpassprogramm inkl. Drehbuch schreiben, filmen, schneiden. Jeder der Lust hat kann mitmachen 🙂
  • Weiteres folgt ggf….

Links:

Fotos:

Aroma-Lounge von Young Living

Ab 2019 findet die “Aroma Lounge” von der Agentur Travetraum, Melanie Otto, im Treffpunkt Lokfelder Brücke statt, mit den Ätherischen Ölen von Young Living. Die Termine stehen im Kalender, Dauer jeweils ca. 2 Stunden. Kaffee, Tee, Saft, Wasser und ggf. kleine Snacks sind zu günstigen Preisen oder kostenfrei vorhanden. Um Anmeldung wird gebeten.

Je verkauftem Produkt geht eine Spende an den “Förderverein Lokfelder Brücke e.V.“. In unserem Netzwerk machen wir dadurch nicht nur die Aromatherapie mit qualitativ sehr hochwertigen Pflanzenwirkstoffen bekannter, sondern sammeln auch Geld per Crowdfunding für einen guten Zweck und ermöglichen uns gemeinsam ein passives Einkommen.

Die Young Living Aromalounge wird präsentiert von Europas ersten “Royal Crown Diamonds” aus Österreich, Ulrike Churfürst und Vijay Churfürst Hanzal, über ihr YouTube-Video (ca. 52 Minuten per Beamer & Leinwand), bei Getränken und Snacks, in geselliger Runde:

“In dieser Präsentation lernst Du Young Living kennen, DER Weltmarktführer im Bereich “ätherischer Öle” und natürlicher “Life Style” Produkte. Durch das Vertriebssystem “Empfehlungsmarketing” ergibt sich europaweit die einzigartige Möglichkeit, nicht nur Produktanwender zu sein, sondern auch das “Network Marketing” System für sich zu nützen, um ein erfüllteres und finanziell freies Leben führen zu können.”

Im Anschluss ist Zeit zum Fragen stellen über die Produkte, die Anwendungen, die Netzwerkarbeit und die Verdienstmöglichkeiten. Alle an dem Tag hier geöffneten Produkte können getestet werden. Wer mag kann vorhandene Produkte direkt aus unserem Shop kaufen oder kleine Proben zum Testen mitbekommen.